NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – Auf der Stadtautobahn 224 sind am Dienstagmorgen gegen 8.15 Uhr sieben Fahrzeuge kollidiert. Mehr als zehn Menschen wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Ablauf des Unfalls
Einem weißen Honda Jazz gelang es, plötzlich abzubremsen. Warum der Fahrer so abrupt bremste, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die dahinter fahrenden Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig reagieren.
Ein grau-schwarzer Toyota fuhr auf den Jazz auf; ein schwarzer Toyota Fortuner stieß dahinter. Der Aufprall erfasste einen Eis-Lieferwagen und drei weitere Pickups. Der Massenunfall ereignete sich vor einem Baumarkt im Bezirk Nong Bua Sala.
Verletzte und Rettungseinsatz
Mehr als zehn Fahrer und Beifahrer wurden verletzt. Vier Personen erlitten nach Angaben der Rettungskräfte schwerere Blessuren und wurden ins Por-Phat-Krankenhaus gebracht. Die übrigen Verletzten wurden vor Ort oder ebenfalls stationär versorgt.
Helfer der Sawang-Metta-Stiftung waren schnell vor Ort. Sie leisteten Erstversorgung und koordinierten den Transport der Verletzten. Die Unfallstelle blockierte die Zufahrt zur Stadtinnenroute über längere Zeit.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Polizei sicherte die Unfallstelle und befragte die beteiligten Fahrer. Ein Verstoß gegen den Mindestabstand im stockenden Berufsverkehr gilt als wahrscheinlicher Ausgangspunkt der Karambolage. Überwachungs- und Dashcam-Aufnahmen werden ausgewertet.
Die zentrale Frage lautet, warum der Honda-Fahrer so abrupt bremste. Erst nach Auswertung aller verfügbaren Aufnahmen werden die Behörden über mögliche rechtliche Konsequenzen für die Beteiligten entscheiden.
Verkehrslage und Folgebehinderungen
Durch den Unfall kam der Verkehr auf der stadteinwärts führenden Fahrspur zum Erliegen. Einsatzfahrzeuge sperrten den betroffenen Abschnitt ab. Umleitungen wurden eingerichtet. Die Dauer der Sperrung ist nicht bekannt.
Nakhon Ratchasima verzeichnet regelmäßig Auffahrunfälle auf stark befahrenen innstädtischen Routen, insbesondere während der Rushhour. Behörden haben wiederholt auf das Problem überschrittener Mindestabstände hingewiesen.
Aktuelle Lage der Verletzten
Zum Zustand der schwerst verletzten vier Personen lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine weiteren ärztlichen Informationen vor. Das Por-Phat-Krankenhaus äußerte sich nicht öffentlich.
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Die Ermittlungen dauern an. Sobald die Auswertung der Aufnahmen abgeschlossen ist, will die Polizei über das Ergebnis informieren.



Tacho und Mindestabstand ist hier bei den meisten wohl unbekannt.