PATTAYA, THAILAND – Seit Jahren aufgerissene Fahrbahn, tiefe Löcher und liegengebliebene Rohre auf der Chai Phor Withi Road bringen Anwohner der Siedlung Baan Eua-Athorn Na Kluea an ihre Belastungsgrenze. Unklare Zuständigkeiten, provisorische Reparaturen und anhaltende Sicherheitsrisiken nähren den Ärger über ein Straßenbauprojekt, das seit Langem kaum vorankommt.
Jahrebaustelle ohne sichtbaren Fortschritt
Entlang eines mehr als 300 Meter langen Abschnitts der Chai Phor Withi Road (Highway Nr. 3240) ist die Fahrbahn in zahlreiche große Gruben aufgerissen, die seit Jahren weitgehend sich selbst überlassen wurden.
Am Straßenrand vor dem Wohnprojekt Baan Eua-Athorn Na Kluea liegen zudem große Betonrohre, die offensichtlich zu einem Vorhaben zur Verbesserung der Entwässerung gehören, ohne dass vor Ort erkennbar wäre, wer dieses Projekt tatsächlich verantwortet.
Flutgefahr als Auslöser, neue Probleme als Folge
Der Bereich vor dem Sozialwohnprojekt wird bei starkem Regen regelmäßig von heftigen Überschwemmungen getroffen, was nach Angaben der Anwohner der Auslöser für die geplante Erneuerung der Drainage war.
Aus den ursprünglich kleineren Aufgrabungen sind durch Witterung und ständigen Verkehr inzwischen regelrechte Krater geworden, die dicht gestreut sind und kaum einen sicheren Weg für Fahrzeuge und Motorräder lassen.
Wachsende Verärgerung in der Nachbarschaft
Bewohner schilderten bei einem Besuch von Reportern ihren Frust und klagten, „sie haben alles aufgerissen und dann nichts mehr gemacht“, wobei sie betonten, dass vor allem sie selbst mit den Folgen im Alltag leben müssten.
Eine Anwohnerin kritisierte, „warum musste alles so schnell aufgegraben werden, wenn es dann jahrelang so bleibt“, und forderte die Verantwortlichen auf, das Projekt endlich abzuschließen, egal mit welcher Methode.
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Provisorische Flickarbeiten, offene Zukunft
In den vergangenen Tagen tauchte im jüngsten Entwicklungsschritt ein Auftragnehmer wieder auf und schickte drei Arbeiter, die mit Zementmischungen begannen, die zahlreichen Schlaglöcher vorübergehend zu verfüllen.
Die ausländischen Arbeitskräfte erklärten, sie wollten die provisorische Ausbesserung aller Gruben innerhalb von zwei bis drei Tagen abschließen, konnten jedoch auf Nachfrage zur Wiederaufnahme und Fertigstellung des gesamten Projekts nur sagen, man müsse den „Boss“ fragen.
Sicherheitsrisiko und Forderung nach Klarheit
Durch die jahrelang halb verlassene Baustelle sind für Anwohner und Pendler erhebliche Sicherheitsrisiken und tägliche Behinderungen entstanden, da der betroffene Straßenabschnitt für den lokalen Verkehr von zentraler Bedeutung ist.
Viele vor Ort hoffen, dass die jüngsten Aktivitäten ein echter Beginn der Fertigstellung sind, fordern aber zugleich klare Informationen und eine zügige, dauerhafte Lösung durch die zuständigen Stellen, damit die Straße wieder sicher befahrbar wird.
🚧 Baustelle ohne Ende – wie lange ist noch zumutbar?
Aufgerissene Fahrbahnen, tiefe Löcher und offenbar kein Fortschritt: Für viele Anwohner wird der Alltag zur Belastung. Besonders ärgerlich ist, dass unklar bleibt, wer verantwortlich ist.
Sollten solche Projekte stärker kontrolliert werden, damit Bauarbeiten nicht jahrelang liegen bleiben?
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