PHATTHALUNG, THAILAND – In einem abgelegenen Waldgebiet oberhalb des Khlong-Hua-Chang-Reservoirs wurde ein 29-Jähriger verstorben aufgefunden. Rettungskräfte leisteten unter schwierigen Bedingungen Hilfe, während die Polizei die Umstände des Vorfalls untersucht.
Fundort nur schwer erreichbar
Der Mann wurde am Donnerstag, dem 10. April, in einem entlegenen Wald oberhalb des Khlong-Hua-Chang-Reservoirs in der Provinz Phatthalung entdeckt. Die Einsatzkräfte mussten zunächst rund zwei Kilometer mit dem Boot zurücklegen und anschließend mehr als zwei Kilometer zu Fuß weitergehen.
Die Alarmierung ging gegen 16 Uhr bei Rettungskräften der Khao-Hua-Chang-Gemeindeverwaltung ein, nachdem gemeldet worden war, dass ein Mann tief im Wald das Bewusstsein verloren habe. Die schwierige Topografie und die Abgeschiedenheit verzögerten den Zugang zur Einsatzstelle erheblich.
Rettungseinsatz im abgelegenen Gelände
Als die Helfer eintrafen, war der Mann, der als Yutthana identifiziert wurde, bereits verstorben. Das Team transportierte den Leichnam anschließend durch den dunklen Wald zurück bis zum Festland.
Nach Angaben aus dem Einsatzverlauf war ursprünglich geplant, den Mann in ein Krankenhaus zu bringen. Doch die Kombination aus abgelegenem Gelände, Wasserpassagen und dichtem Wald machte schnelle Hilfe letztlich unmöglich.
Ermittlungen zu den Todesumständen
Polizeioffizier Oberst Yossawat Krajongwong von der Polizeistation Tamot leitete ein Ermittlungsteam am Fundort. Dabei wurde auch bekannt, dass der Verstorbene eine Vorgeschichte im Zusammenhang mit Schusswaffen gehabt haben soll.
Bei ersten Untersuchungen wurden Verletzungen am Kopf festgestellt. Eine rechtsmedizinische Untersuchung wurde zur Klärung der genauen Todesursache angeordnet.
Zeugenbericht zur letzten Sichtung
Als erster fand der 56-jährige Bunterm den Mann nahe eines Bachs, in dessen Umgebung Hinweise am Fundort sichtbar gewesen sein sollen. Zu diesem Zeitpunkt sei Yutthana noch bei Bewusstsein gewesen und habe sich als Bewohner von Na Wong im Bezirk Srisaket vorgestellt.
Yutthana habe Bunterm gesagt, er sei mit zwei Freunden in den Wald gegangen, habe sich jedoch von ihnen getrennt. Bunterm sei daraufhin den Berg hinabgestiegen, um die Rettungskräfte zu alarmieren.
Kommunale Unterstützung beim Einsatz
Charoensingh Chanasit, der Leiter von Dorf 9 im Unterbezirk Tamot, war nach eigenen Angaben Teil des Teams, das die kommunalen Einsatzkräfte unterstützte. Er erklärte, man habe den Ort innerhalb einer Stunde nach der Meldung erreicht.
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Dennoch sei Yutthana beim Eintreffen bereits tot gewesen. Das Gelände habe ein zügiges Vorankommen erschwert, da sich die Helfer durch Wasser und dichten Wald bewegen mussten.
Angehörige suchen nach Antworten
Yutthanas 55-jähriger Vater Suchart sagte, er habe sich Sorgen gemacht, nachdem sein Sohn mehrere Tage vermisst worden sei. Er zeigte sich überrascht über den Fundort und erklärte, sein Sohn habe nie erwähnt, Freunde in Tamot zu haben.
Suchart gab an, er wisse nicht, warum sein Sohn so weit von zu Hause entfernt unterwegs gewesen sei oder mit wem er gereist sei. Der Bericht wurde von KhaoSod aufgegriffen.



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