SAKON NAKHON – Wieder ein spektakulärer Schlag gegen die Drogen-Mafia: Unter der Führung der 2. Armee haben Sicherheitskräfte einen Transporter mit 300 Kilogramm Crystal Meth abgefangen. Der Straßenwert liegt im zweistelligen Millionenbereich.
Geheimdienst-Tipp führte zur Erfolgsaktion
Hinter der Großrazzia steckte präzise Geheimdienstarbeit. Die Zweite Armeeregion und das Narcotics Suppression Command hatten Hinweise auf einen Großtransport.
Die Spur führte von der Grenzregion im Distrikt That Phanom in die Provinz Sakon Nakhon. Ein ganzes Netzwerk aus Grenzpolizei und Spezialeinheiten wurde in Stellung gebracht.
Stundenlang beobachteten die Beamten die verdächtigen Aktivitäten. Sie warteten auf den perfekten Moment für den Zugriff.
Zugriff auf Parkplatz – Sechs Säcke voller Drogen
Am 16. Januar 2026, um 21:10 Uhr, war es auf dem Parkplatz eines Umgehungsmarkt in Dong Mafai so weit. Die Einsatzkräfte schlugen zu.
In zwei Fahrzeugen fanden sie sechs große Säcke, prall gefüllt mit der tödlichen Fracht: reines Crystal Meth („Yaba“ oder „Ice“).
Insgesamt brachte die Waage 300 Kilogramm zum Ausgleich – eine der größten Einzelsicherstellungen der letzten Monate im Nordosten.
Zwei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft
Bei den Fahrern handelte es sich um den 34-jährigen Rungsak Suphon aus Bueng Kan und den 48-jährigen Kritthaphat Mekkhon aus Nakhon Phanom.
Sie konnten keinen plausiblen Grund für ihre wertvolle Fracht nennen. Die Beamten beschlagnahmten zusätzlich zwei Autos und zwei Handys.
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Die Festgenommenen wurden der Grenzpolizei Region 2 übergeben und anschließend dem Untersuchungsgefängnis überstellt.
So wertvoll ist die beschlagnahmte Drogen-Ladung
Die Mengenangabe von 300 Kilogramm ist kaum zu begreifen. Fachleute schätzen den Straßenwert der beschlagnahmten Droge auf umgerechnet mehrere Millionen Euro.
Diese Menge hätte Hunderttausende Einzeldosen auf den Straßen Thailands und der Region bedeutet. Ein Alptraum für die Gesellschaft wurde verhindert.
Ein Sicherheitsbeamter kommentierte: „Diese Menge hätte unzähligen Menschen das Leben ruiniert.“
Warum die Grenzregion so anfällig ist
Die Provinzen Sakon Nakhon und Nakhon Phanom gelten als entscheidende Schmuggler-Routen. Die lange, schwer zu sichernde Grenze zu Laos wird von Kartellen ausgenutzt.
Drogen werden oft über den Mekong oder durch unwegsames Gelände geschleust, um dann auf thailändischer Seite an Zwischenhändler übergeben zu werden.
Dieser Fund zeigt, wie professionell und in großen Mengen die Kartelle operieren. Der Kampf ist ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel.
Zeichen der Entschlossenheit
Die thailändischen Behörden werten diesen Erfolg als Beweis für ihre verschärfte Strategie. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einheiten trägt Früchte.
„Dieser Schlag zeigt, dass wir den Drogenhändlern auf der Spur sind“, so eine offizielle Mitteilung. Doch alle wissen: Auf einen zerschlagenen Ring folgt oft der nächste.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Hintermänner und die Herkunft der Droge aufzudecken.




Irgendwie müssen doch die Süchtigen weiter an ihren Stoff kommen, denn wer einmal in der „Ice“ Sucht steckt, kommt alleine da nicht mehr raus.