NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – Auf der Mittraphap Road staute sich der Verkehr am Samstag über mehr als 10 Kilometer, mehrere Fahrzeuge blieben mit leerem Tank liegen – Autobahnpolizisten fuhren die Fahrer persönlich zur nächsten Tankstelle.
Massiver Stau Richtung Nordosten
Am Samstag, 11. April, meldeten Korrespondenten dichten Verkehr auf der Mittraphap Road im Bezirk Non Sung, Provinz Nakhon Ratchasima, in Fahrtrichtung Stadtgebiet. Die Fahrzeuge kamen nur noch mit 60 bis 70 Stundenkilometern voran.
Hintergrund: Hunderttausende Thais waren über das Songkran-Fest auf dem Weg in ihre Heimatprovinzen im Nordosten des Landes, um das Wasserfest mit der Familie zu feiern.
Benzin zu teuer: Autofahrer mieden die Autobahn
Der Grund für den Ansturm auf die Mittraphap Road lag ausgerechnet an der Konkurrenzstrecke: Die Motorway-Nummer 6 (Bang Pa-in – Nakhon Ratchasima) wurde zwar eigens für das Songkran-Wochenende temporär freigegeben – doch viele Fahrer fuhren sie bewusst nicht.
Weil Kraftstoff derzeit teuer und stellenweise schwer zu bekommen ist, wählten die Reisenden lieber die Mittraphap Road. Der Grund war einfach: Entlang der gesamten Strecke reihen sich Tankstellen, auf der Autobahn nicht.
Tanks leer, Polizei half
Besonders am Kreuzungsbereich Talat Khae in Non Sung staute sich der Verkehr auf über 10 Kilometer. Dort flossen Fahrzeuge aus mehreren Provinzen auf die Hauptstrecke Richtung Isaan zusammen, der Verkehr brach vor Ampeln und Tankstellen regelmäßig ein.
Die Folge: Mehrere Autos blieben mit leerem Tank mitten auf der Straße stehen. Beamte der Autobahnpolizei Ban Som fuhren die Fahrer daraufhin kurzerhand selbst zur nächsten Tankstelle – ein Einsatz, der bei den Betroffenen sichtlich gut ankam.
Weitere Spitzen am Abend erwartet
Die Behörden rechneten für den Abend und die Nacht mit noch mehr Fahrzeugen auf der Strecke. Autobahnpolizei und Servicepersonal an den Raststationen waren nach Behördenangaben in voller Bereitschaft, um Reisende während des Songkran-Fests zu unterstützen.
Wer die Mittraphap Road in diesen Tagen noch nutzt, sollte den Tankstand genau im Blick behalten – und vor dem Losfahren volltanken.



Da sind halt auch immer wieder ein paar ganz Gescheite unterwegs, denen Spritpreissteigerungen sonst wo vorbeigehen weil sie sowieso immer nur für 500 Baht tanken. Und erfahrungsgemäß hat das immer von A nach B gereicht. Und dann sind vermutlich nicht wenige von den vielen aufleuchtenden Warnleuchten im Cockpit bei den ansonsten doch topgepflegten Gefährten, zumindest gewaschen und poliert, gleich noch leicht überfordert. Da kann man schon mal durcheinander kommen.
Da muss man seine Tankuhr im Auge behalten , etwas rechnen können und dann passiert so etwas nicht!
Das mit dem „etwas rechnen koennen“ bildet bei den meisten ein nicht ueberbrueckbares Problem.
eine alte Regel, die für erfahrene Mobilisten ein Evenangelium ist:
Ein halbvoler Tank ist auch ein halbleerer Tank…
Wer hätt’s gedacht….
Höhere Preise alles kein Problem,wenn ich beim Shoppen den Wagen nicht aus mache-zwecks Aircon. Mit dem Rechnen bin ich 100% bei dir. Vor 6-7 Jahren war 95 auch bei rund 40 Baht/Liter.