LIVE-UPDATE: Militärische Lage Thailand–Kambodscha

LIVE-UPDATE: Militärische Lage Thailand–Kambodscha 7-22 Dezember
Gemini AI

🗺️ Aktuelle Entwicklungen zum Grenzkonflikt: Nutzen Sie unsere Suche, um Beiträge zu den Themen Thailand, Kambodscha, Grenzgebiet, militärische Lage und Hintergrundberichte zu finden.


12:00 • 07.01.2026 • Thmorda Casino-Gebiet – Marine beschlagnahmt verbotene Waffen aus kambodschanischem Depot

Vizeadmiral Paraj Ratanajaipan, Sprecher der Königlich Thailändischen Marine, äußerte sich zu einer Stellungnahme des kambodschanischen Innenministeriums, das die Beschlagnahme von Waffen durch Thailand als Souveränitätsverletzung und „Raub“ bezeichnete.

Während einer Operation zur Sicherung des Gebiets um das Thmorda Casino, wo kambodschanische Behörden zuvor auf Thai-Territorium eingegriffen hatten, beschlagnahmten die Königlich Thailändischen Marines erhebliche Mengen kambodschanischer Waffen aus einem Waffendepot, das Kambodscha der Grenzpolizei zuordnete. Besonders besorgniserregend war die Entdeckung von Antipersonenminen, die aus Panzerminen umgebaut wurden, sowie mehrerer aus Artilleriegranaten gefertigter Vorrichtungen mit elektrisch ausgelösten Zündern. Diese Waffen verletzen internationale Verpflichtungen, insbesondere die Ottawa-Konvention, die Verwendung, Lagerung, Produktion und Transfer von Antipersonenminen verbietet. Die Thai-Marine betont, dass die Maßnahmen der Sicherheit von Militär- und Zivilpersonen in der Grenzregion dienten und vollständig internationalem Recht entsprechen.

19:00 • 06.01.2026 • Bangkok – Armee weist Plünderungsvorwürfe zurück

Die Königlich Thailändische Armee hat Vorwürfe des Kambodschanischen Komitees für Menschenrechte (CHRC) entschieden zurückgewiesen, wonach Thai-Truppen zivile Häuser illegal besetzt und Eigentum gestohlen hätten. Sprecher Generalmajor Winthai Suvaree gab am 6. Januar 2026 eine Stellungnahme ab und warnte vor Missverständnissen in der Öffentlichkeit.

Der Sprecher betonte, dass alle Militäroperationen ausschließlich auf Thai-Territorium in Gebieten stattfanden, die illegal betreten worden waren. Nach Angaben von Generalmajor Winthai war die Armee verpflichtet, illegale Strukturen abzureißen, um deren Nutzung für militärische Zwecke oder als Bedrohung der nationalen Sicherheit zu verhindern. Bezüglich gefundener persönlicher Gegenstände erklärte die Armee, dass Gegenstände „gesammelt und gesichert“ wurden zur rechtlichen Verarbeitung und nicht für persönliche Nutzung. Die Armee bekräftigte, dass alle Maßnahmen gemäß internationalem humanitärem Recht unter dem Schwerpunkt der Friedenserhaltung und öffentlichen Sicherheit durchgeführt wurden.

18:00 • 06.01.2026 • Chong Bok – Explosion bei Müllverbrennung verletzt zwei kambodschanische Soldaten

Kambodscha hat Thailand nach einer Explosion, die zwei kambodschanische Soldaten verletzt hat, ein Bedauerschreiben übermittelt. Laut Thailands Zweiter Armeeregion ereignete sich der Vorfall am 6. Januar um 7:27 Uhr auf kambodschanischem Territorium nahe Chong Bok.

Kambodschanische Truppen waren bei der Müllverbrennung tätig, als eine ungezündete DKZ-Granate in dem Abfall detonierte. Die Explosion verursachte schwere und leichte Verletzungen bei zwei Soldaten und löste Alarm bei nahegelegenen thailändischen Kräften aus. Kambodscha bezeichnete den Vorfall als Unfall und drückte Bedauern aus. Das Land bekräftigte sein Engagement zur friedlichen Konfliktlösung gemäß internationalem Recht. Die Zweite Armeeregion erklärte, die Lage an der Grenze sei unter Kontrolle. Thailändische Kräfte führen Patrouillen durch und halten defensive Bereitschaft aufrecht. Thailand erwartet von Kambodscha eine transparente Untersuchung, Maßnahmen zur Unfallverhütung und die Nutzung bestehender bilateraler Mechanismen zur Vertrauensbildung.

09:30 • 06.01.2026 • Ubon Ratchathani – Soldatenverletzung durch Artilleriebeschuss auf Hügel 469

Das Kommando der Zweiten Armeeregion untersucht einen Artilleriebeschuss auf Hügel 469 im Gebiet Chong Bok in der Provinz Ubon Ratchathani. Durch Granatsplitter wurde ein Soldat verletzt.

Der Vorfall ereignete sich während laufender Operationen in der betroffenen Region. Die genauen Umstände des Beschusses werden derzeit durch militärische Behörden überprüft.

09:00 • 06.01.2026 • Ubon Ratchathani – Explosion verletzt thailändischen Soldaten bei Hügel 469

Eine Explosion verletzte am Dienstagmorgen einen thailändischen Soldaten in der Nähe von Hügel 469 in Ubon Ratchathani, wie das Kommando der Zweiten Armeeregion mitteilte. Die Ursache des Vorfalls wird noch untersucht.

Die Detonation ereignete sich im Gebiet Chong Bok im Bezirk Nam Yuen während Operationen der Suranaree Task Force. Frühere Berichte beschrieben den Vorfall als Mörserfeuer, doch Militärbehörden haben die Art der Waffe nicht bestätigt. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Explosionsvorfalls sind noch nicht abgeschlossen.

07:30 • 02.01.2026 • Angkor Wat – Touristenrückgang wegen Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha

Der Tempel Angkor Wat, Weltkulturerbestätte Kambodschas, ist während der Hochsaison ungewöhnlich leer. Touristen stornieren massenhaft ihre Besuche aus Besorgnis über den bewaffneten Konflikt an der Thai-Kambodschanischen Grenze.

Kambodscha beklagt erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen durch die Kampfhandlungen im Grenzgebiet. Der Tourismussektor, eine wichtige Einnahmequelle des Landes, verzeichnet deutliche Rückgänge. Besucher meiden die Region wegen Sicherheitsbedenken. Während normalerweise in dieser Jahreszeit viele internationale Touristen Angkor Wat besuchen, bleiben die historischen Stätten nun verwaist. Die kambodschanische Regierung führt den Besucherrückgang direkt auf die Spannungen zwischen den beiden Ländern zurück und äußert Besorgnis über die wirtschaftlichen Folgen für den Tourismus und damit verbundene Industrien.

07:00 • 02.01.2026 • Bangkok – Verteidigungsminister dankt gefallenen Soldaten, bekräftigt Schutz der Nationswürde

Der Verteidigungsminister dankte Soldaten für ihre Opfer und bekräftigte die Entschlossenheit, die Würde der Nation zu schützen. Er kündigte an, die Streitkräfte mit modernen Fähigkeiten auszustatten, um alle Formen von Bedrohungen zu bewältigen.

Das gemeinsame Nachrichtenzentrum gab bekannt, dass 18 kambodschanische Soldaten zurückgesendet wurden. Die Maßnahme sei kein diplomatischer Rückzug, sondern erfolge gemäß etablierter Mechanismen und humanitären Grundsätzen. Die Rückführung entspreche internationalen Standards und sei im Einklang mit Protokollen gehandhabt worden.

17:30 • 01.01.2026 • Si Sa Ket und Buriram – Hilfsmaßnahmen für von Grenzkonflikt betroffene Bevölkerung

Das Zentrum für königlich beauftragte Freiwilligenarbeit Region 2 hat Hilfsmaßnahmen für die von der Thai-Kambodschanischen Grenzlage betroffene Bevölkerung durchgeführt.

In Si Sa Ket präsidierte der stellvertretende Gouverneur Thawee Sakdi Songyu eine Gedenkzeremonie für Samay Chandiyeen, 49 Jahre, aus Dorf 3 in Tambon Saothongchai, Bezirk Kantharawichai. Samay starb durch Splitterverletzungen von Explosionen im Grenzgebiet. Der Abt Wachirasittitada leitete die buddhistische Zeremonie. Familie, Beamte, Militär und Polizei nahmen teil.

Das Zentrum für königlich beauftragte Freiwilligenarbeit in Bezirk Phaibung führte Kontrollen an Checkpoints und Sicherheitsposten durch. Der Bezirksleiter inspizierte Dienststellen und betonte Verkehrssicherheit sowie Gefahren von Alkohol am Steuer zum Neujahrsfest.

Die Surat Nari-Streitkräfte verteilten mit Gemeindeführern Hilfspakete an betroffene Bewohner in Tambon Chanthaphetch, Bezirk Ban Kruat, Buriram.

Das Zentrum bestätigte die Fortsetzung der Unterstützung bis zur Entspannung der Situation.

14:00 • 01.01.2026 • Thai-Kambodschanische Grenze – Lage nach Waffenstillstand stabil, verstärkte Überwachung läuft

Nach dem Ende eines 72-stündigen Waffenstillstands meldet das Zweite Armeekommando eine ruhige Lage an der Thai-Kambodschanischen Grenze. Volle Überwachung und militärische Einsatzbereitschaft bleiben aufrechterhalten.

In den Provinzen Ubon Ratchathani und Si Sa Ket wurden keine ungewöhnlichen Aktivitäten registriert. Die Grenzübergänge Chong Bok, Chong Ahn Ma, Chong Sam Tae, Don Tuan, Phu Phi, Satta Som, Phanom Prasit So und Chong Ta Thao zeigen Normalbetrieb. Im Bereich des Preah-Vihear-Tempels und der Regionen Pha Mor E Daeng sowie Huai Ta Maria wird die Situation als stabil bewertet, wobei kambodschanische Truppen weiterhin Thai-Truppenbewegungen beobachten.

An der Surin-Buriram-Grenze bleiben die Bereiche um Ta Kwai Temple und Ta Muen Thom Temple ruhig. Grenzübergänge in Buriram zeigen keine Veränderungen. Kambodschanische Streitkräfte führen weiterhin Rückraumaktivitäten durch: Verstärkung von Verteidigungspositionen, Reparatur von Kommunikations- und Stromleitungen, Sandsäcke und Schützengräben, Transport von Waffen und Munition überwiegend per Motorrad. Schwerwaffeneinsätze oder territoriale Eindringungen wurden nicht beobachtet.

12:00 • 01.01.2026 • Phnom Penh – 18 freigelassene kambodschanische Kriegsgefangene treffen Hun Sen

Achtzehn kambodschanische Kriegsgefangene sind freigegeben worden und haben Hun Sen getroffen. Die Gefangenen trafen mit ihren Familien zusammen. Medienberichte präsentierten die Männer in Zusammenhang mit Hun Sen.

Die Freilassung der Gefangenen erfolgte im Rahmen der Grenzdeeskalation zwischen Thailand und Kambodscha.

09:30 • 01.01.2026 • Nong Khai – Grenzpolizei und Ostregional-Kommando singen Nationalhymne zum Neujahrsgruß

Die Grenzpolizei Region 12 (ฉก.12) und das Östliche Regionalkommando (กกล.บูรพา) haben am Neujahrstag gemeinsam die Nationalhymne gesungen. Die Veranstaltung fand in Baan Nong Khai statt und diente als Neujahrsgruß für 2569 (buddhistische Zeitrechnung). Die Sicherheitskräfte bekräftigten ihr Engagement zum Schutz der thailändischen Grenze rund um die Uhr.

Die gemeinsame Aktion unterstreicht die Zusammenarbeit zwischen den Grenzsicherungsbehörden in der Region. Mit der Hymnengesang-Zeremonie zum Jahreswechsel würdigten die Beamten ihre Pflicht zum ununterbrochenen Grenzschutz. Die Veranstaltung markiert den Beginn intensivierter Sicherheitsmaßnahmen für das neue Jahr und demonstriert die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte an den östlichen Landesgrenzen.

17:30 • 31.12.2025 • Bangkok – Nationaler Sicherheitsrat bekräftigt Selbstverteidigungsrecht und legt sechs Punkte fest

Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) hat eine Stellungnahme veröffentlicht, die sechs Kernpunkte zur Situation an der thailändisch-kambodschanischen Grenze erläutert. Der NSC bestätigt die gemeinsame Unterzeichnung einer Erklärung zum Schutz der Bevölkerung und der nationalen Souveränität und bekräftigt Thailands Recht auf Selbstverteidigung bei Verstößen oder Invasionen.

Die sechs Punkte:

  1. Gemeinsame Erklärung: NSC begrüßt Grenzkomitee-Erklärung und betont friedliche Konfliktlösung durch bilaterale Zusammenarbeit.
  2. Selbstverteidigung: Thailand behält Recht auf Selbstverteidigung gemäß UN-Charta und internationalem Recht bei Souveränitätsverletzungen.
  3. Entschädigungen: Regierung koordiniert Hilfe und Entschädigungen für betroffene Beamte und Zivilisten in den Konfliktregionen.
  4. Humanitär: 18 kambodschanische Kriegsgefangene freigegeben; Thailand fordert Kambodscha zu Minenräumung und Schutz von Zivilisten auf.
  5. Cyberkriminalität: Thailand fordert entschiedene Zusammenarbeit gegen Online-Betrügereien und Menschenhandel.
  6. Grenzfragen: Lösung über Thailand-Kambodscha Joint Boundary Commission; nächste Regierung prüft möglicherweise Vereinbarungen.

17:00 • 31.12.2025 • Grenzregion – Khmer und Thai Studenten starten Friedensinitiativen

Eine Gruppe kambodschanischer und thailändischer Studenten hat unter dem Namen „Peacemaker KH TH“ mehrere Initiativen zur Bekämpfung von Hass an der Grenze gestartet. Die Gruppe sieht in Hassgefühlen einen wesentlichen Treibstoff des Konflikts.

Die Studenten haben ein Bildungsvideo in kambodschanischer und thailändischer Sprache produziert und an den Journalisten Pravit Rojanaphruk von Khaosod English übermittelt (https://www.facebook.com/share/v/1DTCtD3VSe/). Zusätzlich hat die Gruppe eine Initiative zur Rekrutierung von Freiwilligen gestartet, die Informationskrieg dokumentieren sollen (https://www.facebook.com/share/v/16gP2Kg6Nd/). Die Aktivitäten zielen darauf ab, die Bevölkerung beider Länder zu sensibilisieren und Desinformation zu identifizieren. Mehr Informationen zur Gruppe finden sich unter https://www.facebook.com/share/v/1DpZH36phz/.

16:00 • 31.12.2025 • Grenzregion – Panzerkavallerie-Bataillon 21 führt Ehrungszeremonie durch

Das Panzerkavallerie-Bataillon 21 hat während der Waffenstillstandsphase eine Ehrungszeremonie für die Panzermutter abgehalten. Die Zeremonie fand während der Kampfpause und anlässlich des Gedenktages von König Taksin dem Großen statt, dem Gründer der Panzerkavallerie.

Nach Angaben des Sprecherteams des Oberkommandos spiegelt die Zeremonie den Geist von Kriegern wider, die „Blut, Fleisch und Stahl“ zu einer Einheit verschmelzen. Während der Zeremonie sang ein Unteroffizier des Bataillons ein Lied zu Ehren von König Taksin, während andere Soldaten die Panzermutter ehrten. Die Veranstaltung verkörpert die Traditionen und den Glauben der Thai und unterstreicht die Grundwerte der Panzerkavallerie: Schnelligkeit, Intensität und Entschlossenheit. Die Zeremonie betont, dass neben Ausrüstung und Taktik auch Herz, Glaube und Kampfgeist wesentlich für die Leistung im Einsatz sind.

12:00 • 31.12.2025 • Bangkok – Nationaler Sicherheitsrat: Thailand behält Selbstverteidigungsrecht vor

Der Nationale Sicherheitsrat hat eine Erklärung abgegeben, wonach Thailand im Falle einer weiteren Aggression das Recht und die Notwendigkeit zur Selbstverteidigung besitzt. Thailand fordert Kambodscha auf, Landminen verstärkt einzusammeln und zu räumen. Zudem wird eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Betrügern gefordert.

Der Rat teilte mit, dass der Gemeinsame Grenzausschuss (JBC) nach Bildung einer neuen Regierung einberufen werden soll. Die Erklärung unterstreicht Thailands Position zur Sicherung seiner territorialen Integrität und zur Zusammenarbeit mit Kambodscha bei grenzüberschreitenden Sicherheitsfragen. Die Statements reflektieren die anhaltenden Spannungen und Bemühungen zur Stabilisierung der Grenzregion durch diplomatische und praktische Maßnahmen.

10:30 • 31.12.2025 • Bangkok – Außenministerium: Thailand übergibt 18 kambodschanische Soldaten nach 72-Stunden-Waffenstillstand

Das thailändische Außenministerium hat mitgeteilt, dass Thailand 18 kambodschanische Soldaten in ihr Heimatland zurückgebracht hat. Die Übergabe erfolgte am 31. Dezember um 10:00 Uhr und basiert auf Punkt 11 einer gemeinsamen Erklärung zwischen Thailand und Kambodscha, die bei der 3. Sondersitzung des Allgemeinen Grenzkommittees am 27. Dezember unterzeichnet wurde.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Thailand die 18 kambodschanischen Soldaten nach einem ununterbrochenen 72-Stunden-Waffenstillstand an Kambodscha zurückgibt. Die Maßnahme entspricht zudem der gemeinsamen Erklärung zwischen beiden Ländern vom 26. Oktober, die in Kuala Lumpur unterzeichnet wurde. Die Aktion unterstreicht die Umsetzung der diplomatischen Abmachungen zur Deeskalation der Situation entlang der gemeinsamen Grenze.

08:00 • 31.12.2025 • Bangkok – Armeechef würdigt Truppen und Familien zum Jahreswechsel

Der Oberbefehlshaber der thailändischen Landstreitkräfte, General Pana Khaelwapodtung, hat zum Neujahr 2569 eine Glückwunschmitteilung an die Truppen und deren Familien übermittelt. In seiner Botschaft würdigt er die Streitkräfte als wichtige Kraft hinter den Erfolgen der Landarmee bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zum Wohl von Nation und Bevölkerung.

Der General verweist auf die vielfältigen Herausforderungen und Aufgaben des vergangenen Jahres, insbesondere den Schutz der nationalen Souveränität, die Verteidigung der staatlichen Institutionen und der Bevölkerung. Er hebt die Hingabe, Opferbereitschaft und Zusammenarbeit aller Truppenteile hervor sowie die Koordination mit staatlichen und privaten Institutionen, die zur effizienten Erfüllung aller Aufgaben beigetragen haben. Abschließend spricht er seinen Dank und seine Anerkennung aus.

07:30 • 31.12.2025 • Buriram – Polizei räumt über 100 kambodschanische Artilleriegeschosse aus Wohngebiet

Die Polizei der Provinz Buriram führt Bergungsarbeiten durch, nachdem kambodschanische Artillerie in den letzten Wochen wahllos in die Nähe von Wohngebieten gefeuert hat. Mindestens 100 Geschosse wurden in der Region registriert. Die Behörden konzentrieren sich darauf, die verstreuten Munitionsreste einzusammeln und das betroffene Gebiet zu sichern. Die Aktion erfolgt unter Einsatz spezialisierter Teams zur Bergung und Entsorgung der gefährlichen Munition.

07:00 • 31.12.2025 • Thailändisch-Kambodschanische Grenze – Drohnenüberflüge gemeldet

Thailand hat nächtliche Drohnenüberflüge über der Grenze zu Kambodscha gemeldet. Kambodscha bestreitet die Vorwürfe. Der kambodschanische Premierminister Hun Sen äußerte sich in verschärftem Ton zu den Spannungen. China tritt als Vermittler auf. Militärische Kommandeure warnen vor einer Eskalation und möglichen neuen Kämpfen in der Region. Die Lage an der Grenze bleibt angespannt, während diplomatische Bemühungen zur Deeskalation andauern.

13:30 • 30.12.2025 • Grenzregion – 250 kambodschanische Drohnen sorgen für Spannungen

Nach Angaben thailändischer Quellen haben etwa 250 kambodschanische Drohnen in der Grenzregion Flugbewegungen durchgeführt, die als potenzielle Provokationen und mögliche Verstöße gegen das abgelaufene Waffenstillstandsabkommen interpretiert werden.

13:00 • 30.12.2025 • Surin – Grenzbe­wohner beobachten Lage nach 72-Stunden-Waffenstillstand Thailand-Kambodscha

Grenzbe­wohner in der Provinz Surin beobachten die Situation nach Ablauf von 72 Stunden des Waffenstillstands zwischen Thailand und Kambodscha, der am 30. Dezember mittags erreicht wurde.

Bewohner entlang der Grenze in gefährdeten Gebieten, insbesondere im Distrikt Phanom Dong Rak in der Provinz Surin, sind aus Evakuierungszentren in ihre Häuser zurückgekehrt. Einige haben ihre Geschäfte gerade für zwei Tage wiedereröffnet. Die Gesamtsituation bleibt ruhig und friedlich. Die Grenzregion verzeichnet keine bemerkenswerten Zwischenfälle seit Inkrafttreten des Waffenstillstands. Für viele Bewohner bedeutet die Rückkehr in ihre Häuser eine erste Etappe zur Normalisierung nach der Evakuierung. Die weitere Entwicklung wird beobachtet, während die Waffenruhe ihre Stabilität unter Beweis stellt.

12:45 • 30.12.2025 • Bangkok – Journalist fordert Freilassung von 18 kambodschanischen Kriegsgefangenen

Der Journalist Pravit Rojanaphruk von Khaosod English forderte Thailand in einem Facebook-Beitrag auf, 18 kambodschanische Kriegsgefangene freizulassen. Er appellierte an Thailand, sich selbst nicht zu beschädigen und die Gefangenen zu entlassen.

Rojanaphruk, ein etablierter Journalist mit Fokus auf Menschenrechts- und Politikthemen, nutzte die Social-Media-Plattform, um öffentlichen Druck auf die thailändische Regierung auszuüben.

12:00 • 30.12.2025 • Grenze Thailand-Kambodscha – 72-Stunden-Waffenstillstand abgelaufen

Der 72-Stunden-Waffenstillstand zwischen Thailand und Kambodscha ist soeben abgelaufen. Die Vereinbarung war am 27. Dezember in Kraft getreten und sollte bis heute Mittag gelten.

11:45 • 30.12.2025 • Vier Bezirke in der Provinz Sakaew – Ausgangssperre aufgehoben

Die Ostregion-Streitkräfte hoben die Ausgangssperre in vier Grenzgewässerbezirken der Provinz Sakaew auf. Die Sperrmaßnahme galt seit dem 10. Dezember für die Bezirke Ta Phraya, Khok Sung, Aranyaprathet und Khlong Had von 19:00 bis 05:00 Uhr.

Die Ostregion-Streitkräfte begründeten die Aufhebung mit einer Entspannung der Sicherheitslage. Die Bedrohung für Leben und Eigentum der Bevölkerung durch externe Faktoren sei auf ein kontrollierbares Niveau gesunken. Die Aufhebung der Ausgangssperre erfolge zur Entlastung der Bevölkerung im täglichen Leben sowie zur Förderung der Wirtschaft und des Tourismus in der Provinz. Das Dekret tritt ab sofort in Kraft. Verkündet am 30. Dezember 2025.

11:00 • 30.12.2025 • Grenzregion Sisaket – Kambodschanische Truppenaufstockung vor Waffenstillstandsende

Die 2. Armeeregion meldete eine Aufstockung kambodschanischer Truppen und häufige Drohneneinsätze entlang der Grenze bei Sisaket. Der 72-Stunden-Waffenstillstand läuft heute um die Mittagszeit ab, in weniger als zwei Stunden von jetzt an.

Nach Angaben der 2. Armeeregion verstärkt Kambodscha seine Truppenpräsenz und setzt Drohnen vermehrt in der Grenzregion ein. Der geltende Waffenstillstand von 72 Stunden sollte heute Mittag enden. Die genaue Anzahl der Truppen und Drohneneinsätze wurde nicht genannt.

09:00 • 30.12.2025 • Khao Sattaso, Provinz Sisaket – Außenministerium verurteilt Kambodscha wegen Antipersonenminen

Das Außenministerium gab eine Stellungnahme zum elften Protestfall gegen Antipersonenminen ab. Am 29. Dezember trat ein Räumtrupp des 8. Pionierbataillons der 1. Kavalleriedivision auf eine von Kambodscha in der Region Khao Sattaso in der Provinz Sisaket verlegte Antipersonenmine. Ein thailändischer Soldat erlitt dabei eine dauerhafte Verletzung.

Thailand drückte sein Bedauern über die Auswirkungen des Vorfalls aus und verurteilte Kambodschas andauernden Einsatz von Antipersonenminen. Das Ministerium warf Kambodscha vor, damit die Souveränität und territoriale Integrität Thailands zu verletzen und gegen das Übereinkommen zur Ächtung von Antipersonenminen (Ottava-Konvention) zu verstoßen, dessen Vertragsstaat Kambodscha ist. Das Außenministerium betonte seine Forderung, dass Kambodscha die Bestimmungen des internationalen Abkommens einhält.

07:00 • 30.12.2025 • Thailand – Grenzkonflikt und Wahlkampf verschränken sich

Der Thai-Kambodschanische Grenzkonflikt fällt zeitlich mit dem bevorstehenden Wahlkampf zusammen. Die Parlamentsauflösung und die Wahlen in etwa einem Monat prägen derzeit die politische Debatte.

Drei führende Politiker äußern sich zur Grenzlage: Anutin kündigte an, bei einer Rückkehr zur Regierung Mauern und Zäune an der Grenze errichten zu wollen. Der neue Premierministerkandidaten Jade Donavanik betont: „Liebe zur Nation ist nicht nur Worte.“ Tae Phra Ram 7, ebenfalls Kandidat für das Premierministeramt, erklärte sich bereit, als Premierminister oder Verteidigungsminister zu dienen und äußerte den Wunsch nach einem schnellen, entschiedenen Kriegsverlauf. Die zeitliche Nähe zwischen dem Konflikt und dem Wahlkampf wirft Fragen zur gegenseitigen Beeinflussung auf.

16:00 • 29.12.2025 • Ta Kway Temple, Hill 350 – PM besucht Soldaten nach intensiven Gefechten

Der kommissarische Premierminister Anutin Charnvirakul besuchte den Ta Kway Tempel in der Gegend von Hill 350. Der Besuch diente dazu, die Thai-Soldaten zu unterstützen, die das Gebiet gesichert hatten.

Die Region war Schauplatz von 21 Tagen intensiver Kämpfe, bei denen zahlreiche Soldaten fielen. Anutin nutzte seinen Besuch, um die kämpfenden Truppen zu ermutigen und ihre Anstrengungen anzuerkennen.

13:00 • 29.12.2025 • Nong Chan und Nong Yaew, Grenzgebiet – RPG-Granaten und Munition gefunden, Bergungsarbeiten laufen

In den Ortschaften Nong Chan und Nong Yaew wurden RPG-Granaten und Munition entdeckt. Die Behörden führen derzeit Bergungsarbeiten durch, um die Sprengkörper zu sichern, bevor Bewohner in ihre Häuser zurückkehren dürfen.

Die zuständigen Stellen rechnen damit, die Arbeiten noch am selben Tag abzuschließen. Das Kommando der 1. Militärregion ist vor Ort im Grenzgebiet präsent. Die genaue Herkunft und das Alter der gefundenen Munition wurden nicht näher erläutert. Die Evakuierung der Anwohner bleibt bis zum Abschluss der Sicherungsmaßnahmen aufrechterhalten.

10:10 • 29.12.2025 • Khao Sattasohm, Kantharalak, Sisaket – Weiterer Thai-Soldat durch Sprengstoff verletzt

Ein thailändischer Soldat ist bei Räumungsarbeiten in der Gegend von Khao Sattasohm im Bezirk Kantharalak in der Provinz Sisaket verletzt worden. Der Soldat trat während des Einsatzes zur Entschärfung von Sprengstoff auf ein Sprenggerät.

Das Vorkommnis ereignete sich während laufender Räumungsoperationen in dem Gebiet. Die genaue Schwere der Verletzungen und medizinische Details wurden nicht mitgeteilt. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Verletzungen unter Soldaten ein, die bei Minenräumungs- und Sicherungsmaßnahmen in der Region entstanden sind.

07:00 • 29.12.2025 • Prasat Khana – Militär verankert Präsenz an umstrittenem Gebiet

Das Sprecherteam der Streitkräfte hat ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie die Nationalhymne Thailands in der Festung Prasat Khana gesungen wird. Ein Oberst erklärte, dass das Gebiet, das die Truppen einnehmen, künftig als Thai-Territorium betrachtet werden soll.

Die Militäreinheit benannte ihren Operationsstützpunkt in „Tedsak“ um – ein Name, der zur Ehrung der gefallenen Soldaten dient, die im Kampf ihr Leben verloren haben. Mit dieser Benennung würdigt das Militär die Opfer aus den jüngsten Gefechten an der Grenze.

21:15 • 28.12.2025 • Sa Kaeo – 2. Armeeregion hebt Evakuierungsmaßnahmen auf

Die 2. Armeeregion hat die Öffentlichkeit informiert, dass die Lage nach den jüngsten Zusammenstößen an der Grenze de-eskaliert ist. Bewohner der betroffenen Gebiete können demnach in ihre Heimatorte und Wohnstätten zurückkehren.

Die Armeeregion weist die Bevölkerung an, dabei Vorsicht walten zu lassen und Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Nach eigenen Angaben setzt die 2. Armeeregion ihre Operationen fort, um die nationale Souveränität zu schützen und die Sicherheit der Bevölkerung sowie deren Eigentum zu gewährleisten.

18:30 • 28.12.2025 • Amnat Charoen – Soldat in Grenzkonflikt gefallen

Die Bewohner der Provinz Amnat Charoen haben sich am Sonntag versammelt, um dem gefallenen Soldaten Thiwtawan Phonyiam die letzte Ehre zu erweisen. Der Soldat kam während des Konflikts an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha in der Provinz Sa Kaeo ums Leben. Seine sterblichen Überreste trafen am 28. Dezember mit einem Militärflugzeug auf der Luftwaffenbasis Wing 21 in Ubon Ratchathani ein.

Nach einer formellen Empfangszeremonie auf dem Flughafen wurde der Leichnam in einem Konvoi in seine Heimatprovinz transportiert. Die Beisetzung fand in dem Tempel Wat Nong Maengda Rat Bamrung im Bezirk Chanuman statt, wo Familienmitglieder und Bürger der Gemeinde eine Zeremonie zu Ehren seines Dienstes abhielten.

16:20 • 28.12.2025 • Ban Sai Daeng – EOD-Teams überprüfen nicht gezündete kambodschanische Artilleriegranaten

Sprengsicherungsteams (EOD) überprüfen nicht gezündete kambodschanische Artilleriegranaten, die in Ban Sai Daeng nahe dem Prasat Ta Kwai zurückgeblieben sind. Die Granaten wurden nach den Gefechten vom 27. Dezember gefunden und stellen ein Sicherheitsrisiko für die Dorfbevölkerung dar.

Die EOD-Teams führen systematische Inspektionen durch, um die Sprengkörper zu identifizieren und zu sichern. Ban Sai Daeng liegt in unmittelbarer Nähe des historischen Tempels Prasat Ta Kwai an der Grenzregion. Die Bergung von Blindgängern ist ein routinemäßiger Prozess nach Kampfhandlungen und soll Verletzungen unter der Zivilbevölkerung verhindern.

13:15 • 28.12.2025 • Grenzregion – Thailändische Soldaten können sich erstmals nach Waffenstillstand waschen

Thailändische Soldaten an der Grenze zu Kambodscha konnten sich erstmals nach dem Waffenstillstandsabkommen waschen. Das 72-Stunden-Waffenstillstand-Abkommen zwischen Thailand und Kambodscha ermöglichte es den Truppen, eine Verschnaufpause einzulegen und grundlegende Hygienemaßnahmen durchzuführen. Die Soldaten nutzten die Gelegenheit, sich zu reinigen, nachdem sie während der vorangegangenen Kampfhandlungen unter schwierigen Bedingungen ihre Positionen behauptet hatten.

10:30 • 28.12.2025 • Ubon Ratchathani und Si Sa Ket – Zweite Militärregion meldet Kontrolle über thailändisches Territorium

Die Zweite Militärregion fasste die Lage an der thailändisch-kambodschanischen Grenze nach den Gefechten vom Morgen des 27. Dezember zusammen. Heftige Feuerauswechslungen fanden an mehreren Orten statt, bevor um 12:00 Uhr ein Waffenstillstand in Kraft trat. Thailändische Truppen behielten ihre Positionen und kontrollierten nach Angaben der Militärregion alle als thailändisch beanspruchten Gebiete.

An der Grenze zu Ubon Ratchathani und Si Sa Ket kam es zu intensiven Kämpfen mit Unterstützungsfeuerwaffen und Mehrfachraketenwerfern. In der Region Sam Tae–Don Truan–Phu Phi wurden kontinuierliche Feuerauswechslungen gemeldet. Ein Soldat wurde in Satta Som durch eine Landmine verletzt. In der Region Pha Mo I Daeng–Huai Ta Maria berichtete die Militärregion von heftigem gegnerischem Beschuss und mehreren durch Splitter und Explosionswirkung Verletzten. An der Grenze zu Surin und Buriram blieb die Lage ruhig. Nach dem Waffenstillstand verzeichnete die Militärregion weiterhin sporadische Bewegungen an einzelnen Orten.

09:00 • 28.12.2025 • Kuala Lumpur – Malaysia begrüßt Thailand-Kambodscha-Waffenstillstand

Malaysias Premierminister Anwar Ibrahim äußerte sich positiv zum Waffenstillstandsabkommen zwischen Thailand und Kambodscha. In einer Stellungnahme würdigte er die Einigung, die gestern ab 12:00 Uhr Ortszeit Thailand gültig ist. Ibrahim betonte, dass die Entscheidung beider Länder, die Kampfhandlungen zu beenden und Truppen in ihren ursprünglichen Positionen zu halten, gegenseitige Zurückhaltung widerspiegele – insbesondere zum Schutz der Zivilbevölkerung.

Die gemeinsame Erklärung sehe mehrere praktische Maßnahmen vor, darunter Überwachung durch ASEAN-Beobachter und direkte Kommunikation zwischen Verteidigungsbehörden als Grundlage für Stabilität. Ibrahim betonte die Hoffnung auf gewissenhafte Umsetzung dieser Maßnahmen durch beide Seiten. Malaysia werde die ASEAN-Präsidentschaft am 1. Januar 2026 an die Philippinen übergeben und alle Bemühungen unterstützen, um Frieden in der Region zu bewahren.

23:30 • 27.12.2025 • Aranyaprathet, Sa Kaew – 27. Todesfall im Thailand-Kambodscha-Konflikt

Die 1. Militärregion meldete den 27. Todesfall im Thailand-Kambodscha-Konflikt. Oberstabsfeldwebel Peerayut Narvilaicharoen starb am 27. Dezember an Verletzungen aus dem Grenzkampf im Distrikt Aranyaprathet in der Provinz Sa Kaew. Die Erste Militärregion bestätigte den Tod des Soldaten im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen an der Grenze.

23:00 • 27.12.2025 • Surin – Räumungsteams nach Waffenstillstand im Einsatz

Nach Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens entsendete das Militär Sprengstoffräumteams (EOD) in die Grenzregion des Distrikts Surin zur Erkundung von Munitionseinschlagsgebieten. Die Teams führten eine 72-Stunden-Überwachung durch und kontrollierten die Sicherheit der betroffenen Zonen. Nach Abschluss der Sicherheitschecks sollte die Bevölkerung in ihre Unterkünfte zurückkehren dürfen. Der Einsatz dient der Gewährleistung der Sicherheit für Zivilisten in den grenznahen Gebieten.

21:30 • 27.12.2025 • Anlong Veng, Oddar Meanchey – Artillerieangriff auf Casino vor Waffenstillstand

Die Facebook-Seite „Army Military Force“ veröffentlichte ein Video, das Ereignisse 30 Minuten vor Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens zeigt. Darin ist zu sehen, wie thailändische Soldaten Artillerie gegen das Sangam Resort & Casino-Gebäude im Distrikt Anlong Veng in der kambodschanischen Provinz Oddar Meanchey einsetzten. Das thailändische Militär gab an, dass die Casinoanlage von der kambodschanischen Armee umgebaut und als Militärbasis genutzt worden sei.

18:00 • 27.12.2025 • Sattha Som – Drei Soldaten vor Waffenstillstand verletzt

Die 2. Militärregion berichtete von Verletzungen dreier Soldaten in der Grenzregion Sattha Som kurz vor dem Waffenstillstand um Mittag. Ein Soldat trat auf eine Antipersonenmine, während er eine Kontaktlinie innerhalb einer kambodschanischen Basis räumte, und erlitt Verletzungen. Zwei weitere Soldaten wurden durch Beschuss verwundet. Die Zwischenfälle ereigneten sich vor Inkrafttreten der vereinbarten Waffenruhe um 12:00 Uhr.

17:00 • 27.12.2025 • Aranyaprathet, Sarakaew – Soldat bei Grenzsicherung getötet

Die 1. Militärregion meldete den Tod von Obergefreiter Phirayuth Naovileychoern, der bei der Erfüllung seiner Pflicht zum Schutz der Souveränität in der Grenzregion Aranyaprathet im Bezirk Sarakaew ums Leben kam. Der Soldat starb während des Einsatzes zur Sicherung der Grenzzone. Die Militärregion würdigte seinen Einsatz und Opfer für die nationale Verteidigung.

15:45 • 27.12.2025 • Sattha Som – Drei Soldaten bei Militäreinsatz verletzt

Das Kommandozentrum der 2. Militärregion meldete Verletzungen von drei Soldaten in der Grenzregion Sattha Som. Während eines Militäreinsatzes zur Säuberung von Kontaktlinien in einer kambodschanischen Basis westlich des Berges Sattha Som trat Soldat Narin Ngamphrai auf eine von kambodschanischen Truppen verlegte Antipersonenmine und erlitt schwere Verletzungen am linken Unterschenkel. Gleichzeitig wurden zwei weitere Soldaten beschossen: Obergefreiter Sirasit Jitbun wurde am linken Handrücken und rechten Arm getroffen, Unteroffizier Suksun Nonpho am hinteren rechten Oberarm verletzt. Alle drei Verwundeten erhielten Erste Hilfe und wurden in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Das Kommandozentrum gab an, dass die Operationen zur Sicherung und Neuorganisation des Gebietes zur Festigung der eigenen Truppenlage andauerten.

13:00 • 27.12.2025 • Thailand–Kambodscha – Waffenstillstand unterzeichnet, sofort wirksam

Der thailändische Verteidigungsminister bestätigte die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zwischen Thailand und Kambodscha zur Beilegung des Grenzkonflikts (GBC). Die Einigung sieht einen sofortigen Waffenstillstand vor, der ab Mittag dieses Tages (27. Dezember) gültig ist. Beide Seiten einigten sich auf eine sofortige Waffenruhe.

Die Truppenstärke in den betroffenen Grenzgebieten bleibt unverändert. Eine 72-stündige Beobachtungsfrist wurde vereinbart, um die Einhaltung des Waffenstillstands zu überwachen. Die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung markiert das Ende der militärischen Feindseligkeiten in dem Konfliktgebiet.

12:00 • 27.12.2025 • Provinz Sa Kaeo – Waffenruhe in Kraft, Kampfhandlungen eingestellt

Mit Ablauf der Frist zur Waffenruhe sind die Kampfhandlungen in der Provinz Sa Kaeo eingestellt worden. An der Frontlinie herrscht Stille.

Die vereinbarte Waffenruhe ist in Kraft getreten. In der Provinz Sa Kaeo, einem Hauptschauplatz der Gefechte, wurden die Kampfhandlungen beendet. Die Fronten liegen still.

11:00 • 27.12.2025 • Eilmeldung – Thailand und Kambodscha unterzeichnen gemeinsame Erklärung zur Waffenruhe

Thailand und Kambodscha haben sich auf eine gemeinsame Erklärung geeinigt und unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht eine Waffenruhe vor, die dem Kuala-Lumpur-Abkommen entspricht. Kambodscha erklärt sich bereit, die Kampfhandlungen für 72 Stunden einzustellen.

Im Rahmen der Vereinbarung werden 18 Kriegsgefangene ausgetauscht. ASEAN-Staaten werden als Beobachter an der Umsetzung beteiligt sein.

Die Waffenruhe tritt mit der Unterzeichnung in Kraft. Beide Seiten verpflichten sich zur Einhaltung der Regelungen. Der Gefangenenaustausch soll während der 72-stündigen Feuerpause stattfinden. ASEAN-Vertreter werden die Einhaltung der Vereinbarung überwachen und beide Seiten unterstützen.

10:00 • 27.12.2025 • Thailand siegt – und verliert?

09:00 • 27.12.2025 • Grenzregion – Gefechte im 2. Militärbereich, Situation in Sisaket angespannt

Das 2. Militärkommando zieht eine Bilanz der Grenzgefechte. Die Lage bleibt angespannt, besonders in der Provinz Sisaket. Nach Angaben des Kommandos konnte Thailand alle wichtigen Gebiete unter Kontrolle halten.

Die Kämpfe an der Grenze werden vom 2. Militärbereich fortlaufend überwacht. In Sisaket ist die Situation weiterhin kritisch. Trotz der andauernden Spannungen meldet das Militär, dass die Thai-Streitkräfte ihre Positionen in allen strategischen Bereichen behauptet haben. Die Kontrolle über die Kerngebiete wurde vollständig aufrechterhalten.

08:00 • 27.12.2025 • Militärkrankenhaus – Soldat Nithikorn Somthum verletzt, nicht gestorben

Das Erste Armeekommando gab am Samstag bekannt, dass Gefreiter Nithikorn Somthum nicht gestorben ist, sondern nur verletzt wurde. Der Soldat wurde operiert und befindet sich derzeit unter ärztlicher Beobachtung.

Nach anfänglichen Berichten über den Tod des Soldaten stellte das Erste Armeekommando richtig, dass Nithikorn Somthum die Kampfhandlungen überlebt hat. Der Gefreite erlitt Verletzungen, die eine Operation erforderlich machten. Medizinisches Personal überwacht seinen Zustand kontinuierlich im Krankenhaus. Das Kommando gab keine weiteren Details zu Art und Schweregrad der Verletzungen bekannt.

07:30 • 27.12.2025 • Grenze Thailand-Kambodscha – Gefechte über Nacht, schwere Waffen und Lufteinsätze

An der thailändisch-kambodschanischen Grenze kam es über Nacht bis in die Morgenstunden zu Gefechten an mehreren Frontabschnitten. Die Kämpfe ereigneten sich sowohl in den Bereichen des 1. als auch des 2. Militärkommandos.

Thailand setzte schwere Waffen ein und feuerte zur Bekämpfung kambodschanischer Verstärkungstruppen. Zusätzlich waren F-16-Kampfflugzeuge seit dem Morgen im Einsatz und führten Bombenabwürfe durch. Die Gefechte setzten sich bis zur morgendlichen Waffenruhe fort.

Das thailändische Militär führte diese Operationen durch, um die eindringenden kambodschanischen Kräfte abzuwehren und Verstärkungen zu blockieren. Nähere Angaben zu Verlusten oder Opferzahlen wurden nicht gemacht.

18:45 • 26.12.2025 • Sarakaew – Drei weitere Soldaten bei Gefecht mit Kambodschanern getötet

Bei Kampfhandlungen in der Ortschaft Nong Chan in der Provinz Sarakaew sind drei weitere Soldaten getötet worden. Das Gefecht fand zwischen Thai-Streitkräften und kambodschanischen Einheiten statt.

17:30 • 26.12.2025 • Kokksung – Militärregion 1 übernimmt Kontrolle über Grenzgebiet

Die Militärregion 1 meldet, dass die Armee-Kommandozentrale die Kontrolle über Stellungen im Gebiet Nong Chan, Nong Yai Kaew und Ban Khlong Phaeng im Bezirk Kokksung übernommen hat. Truppen bereiten die Errichtung von Befestigungen entlang der Linie vor und führen Gegenangriffe mit Unterstützungswaffen durch, um das Gelände zu kontrollieren und die Positionen zu sichern.

17:00 • 26.12.2025 • Thai-kambodschanische Grenze – Lageübersicht Militärregion 2

Das Kommandozentrum der Militärregion 2 meldet fortgesetzte Kampfhandlungen entlang mehrerer Grenzabschnitte. Kambodschanische Streitkräfte setzen Granatwerfer, Artillerie, Drohnen und BM-21-Raketenwerfer gegen thailändische Stellungen ein. Thailändische Truppen erwidern mit Artillerie und Drohnenangriffen.

Im Bereich Satthisaem-Dontruad-Phuphee werden Positionen regelmäßig angegriffen; das Thai-Personal bleibt sicher. Im Abschnitt Phamamueak-Huaitamaria-Phumakhueao setzen Kambodschaner Granatwerfer und Drohnen ein, Thai-Streitkräfte reagieren mit gezielten Angriffen. Im Gebiet Takhwai führen Thai-Einheiten Minenräumungsoperationen durch und entdeckten zahlreiche improvisierte Sprengkörper aus RPG-Köpfen, Claymoreminen und C4-Sprengstoff. Kambodscha beschießt diesen Bereich kontinuierlich mit BM-21-Raketen; Thai-Artillerie antwortet. Im Takhmuean-Sektor greifen Kambodschaner mit Granatwerfern und Panzern an, Thai-Positionen reagieren mit Artillerie. Andere Bereiche bleiben angespannt, obwohl keine direkten Konfrontationen stattfinden.

17:40 • 26.12.2025 • Thailand – TMAC verurteilt Kambodscha wegen Antipersonenminen

Das Kommando der Streitkräfte (TMAC) verurteilte Kambodscha für das Verlegen von Antipersonenminen mit dem Ziel, thailändische Soldaten zu verletzen. TMAC wirft Kambodscha vor, absichtlich gegen Friedensabkommen zu verstoßen und die territoriale Integrität Thailands zu bedrohen sowie in dessen Gebiet einzudringen.

Nach Angaben von TMAC handelt es sich um eine bewusste Verletzung von Vereinbarungen und eine Eskalation der Aggressionen gegen Thailand entlang der Grenze.

16:30 • 26.12.2025 • Bangkok – Journalist warnt vor inneren Konflikten in Thailand

Der Journalist Prawit Rojanaphruk reflektiert in einer Analyse über die Auswirkungen von Konflikten auf Thailand. Er bezieht sich dabei auf historische Erfahrungen wie den Vietnamkrieg und untersucht deren Einfluss auf innenpolitische Entwicklungen des Landes.

Rojanaphruk warnt vor einer Verstärkung problematischer Tendenzen in der Thai-Gesellschaft durch außenpolitische Spannungen. Er argumentiert, dass externe Konflikte die inneren Probleme des Landes verschärfen können. Der Journalist betont, dass Thailand sich mit seinen grundlegenden inneren Herausforderungen auseinandersetzen muss. Er mahnt zur Selbstreflexion bezüglich der nationalen Identität und der Richtung, die das Land einschlägt. Die Analyse wird im Rahmen des GEOPolitics-Programms präsentiert und richtet sich an ein internationales Publikum, dem die komplexe Situation Thailands verdeutlicht werden soll.

15:00 • 26.12.2025 • Chanthaburi – Waffenstillstand Thailand-Kambodscha für 27. Dezember geplant

Der Allgemeine Grenzausschuss (GBC) Thailand-Kambodscha hat nach dreitägigen Verhandlungen einen überarbeiteten Abkommensentwurf in sechster Fassung fertiggestellt. Das Treffen fand im Einwanderungsbüro am Ban Phakkat Permanent Border Crossing in der Provinz Chanthaburi statt und endete gegen 13:00 Uhr.

Die thailändische Delegation unter Generalleutnant Natthapong Phraokaew und die kambodschanische Delegation unter Generalmajor Yem Boraden einigten sich auf den Entwurf. Der Inhalt wird zunächst dem thailändischen Nationalen Sicherheitsrat zur Genehmigung vorgelegt. Die Unterzeichnung des Abkommens ist für den 27. Dezember geplant, unterzeichnet durch Thailands Verteidigungsminister General Nattapol Nakpanich und Kambodschas Verteidigungsminister General Tea Seiha. Ein Waffenstillstand soll am 27. Dezember in Kraft treten und wird 72 Stunden lang überwacht. Kambodscha hatte den Waffenstillstand zuvor am 22. Dezember bei einem Außenministertreffen in Kuala Lumpur angekündigt.

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12:00 • 26.12.2025 • Bangkok – Thailand bestreitet Vorwürfe unangemessener Behandlung von Reisenden

Konteradmiral Surasant hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach thailändische Einwanderungsbeamte Touristen, die nach Kambodscha reisen, unangemessen behandelt hätten. Er bezeichnete entsprechende Berichte kambodschanischer Botschaften in mehreren Ländern als unwahr und betonte, dass alle Reisenden fair und ohne Diskriminierung behandelt würden.

Im Internet sind jedoch zahlreiche Berichte erschienen, in denen längere Einreiseformalitäten am Flughafen Suvarnabhumi für Reisende mit Ziel Kambodscha dokumentiert werden. Die thailändischen Behörden haben eine verstärkte Überprüfung von Personen bestätigt, die unter Verdacht stehen, an kriminellen Aktivitäten beteiligt zu sein oder als potenzielle ausländische Militärberater tätig zu sein. Die Airports of Thailand Plc bestreitet dennoch, dass dies zu Unannehmlichkeiten für Reisende geführt habe.

11:10 • 26.12.2025 • Grenzgebiet Thailand-Kambodscha – Strategischer Hügel 225 unter Kontrolle der thailändischen Armee

Der Hügel 225 westlich des Prasat-Takhwai-Tempels ist ein strategisch wichtiges Gelände im Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha. Er befindet sich in einer Entfernung von zwei bis drei Kilometern vom Hügel 350 und liegt vor dem Khor-Krang-Pass, der zum kambodschanischen Dorf Tammothon führt. Das Gelände wurde nach intensiven Kampfhandlungen in der Region im Dezember 2025 von der thailändischen Armee eingenommen.

Der Hügel 225 dient der Kontrolle einer strategischen Versorgungsroute und ermöglicht es der thailändischen Armee, die Bewegungen der kambodschanischen Streitkräfte zu überwachen und zu unterbinden. Die Höhenlage verschafft Thailand einen geografischen Vorteil. Nach der erfolgreichen Rückeroberung wurde die thailändische Flagge gehisst, um die Souveränität zu kennzeichnen.

11:00 • 26.12.2025 • Grenzgebiet Thailand-Kambodscha – Kambodschanischer Soldat würdigt Ehefrau als Unterstützungskraft an der Front

Die Facebook-Seite „Army Military Force“ veröffentlichte einen Beitrag eines kambodschanischen Soldaten, in dem dieser seiner Ehefrau dankt. Nach Angaben des Postings unterstützt die Frau seit ihrer Ankunft an der Front Einsätze durch Munitionslogistik. Sie ist demnach an der Bereitstellung von Munition, Minen, Mörsergranaten und Raketenwerfer-Systemen beteiligt. Der Soldat beschreibt seine Ehefrau als Teil der Armeeoperation und würdigt ihren Einsatz. Der Beitrag wurde unter dem Hashtag #GreenzoneThailandCambodia veröffentlicht und bezieht sich auf die laufenden Aktivitäten im Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha.

10:00 • 26.12.2025 • Grenzgebiet Thailand-Kambodscha – Infrastrukturausbau zur Stärkung der Grenzsicherheit

Die Entwicklung von Sicherheitsinfrastruktur im Grenzgebiet wird von Regierung und Militär als prioritär eingestuft. Das Ingenieurkorps der 2. Entwicklungsdivision setzt Ausrüstung und Personal zur Verstärkung der Grenzsicherheitsmaßnahmen im Thailand-Kambodscha-Grenzgebiet ein. Die Suranari-Streitkräfte führen Baumaßnahmen durch, darunter die Errichtung und Instandhaltung von Schutzgräben und Unterständen für die Zivilbevölkerung. Nach Angaben der Mitteilung sollen diese Infrastrukturprojekte die Sicherheit der Grenzbewohner verbessern und die Operationen der Fronttruppen unterstützen. Eine sichere Rückfrontzone wird als notwendig für effektive Frontoperationen beschrieben. Die Maßnahmen zielen darauf ab, der Bevölkerung Schutz zu bieten und damit die Einsatzfähigkeit der vorderen Streitkräfte zu gewährleisten.

09:00 • 26.12.2025 • Thailändisch-Kambodschanische Grenze – Spannungen an mehreren Punkten, Artilleriebeschuss und Drohneneinsätze

Die Zweite Armeeregion meldete für den 25. Dezember 2025 anhaltende Spannungen entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze an mehreren Orten. Kambodschanische Streitkräfte beschossen Thai-Territorium kontinuierlich mit Artillerie und BM-21-Mehrfachraketenwerfern. Thai-Streitkräfte erwiderten das Feuer proportional mit Artillerie und behielten die Kontrolle über Schlüsselbereiche.

Schwerpunkte der Spannungen waren die Provinzen Sisaket und Surin mit intensivem Einsatz von Langstreckenwaffen. Besonders kritische Bereiche waren Phu Makuea, Preah Vihear und der Ta-Kwai-Tempel. Kambodschanische Kräfte setzten Artillerie, Mörser, BM-21-Raketenwerfer, Panzer und Aufklärungsdrohnen ein. In Sisaket konzentrierten sich Gefechte auf die Gebiete Sam Tae bis Chong Ta Thao mit Tankfeuer von der Phu-Phi-Position. BM-21-Raketen landeten im Phu-Makuea-Gebiet, alle Personen blieben unverletzt. Thai-Streitkräfte reagierten mit systematischem Gegenbeschuss zur Bekämpfung gegnerischer Feuerstützpositionen.

In Surin wurden während Räumungsoperationen PMN-2-Antipersonenminen entdeckt, zwei Thai-Soldaten wurden verletzt. Am Ta-Kwai-Tempel und Hügel 350 kam es zu intermittierendem Kleinwaffenfeuer. Mehrere Thai-Soldaten wurden durch Fernfeuer und Minen verletzt. In allen Bereichen behielten Thai-Streitkräfte die Kontrolle, Kommando- und Kontrollsysteme funktionierten normal.

21:00 • 25.12.2025 • Grenzgebiet Thailand-Kambodscha – Generalmajor Somphop Phalawet leitet Operationen im Grenzgebiet

Das Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha befindet sich in erhöhter Bereitschaft. Generalmajor Somphop Phalawet, Kommandant der Suranari-Streitkräfte, trägt die Verantwortung für die operative Kontrolle in diesem Bereich unter dem Kommando der Militärregion 2. Phalawet war bei allen wesentlichen Entscheidungen während kritischer Phasen im Juli und Dezember 2025 präsent und koordiniert die Sicherheitsmaßnahmen in der südöstlichen Region. Die Suranari-Streitkräfte sind eine Spezialeinheit der Militärregion 2, verantwortlich für die Sicherung der Grenzzone und den Schutz von Grenzgemeinden. Ihre Aufgaben umfassen Souveränitätsschutz, Grenzkontrolle, Drogenbekämpfung und Überwachung grenzübergreifender Bedrohungen. Im September 2025 erhielt Phalawet den NDC Award des Colleges für Landesverteidigung für seinen Beitrag zur Verteidigung Thailands.

19:00 • 25.12.2025 • Bangkok – Demonstranten fordern Frieden zwischen Thailand und Kambodscha

Eine kleine Gruppe von Demonstranten versammelte sich am Abend des 25. Dezember 2025 am Victory Monument in Bangkok zu einer Kundgebung mit dem Namen „Christmas For Peace“. Die Veranstaltung richtete sich gegen die Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha. Ein Journalist von Khaosod English sprach mit einer der Demonstrantinnen, einer 30-jährigen Frau namens Jira. Sie verzichtete darauf, ihr Gesicht zu zeigen, da sie befürchtet, dass dies ihre Arbeit an einer staatlichen Universität gefährden könnte. Die Kundgebung war Teil friedensfördernder Aktivitäten anlässlich des Weihnachtstages.

17:00 • 25.12.2025 • Neu-Delhi – Indien verurteilt Zerstörung von Hindu-Statue in Grenzgebiet

Indiens Außenministerium hat die Zerstörung einer Hindu-Statue in der umstrittenen Grenzzone zwischen Thailand und Kambodscha verurteilt. Das Ministerium bestätigte am 24. Dezember die Zerstörung der Statue. Sprecher Randhir Jaiswal erklärte, dass Gebietsansprüche keine Handlungen rechtfertigen, die gemeinsame Kultursymbole missachten. Er betonte, dass solches Kulturerbe in ganz Südostasien tiefe Verehrung erfährt und respektiert werden muss. Neu-Delhi forderte beide Nationen auf, diplomatische Gespräche wieder aufzunehmen, um Frieden zu sichern und weitere Todesfälle zu verhindern. Offizielle Vertreter forderten den sofortigen Schutz von Eigentum und religiösen Stätten in der Region.

15:30 • 25.12.2025 • Grenze Thailand-Kambodscha – Thailand fordert sofortigen Waffenstillstand

Während der zweiten Sitzung des GBC-Treffens hat Thailand Kambodscha zur sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen aufgefordert. Die Delegation kündigte eine Pause an und signalisierte, dass die Verhandlungen am Nachmittag fortgesetzt werden sollen. Das Treffen findet im Zusammenhang mit der Grenzsituation in der Provinz Chanthaburi statt.

15:00 • 25.12.2025 • Kambodscha – Verteidigungsminister signalisiert Waffenstillstandswunsch

Polizeigeneral Surasant Kongsiri, Sprecher des Verteidigungsministeriums, hat ein Schreiben des kambodschanischen Verteidigungsministers General Tea Serey Ha kommentiert. Nach Aussage des Sprechers enthält das Schreiben zwar keine explizite Nennung eines Waffenstillstands, signalisiert aber durch die Formulierungen, dass die kambodschanische Seite den Kampfhandlungen ein Ende setzen möchte. Allerdings müsse dieses Anliegen in der GBC-Verhandlungsrunde erörtert werden. Das Schreiben wurde am 25. Dezember übermittelt.

14:30 • 25.12.2025 • Grenzgebiet Prasat Ta Khuai – Soldat durch Landmine verletzt

Das Kommando der 2. Armeeregion meldet einen Zwischenfall mit einer Landmine. Ein Soldat der Grenzschutzabteilung 6 namens Niti Tham Sri Khamsaeng wurde bei der Ausführung von Aufgaben entlang der Grenzlinie in der Nähe von Prasat Ta Khuai von einer Landmine getroffen. Der Soldat erlitt schwere Verletzungen am linken Bein.

12:30 • 25.12.2025 • Thailand – Premierminister zu Statuen-Entfernung und Soldatenverluste

Premierminister Anutin Charnvirakul hat sich zur Entfernung der Statue an der Grenze geäußert. Er lehnt einen Vergleich zwischen der zerstörten Statue und den Verlusten unter Soldaten ab. Charnvirakul erklärte, dass eine zerstörte Statue nicht mit den verlorenen Gliedmaßen von Soldaten gleichzusetzen sei und auch nicht mit Akten der Schändung verglichen werden könne. Nach Aussage des Premierministers würde er solch einen Vergleich grundsätzlich nicht anstellen.

12:00 • 25.12.2025 • Hügel 225 – Thailand hisst Flagge nach Rückeroberung

Thailändische Soldaten haben die Kontrolle über Hügel 225 zurückgewonnen, wie die Seite Army Military Force berichtet. Das Gebiet liegt in der Nähe von Tick Bao-Pass, Hügel 350 und Prasat Ta Khuai. Die Rückeroberung wurde seit dem Abend des 24. Dezember abgeschlossen. Nach erfolgreicher Gebietseinnahme etablierte das thailändische Militär Sicherheitsmaßnahmen zur kontinuierlichen Kontrolle der Lage. Zur Demonstration der Souveränität über das Gebiet wurde eine Zeremonie zum Hissen der thailändischen Flagge auf dem Gipfel von Hügel 225 durchgeführt.

11:00 • 25.12.2025 • Grenze Thailand-Kambodscha – Gemeinsames Pressezentrum erklärt Entfernung von Grenzdenkmal

Thailands Gemeinsames Pressezentrum zur Grenzsituation Thailand-Kambodscha hat eine formelle Stellungnahme zur Entfernung einer religiösen Struktur aus der Grenzregion abgegeben. Die Erklärung reagiert auf viral verbreitete Videos und soll Ungenauigkeiten in der öffentlichen Darstellung korrigieren.

Das Pressezentrum betont, dass die Entfernung des Bauwerks nicht religionsmotiviert war. Die Maßnahme sei ausschließlich als Teil der Gebietsverwaltung und Sicherheitsplanung durchgeführt worden, nachdem Thailand die Kontrolle über das Gebiet wiederhergestellt hatte. Das betreffende Bauwerk war keine registrierte oder offiziell anerkannte religiöse Stätte. Ziel der Beseitigung sei es gewesen, wirksame Kontrolle zu bestätigen, Missverständnisse zu reduzieren und die Nutzung von Strukturen zur weiteren Eskalation zu verhindern.

Thailand bekräftigt seinen Respekt vor allen Religionen und entschuldigt sich für etwaiges Unbehagen durch kontextlose Bildverbreitung. Das Land bekenne sich zu friedlichen Mitteln, Diplomatie und verantwortungsvoller Kommunikation.

09:30 • 25.12.2025 • Grenze Thailand-Kambodscha – Kambodschas Bunker nach Grenzkonflikten zerstört

Nach den Grenzkonflikten zwischen Thailand und Kambodscha wurden kambodschanische Bunker vollständig zerstört. Nach Angaben einer Khmer-Überwachungsseite inspizieren kambodschanische Soldaten die Befestigungen, die nach den Auseinandersetzungen keine intakten Strukturen mehr aufweisen. Von den Bunkeranlagen ist nichts Unbeschädigtes übrig geblieben. Die Inspektionen finden derzeit statt.

09:00 • 25.12.2025 • Grenze Thailand-Kambodscha – 2. Armeeregion meldet Einnahme von Hügel 225

Die 2. Armeeregion hat die Einnahme von Hügel 225 an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha gemeldet. Der Hügel wurde im Zuge laufender militärischer Operationen unter Kontrolle genommen. Die 2. Armeeregion führt nach eigenen Angaben weiterhin Operationen in dem Gebiet durch. Nähere Details zu Zeitpunkt, Dauer oder Umfang der Operation wurden nicht mitgeteilt.

06:00 • 25.12.2025 • Bangkok – Thailändische Armee weist Vorwürfe zu Streumunition zurück

Die Königlich Thailändische Armee hat Vorwürfe Kambodschas zurückgewiesen, wonach Thailand Streumunition gegen Zivilisten eingesetzt habe. Die Armee erklärte, die M-46-Streumunition sei ausschließlich für militärische Ziele vorgesehen und detonniere unmittelbar beim Aufprall. Die Submunitionen seien keine Antipersonenminen und hinterließen keine Blindgänger in Zivilgebieten, hieß es. Kambodschas Angaben zum Verstreuen der Waffen auf Ackerland, in Wäldern und Dörfern wurden als ungenau bezeichnet.

Die Armee betonte, dass weder Thailand noch Kambodscha Unterzeichner der Konvention über Streumunition sind. Sie äußerte zugleich Bedenken bezüglich Waffen, die angeblich in thailändisches Territorium abgefeuert wurden, darunter BM-21-Raketenwerfer und PMN-2-Landminen sowie improvisierte Sprengvorrichtungen.

20:00 • 24.12.2025 • Bangkok – Kambodscha fordert Waffenstillstand über GBC-Mechanismus

Kambodscha hat ein formelles Schreiben zur Verhandlung eines Waffenstillstands über den GBC-Mechanismus übermittelt. Das Schreiben ist vom 22. Dezember datiert und stellt einen ersten Schritt zur Deeskalation des laufenden Konflikts dar. Nach 17 Tagen Kampfhandlungen mit 23 gefallenen thailändischen Soldaten und 42 toten Zivilisten signalisiert der kambodschanische Vorstoß eine Entspannungsbewegung. Thailand hat jedoch bekräftigt, dass drei Bedingungen erfüllt werden müssen: die Ankündigung eines Waffenstillstands, die Einstellung kontinuierlicher Gewaltanwendung und die Zusammenarbeit bei der Minenräumung. Die beiden Seiten trafen sich am Abend für etwa 30 Minuten. Ein weiteres Treffen ist für morgen um 09:00 Uhr angesetzt, bei dem Kambodscha seine vollständige Verhandlungsdelegation entsenden wird.

19:00 • 24.12.2025 • Sa Kaew – Lage an der Grenze: Kämpfe an drei Fronten, F-16-Einsätze gegen kambodschanische Waffenlager

Das Kommandozentrum der Ersten Militärregion gab eine Lagebericht zur Kampfsituation an der thailändisch-kambodschanischen Grenze in der Provinz Sa Kaew vom 24. Dezember ab. Demnach kam es zu intensiven Zusammenstößen an drei Punkten. Das Ostkommando bestätigte die erfolgreiche Errichtung von Positionen. Thailändische F-16-Kampfflugzeuge führten Luftangriffe durch und zerstörten ein Waffenlager der kambodschanischen Seite in Phra Tabong. Der Bericht vermerkt zudem, dass die Zahl der Flüchtlinge knapp 20.000 Personen erreicht hat. Weitere Einzelheiten zu den genauen Positionen oder zum Umfang der Kämpfe werden nicht genannt.

18:00 • 24.12.2025 • Sa Kaew – Intensive Kämpfe am Tag 17: Artillerie und F-16-Einsätze, fast 18.100 Vertriebene

Die Kämpfe in Sa Kaew dauerten am 17. Kampftag an. Kambodscha setzte Artillerie und BM-21-Raketenwerfer den ganzen Tag über ein. Thailand reagierte mit F-16-Kampfflugzeugen, die ein Waffenlager in der kambodschanischen Provinz Phra Tabong bombardierten. Nach den Angaben sind 18.096 Zivilpersonen aus ihren Häusern vertrieben worden. Der Bericht dokumentiert die fortgesetzte Intensität der Kampfhandlungen an dieser Grenzregion zwischen den beiden Ländern ohne Anzeichen einer unmittelbaren Deeskalation zu diesem Zeitpunkt.

16:00 • 24.12.2025 • 4 Provinzen – Freiwillige versorgen Vertriebene mit 347.495 Mahlzeiten

Ein Freiwilligenprogramm unter dem Motto „Wir tun Gutes von Herzen“ unterstützt seit dem 7. Dezember 2568 (2025) vertriebene Zivilpersonen. In vier Provinzen wurden fünf königliche Feldküchen eingerichtet. Nach Angaben des Programms wurden insgesamt 347.495 Essensboxen verteilt. Die Initiative konzentriert sich auf die Versorgung der Bevölkerung in den von den Grenzunruhen betroffenen Gebieten.

15:00 • 24.12.2025 • Phnom Penh – Kambodscha ruft zu Reaktionen gegen thailändische Facebook-Inhalte auf

Das Ministerium für Post und Telekommunikation Kambodschas hat Richtlinien zur Eindämmung der Verbreitung von Social-Media-Inhalten veröffentlicht, die aus Thailand stammen oder keine spezifische Quelle haben. Einer der Richtlinien zufolge sollen Nutzer die „Wütend“-Reaktion auf Artikel, Inhalte und Informationen anwenden, die aktiv von Facebook-Seiten oder Facebook-Konten thailändischer Herkunft gepostet werden. Das Ministerium möchte damit die Verbreitung und das Teilen solcher Inhalte einschränken. Weitere Details zu den übrigen Richtlinien werden nicht genannt.

14:30 • 24.12.2025 • Trat – Antipersonenminen und Sprengstoff in kambodschanischer Stellung gefunden

Das Militärkommando Region 1 hat nach eigenen Angaben eine große Menge Antipersonenminen und Sprengstoff in einer ehemaligen kambodschanischen Stellung entdeckt. Der Fund erfolgte nachdem die Ostgrenzkommandatur die Ortschaft Ban Khlong Phaeng eingenommen hatte. Angaben zur genauen Anzahl der gefundenen Sprengmittel oder zu deren Beseitigung werden nicht gemacht. Weitere Informationen zum Zustand der Stellung oder zu möglichen Sicherheitsrisiken liegen nicht vor.

14:00 • 24.12.2025 • Chanthaburi – Grenzgesprächstreffen zwischen Thailand und Kambodscha geplant

Ein Treffen der Grenzkommission GBC zwischen Thailand und Kambodscha ist für den heutigen Abend in der Provinz Chanthaburi angesetzt. Thailand bereitet nach Medienberichten drei Punkte zur Vorlage vor. Kambodscha wird aufgefordert, das Feuer einzustellen. Weitere Details zu den geplanten Verhandlungspunkten oder zum erwarteten Verlauf des Treffens werden nicht genannt. Das Gespräch findet vor dem Hintergrund der eskalierenden Luftangriffe statt.

13:30 • 24.12.2025 • Battambang – Weiterer Luftangriff auf kambodschanisches Waffenlager gemeldet

Nach Angaben der Seite Army Military Force haben F-16-Kampfflugzeuge der thailändischen Luftwaffe am Vormittag einen Luftschlag durchgeführt. Ziel war demnach ein Waffenlager der kambodschanischen Streitkräfte im Gebiet hinter dem Phnom-Somphao-Berg im Distrikt Banann der Provinz Battambang. Eine offizielle Bestätigung durch die beteiligten Staaten liegt bislang nicht vor. Weitere Informationen zu Umfang, Ergebnis oder Folgen des gemeldeten Angriffs sind nicht verfügbar.

13:00 • 24.12.2025 • Bangkok – Militär bestreitet kambodschanische Vorwürfe zu Streumunition

Das thailändische Militär wies kambodschanische Vorwürfe zurück und wirft Kambodscha vor, die Glaubwürdigkeit Thailands zu untergraben. Nach Angaben des Militärs konzentrieren sich thailändische Waffen ausschließlich auf militärische Ziele und gefährden keine Zivilisten. Das Militär bestritt damit implizit kambodschanische Behauptungen zum Einsatz von Streumunition. Eine detaillierte Stellungnahme zu spezifischen Vorwürfen oder zum Umfang der betroffenen Einsätze erfolgte nicht.

12:00 • 24.12.2025 • Battambang – Thailändische Luftwaffe setzt T-50TH Golden Eagle erstmals in Kampfeinsatz ein

Nach einem Bericht der Phnom Penh Post hat die thailändische Luftwaffe den Kampfjet T-50TH Golden Eagle erstmals in einem realen Kampfeinsatz eingesetzt. Das Flugzeug führte demnach einen Angriff in die kambodschanische Provinz Battambang durch. Der Einsatz erfolgt Medienberichten zufolge vor dem Hintergrund der angespannten Lage zwischen Thailand und Kambodscha. Weitere Details zu Zielen, Ausmaß oder Folgen des Einsatzes werden in dem Bericht nicht genannt.

10:20 • 24.12.2025 • Sa Kaeo – Kambodscha feuert über 80 BM-21-Raketen auf Grenzgebiet

Kambodschanische Streitkräfte beschossen am Morgen des 24. Dezember das Grenzgebiet in der Provinz Sa Kaeo mit über 80 BM-21-Mehrfachraketenwerfer-Geschossen. Das Zielgebiet lag im Bezirk Ta Phraya in der Nähe des Dorfes Khlong Phaeng. Der Beschuss erfolgte, nachdem kambodschanische Truppen Kontrollflächen an Thai-Streitkräfte verloren hatten.

09:30 • 24.12.2025 • Sisaket/Surin – Zweite Armeeregion meldet anhaltende Kämpfe an Thai-Kambodschanischer Grenze

Die Zweite Armeeregion fasste die Lage an der Thai-Kambodschanischen Grenze am 23. Dezember zusammen. Schwere Kämpfe ereigneten sich an mehreren Punkten in den Provinzen Sisaket und Surin. Kambodschanische Streitkräfte setzten BM-21-Mehrfachraketenwerfer gegen zivile Ziele ein. Thailändische Truppen meldeten, die Kontrolle über das Schlachtfeld zu bewahren.

Nach Angaben der Armeeregion bombardierte Kambodscha mit BM-21-Systemen, um Druck auszuüben und psychologische Wirkung zu erzielen. Thailändische Streitkräfte erwiderten mit koordiniertem Feuer, einschließlich Drohnenanschlägen auf Ziele und Kommunikationssysteme. In der Region Pha Mor E Daeng wurde ein thailändischer Soldat verletzt. Thai-Truppen trafen über 19 kambodschanische Militärziele. In Hintergebieten der Provinz Surin schlugen neun BM-21-Raketen in Nong Khanna Village ein. Thai-Personal und Zivilisten wurden als sicher gemeldet. Mehrere Bereiche blieben unter Beschuss, ohne dass Nahkampfangriffe stattfanden.

09:00 • 24.12.2025 • Bangkok – Vier Myanmaren mit zehn Drohnen in Hotel festgenommen

Die Ermittlungsabteilung der Nationalen Polizei und die Polizei Lad Krabang führten eine Razzia in einem Hotel durch. Vier myanmarische Staatsangehörige wurden festgenommen. Bei ihnen wurden zehn Drohnen sichergestellt. Der Einsatz folgte auf Hinweise einer möglichen Verbindung zu Drohnenflügen über den Flughafen Suvarnabhumi. Nach Überprüfung konnte ein Zusammenhang nicht bestätigt werden. Die sichergestellten Drohnen befanden sich vollständig in ihren Verpackungen und waren nicht zusammengebaut.

19:45 • 23.12.2025 • Hügel 350 – Kampfgebiet vollständig mit Sprengstoff verseucht, Thai-Soldaten im Einsatz

Das Kampfgebiet Hügel 350 ist in seinem gesamten Bereich mit Sprengstoff durchsetzt. Thai-Soldaten führen Operationen durch, um das Gelände zu sichern. Militärische Sprecher warnen, dass auch nach der Rückeroberung von Positionen extreme Vorsicht erforderlich bleibt. Jeder Quadratmeter des Geländes gilt als hochgradig gefährlich. Die Soldaten setzen ihre Einsätze fort, um das Territorium zu schützen.

19:30 • 23.12.2025 • Kambodschanische BM-21-Angriffe zerstören 14 Häuser und Agrarflächen

Die Erste Militärregion meldet Schäden durch Angriffe auf Zivilgebiete. Kambodschanische Truppen setzten BM-21-Raketenwerfer und Granatwerfer ein. Die Anschläge trafen 51 Zivilgebiete. 14 Wohnhäuser wurden zerstört. Landwirtschaftsflächen in einem Umfang von mehr als 5.800 Rai wurden beschädigt.

18:00 • 23.12.2025 • Siem Reap – Drei Gefechte an der Grenze, Kambodschanische Artillerie und BM-21-Einsätze

Die Erste Militärregion meldet Gefechte an drei Punkten der Grenzlinie in der Provinz Siem Reap. Kambodschanische Truppen verstärken ihre Stellungen fortlaufend. Die Beschießungen mit Artillerie und BM-21-Raketenwerfern halten an. Kambodschanische Kräfte setzen ihre Angriffe mit schweren Waffen fort.

17:45 • 23.12.2025 • Thai-Kambodschanische Grenze – Operationszentrum meldet Hilfsmaßnahmen und Gefallenen

Das Operationszentrum der Zweiten Militärregion fasst die Lage an der Thai-Kambodschanischen Grenze zusammen. Der König hat Blumen und Geschenke an sechs verwundete Soldaten im Krankenhaus Prasart in Surin überbringen lassen. Die Soldaten wurden bei Grenzkämpfen verletzt.

Das Königshaus führte außerdem eine Bestattungszeremonie für Soldat Wasant Khan Huaton durch, der bei Gefechten in der Grenzregion ums Leben kam. Ein hochrangiger Armeevertreter präsidierte die Zeremonie im Bezirk Ban Phu, Provinz Udon Thani.

Hilfsorganisationen unterstützen Zivilpersonen, die wegen der Grenzkonflikte evakuiert wurden. Sie versorgen Flüchtlinge in Notunterkünften mit Lebensmitteln, Wasser und anderen Hilfsgütern. Eine Notunterkunft befindet sich auf dem Chang International Circuit im Bezirk Muang Buriram, Provinz Buriram.

17:35 • 23.12.2025 • Grenzausschuss gefährdet durch Venue-Streit zwischen Thailand und Kambodscha

Der Thai-Kambodschanische Allgemeine Grenzausschuss (GBC) gerät in Gefahr, nachdem Kambodscha einen Ortswechsel des Treffens nach Kuala Lumpur in Malaysia forderte. Thailand lehnt einen Wechsel des Tagungsortes von Chanthaburi ab und begründet dies mit der Ablehnung einer Vermittlung durch Dritte in den Verhandlungen. Thailand überlässt es Kambodscha, ob das Land das Angebot annimmt oder nicht.

17:00 • 23.12.2025 • Ban Nong Chan, Sa Kaeo – Soldat Thanaphat Nanthawoong getötet, zwei weitere verwundet

Soldat Thanaphat Nanthawoong ist im Kampfgebiet von Ban Nong Chan in der Provinz Sa Kaeo gefallen. Zwei weitere Thai-Soldaten wurden verwundet. Nach Angaben wurden die Soldaten beim Einsatz zur Verteidigung der thailändischen Souveränität eingesetzt.

16:30 • 23.12.2025 • Poipet – Kambodscha wirft Thailand Beschuss von Zivilgebiet vor

Kambodschas Verteidigungsministerium hat Thailand beschuldigt, Artilleriegranaten in ein kambodschanisches Zivilgebiet nahe der Grenze abgefeuert zu haben. Das Ministerium bezeichnet den Vorfall als schwere Verletzung des internationalen humanitären Völkerrechts.

Nach Angaben des Ministeriums feuerten Thai-Truppen am 23. Dezember gegen 16:10 Uhr insgesamt zehn Artilleriegranaten auf das Dorf Kbal Koh in der Gemeinde Ou Chrov in Poipet in der Provinz Banteay Meanchey ab. Die Geschosse seien in Zivilgebieten und Infrastruktur in Kambodschas Militärregion 5 eingeschlagen. Thai-Behörden haben sich bislang nicht zu dem Vorwurf geäußert. Die Vorwürfe konnten nicht unabhängig überprüft werden.

15:30 • 23.12.2025 • Khlong Phaeng – Soldat stirbt bei Warnung vor Raketenangiff

Ein Soldat der Kavallerie-Division warnte seine Kameraden vor einem bevorstehenden BM-21-Raketenangiff. Der Soldat bemerkte die Bedrohung, eilte zu seinen Einheiten und ordnete an, dass die Soldaten in gepanzerte Fahrzeuge einsteigen sollten. Er selbst blieb an seiner Position, um sicherzustellen, dass alle seine Kameraden in Sicherheit waren. Der Soldat starb, als die Rakete in seiner unmittelbaren Nähe einschlug. Der Einsatzort war Khlong Phaeng. Das Militär bezeichnet das Verhalten des Soldaten als Tapferkeit und Opferbereitschaft im Kampfeinsatz.

15:15 • 23.12.2025 • Kantharalak – Kambodschanische Raketen treffen thailändische Grenzposition

Die Lage an der Thai-Kambodschanischen Grenze hat sich seit dem Morgen deutlich verschärft. Kambodschanische Streitkräfte beschossen mit BM-21-Raketenwerfer eine thailändische Militärposition im Bezirk Kantharalak. Die Raketen trafen das Gelände eines Nationalparks. Eine rote Flagge wurde beschädigt.

Die Spannungen an der Grenzregion sind seit Tagesanbruch erheblich angespannt. Die kambodschanischen Angriffe richten sich gegen thailändische Truppen in dem betreffenden Gebiet. Der Einsatzort liegt im Bezirk Kantharalak in der Nähe einer Schutzgebietsanlage. Bislang liegen keine Angaben zu möglichen Verlusten vor.

15:00 • 23.12.2025 • Kantharalak – Kambodschas Raketenbeschus beschädigt Nationalpark-Einrichtung

Die Lage an der Grenze war seit dem Morgen angespannt. Kambodscha beschoss mit BM-21-Raketenwerfern thailändische Truppen im Grenzgebiet des Bezirks Kantharalak. Geschosse trafen die Einrichtungen des Nationalparks Phamoeidon. Das Verwaltungsgebäude des Parks erlitt Schäden.

14:00 • 23.12.2025 • Thailand-Kambodscha – Trump äußert sich zu Grenzspannungen

Der US-Präsident Donald Trump hat sich zu möglichen Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha geäußert. Seine Aussage wird von internationalen Medien intensiv diskutiert. Trump stellte die Frage, ob es sich um eine unmittelbare militärische Bedrohung oder um diplomatische Vermittlung handle.

Die Grenzregion zwischen Thailand und Kambodscha befindet sich nach eigenen Angaben in höchster Alarmbereitschaft. Trump-Zitate werden von Analysten unterschiedlich interpretiert. Offizielle Stellungnahmen aus Bangkok und Phnom Penh stehen noch aus.

10:00 • 23.12.2025 • Thai-Kambodschanische Grenze – Acht-armige Götterstatue abgerissen

Soldaten der thailändischen Armee rissen eine acht-armige Götterstatue ab, die Kambodscha auf thailändischem Territorium errichtet hatte. Der Abriss erfolgte unmittelbar nach der erfolgreichen Rückeroberung des Gebiets durch die thailändische Armee und der Wiederherstellung der Sicherheit.

Nach Darstellung war die Maßnahme darauf ausgerichtet, ein Symbol zu zerstören, das Kambodscha rechtswidrig zur Geltendmachung von Ansprüchen auf Thai-Territorium genutzt habe. Der Abbau der Hindu-Götterstatue wurde als Zerstörung eines politischen Symbols zur Bekämpfung von Invasion charakterisiert, nicht als Anschlag auf Religion.

09:20 • 23.12.2025 • Sa Kaeo – Kambodschas Beschuss beschädigt Wohngebiet an Grenzregion

Kambodscha beschoss mit schweren Waffen über die Grenze hinweg in thailändisches Gebiet. Mehrere Geschosse trafen das Wohngebiet im Bezirk Khok Sung, Provinz Sa Kaeo, in der Nähe des Dorfes Nong Yha Kaew. Ein Haus wurde von Geschossen getroffen und brannte nieder, erlitt dabei schwere Schäden. Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Verletzten oder Todesfälle.

08:30 • 23.12.2025 • Generalmajor Windhay Suwari verurteilt Kambodschas Raketenbeschuss auf Zivilgebiet

Das thailändische Heer verurteilte Kambodscha für den Einsatz von BM-21-Raketenwerfer-Systemen gegen Wohngebiete. Generalmajor Windhay Suwari, Sprecher des Heeres, teilte mit, dass am 22. Dezember 2024 um 16:00 Uhr kambodschanische Streitkräfte mehrere Raketen auf das Dorf Nong Samet im Bezirk Khok Sung, Provinz Sa Kaeo, abfeuerten. Das Gebiet ist ein ziviles Wohngebiet, keine militärische Zone. Das Heer bezeichnete die Aktion als ziellose Gewaltanwendung und als schwerwiegenden Verstoß gegen humanitäre Verantwortung. Das Heer forderte Kambodscha auf, das Feuer auf Zivilgebiete einzustellen und die schwerwiegenden Auswirkungen auf unschuldige Zivilisten anzuerkennen. Das Heer behielt sich angemessene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der nationalen Souveränität vor.

07:30 • 23.12.2025 • US-Botschaft Bangkok – USA fordert Ende der Kämpfe zwischen Kambodscha und Thailand

Die Vereinigten Staaten forderten Kambodscha und Thailand auf, die laufenden Kampfhandlungen zu beenden. Thomas „Tommy“ Piggott, stellvertretender Sprecher der US-Botschaft Bangkok, gab die Erklärung ab. Die USA verlangen die Entfernung schwerer Waffen, die Einstellung von Minenverlegungen und die vollständige Umsetzung des Friedensabkommens von Kuala Lumpur. Dieses umfasst Mechanismen zur Beschleunigung der humanitären Minenräumung und die Beilegung von Grenzfragen. Die USA begrüßten die Zusammenkunft der ASEAN-Führungspersonen in dieser Woche zur Unterstützung Kambodschas und Thailands bei der vollständigen Erfüllung ihrer Verpflichtungen zur Beendigung des Konflikts.

07:00 • 23.12.2025 • Suvarnabhumi-Flughafen, Bangkok – Mysterium-Drohne in Flughafennähe, Todesstrafe angedroht

Sicherheitsbehörden bestätigten, dass eine unidentifizierte Drohne in der Nähe des Suvarnabhumi-Flughafens geflogen ist. Kittipong Kittikajorn, Direktor des Suvarnabhumi-Flughafens, gab eine gemeinsame Erklärung mit Sicherheitseinheiten ab. Anwohner hatten die mysteriöse Drohne entdeckt, die sich dem Flughafen näherte, aber nicht in dessen Luftraum eindrang. Die Behörden koordinierten mit zuständigen Stellen höchste Schutzmaßnahmen. Verstöße werden mit schweren Strafen geahndet, einschließlich lebenslanger Haft bis zur Todesstrafe, da der Flughafen eine Zone höchster Sicherheit darstellt.

06:30 • 23.12.2025 • Amphoe Nam Yuen, Ubon Ratchathani – Soldaten erobern Grenzgebiet zurück

Soldaten der „Vorderlinien-Einheit“ übernahmen die Kontrolle über das Gebiet Chong Aan Ma in Amphoe Nam Yuen, Provinz Ubon Ratchathani, zurück. Das Territorium wurde vor mehreren Tagen zur Heimat zurückgebracht. Die Operation markiert die Wiederherstellung der Kontrolle über das Grenzgebiet.

06:00 • 23.12.2025 • Prasat Ta Kwaai – General Boonsin besucht Truppen vor Ort

General Boonsin besuchte Soldaten am Standort Prasat Ta Kwaai. Bei dem Besuch nahm er gemeinsam mit den Truppen an einer Mahlzeit teil. Veröffentlichte Videos zeigen den Besuch als echt und nicht mit Green Screen oder im Studio entstanden. Videos, die behaupten, die Aufnahmen seien künstlich generiert oder nur im Studio mit Green Screen produziert worden, werden als falsch charakterisiert.

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