Masterkey-Skandal: Verdächtiger kommt frei (Video)

Masterkey-Skandal: Verdächtiger kommt frei (Video)
Facebook/ Mirinda Nalinrattanawadee
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PHUKET – Ein Vorfall im Holiday Inn Resort Surin Beach lässt Urlauber aufschrecken. Ein Hotelangestellter der Sicherheitsabteilung soll versucht haben, in das Zimmer einer thailändischen DJane einzubrechen. Nun ist der Beschuldigte gegen Kaution frei.

DJane postet Video und löst Ermittlungen aus

Die thailändische DJane Mirinda Malinrattanawadee machte den Vorfall vom 16. Januar öffentlich. Auf Facebook teilte sie ein Video, das schnell viral ging.

Die Aufnahmen zeigen einen Mann, der vor ihrer Zimmertür ruft und dann versucht, mit einem Generalschlüssel die Tür zu öffnen. Nur der innere Türriegel verhinderte den Zutritt.

Ihr Post führte zur schnellen Identifizierung und Festnahme des Verdächtigen. Es handelt sich um den 39-jährigen Kanisorn, einen Mitarbeiter der Hotel-Sicherheit.

Hotel korrigiert Position des Angestellten

Zunächst wurde Kanisorn als Leiter der Sicherheitsleute bezeichnet. Das Hotel korrigierte dies später: Seine offizielle Position sei Loss Prevention Supervisor.

Zu seinen Aufgaben gehörten Diebstahlprävention und die Sicherheit von Gästen. Medien berichten, dass es sich bei dem Mann um einen ehemaligen Soldaten handelt.

Die Polizei bestätigte, dass Überwachungsbilder ihn zeigen, wie er auf derselben Etage mehrere Zimmertüren überprüfte, bevor er bei der DJane klingelte.

Kaution trotz schwerwiegender Vorwürfe

Gegen Kanisorn wurde Anklage erhoben. Der Vorwurf: Versuchter Einbruch in eine Wohnung bei Nacht. Dies kann mit bis zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe geahndet werden.

Trotzdem bewilligte das Phuket Provincial Court am 19. Januar seine vorläufige Freilassung gegen eine Kaution von 50.000 Baht (ca. 1.250 Euro).

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Das Gericht verhängte Auflagen: Er muss eine elektronische Fußfessel tragen, sich regelmäßig bei den Behörden melden und weitere Bedingungen einhalten.

Motive des Angestellten noch völlig unklar

Die Ermittler halten sich mit Spekulationen über das Motiv zurück. War es Diebstahl, ein sexuell motivierter Übergriff oder etwas anderes?

Die Tatsache, dass der Mann mit einem Master-Key bewaffnet war und systematisch Zimmer prüfte, beunruhigt Gäste und Experten gleichermaßen.

Das Vertrauen in die Hotelsicherheit ist erschüttert. Viele fragen sich, ob es sich um einen Einzelfall oder ein systemisches Problem handelt.

Reaktion des Hotels und der Öffentlichkeit

Das Holiday Inn Resort hat sich noch nicht ausführlich zu den personellen Konsequenzen geäußert. Die Zusammenarbeit mit der Polizei wurde betont.

In den sozialen Medien entbrannte eine hitzige Debatte über die Sicherheit von Hotelgästen, insbesondere von alleinreisenden Frauen.

Die schnelle Freilassung gegen Kaution stieß dabei auf Unverständnis. Für viele wirft dies Fragen zur Strafverfolgung in Touristengebieten auf.

Was Urlauber jetzt beachten sollten

Sicherheitsexperten raten Reisenden, auch in renommierten Hotels grundlegende Vorsicht walten zu lassen. Der innere Türriegel oder Sicherheitsstift sollte immer genutzt werden.

Bei verdächtigen Vorkommnissen sollte sofort die Hotelleitung informiert und, falls nötig, die Polizei unter 191 gerufen werden.

Der Fall zeigt, dass die größte Gefahr manchmal von denen ausgehen kann, die eigentlich für den Schutz der Gäste verantwortlich sind.

🗣 Vertrauen verspielt – und jetzt?

Ein Mann, der für Sicherheit zuständig war, steht im Verdacht, selbst zur Gefahr geworden zu sein – und ist nun gegen Kaution frei. Reicht ein EM-Armband, um Vertrauen wiederherzustellen? Oder hat dieser Fall das Sicherheitsgefühl vieler Hotelgäste dauerhaft beschädigt?

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Quelle: The Thaiger

Ein Kommentar zu „Masterkey-Skandal: Verdächtiger kommt frei (Video)

  1. Die Haftentlassung ist genau das richtige Signal um das „Sicherheitsgefühl“ von Touristen zu stärken.
    Vorsicht, wer Sarkasmus findet darf ihn behalten.

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