MotoGP bleibt – trotz Sturm der Kritik

🏁 Ein Vertrag bis 2031, fast 4 Milliarden Baht und hitzige Diskussionen. Die SAT wehrt sich mit Zahlen und Fakten – doch bleibt die Frage: Ist MotoGP wirklich ein Gewinn für Thailand?

MotoGP bleibt – trotz Sturm der Kritik
MGR
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BANGKOK – Jetzt schlägt die Sportbehörde SAT zurück! Nach heftiger Kritik am teuren MotoGP-Vertrag bis 2031 legt die Behörde die Fakten auf den Tisch. Die Bilanz: Milliarden-Erträge für Thailand.

So teuer ist der MotoGP wirklich

Die Lizenzgebühren für die Rennserie sind tatsächlich hoch. Ganze 3,997 Milliarden Baht (ca. 100 Mio. Euro) fließen direkt an den Rechteinhaber Dorna Sports.

„Dieses Geld geht ausschließlich an Dorna, keine Mittelsmänner“, betont die SAT. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille.

Einnahmen aus Ticketverkäufen und Sponsoring fließen direkt zurück an den thailändischen Staat. Ein ausgeklügeltes System, das sich lohnen soll.

Die Zuschauer kommen in Scharen

Trotz gegenteiliger Behauptungen: Die Rennen in Buriram sind ein Publikumsmagnet. 2018 kamen 222.535 Zuschauer, 2019 sogar 226.655.

Der Einbruch 2022 auf 178.463 Besucher hatte einen klaren Grund: COVID-Beschränkungen. Seitdem steigen die Zahlen wieder kontinuierlich.

„Keine andere Veranstaltung in Thailand hat eine solche Anziehungskraft“, so die SAT. Das wirkt sich auf die Wirtschaft aus.

So profitieren Thailands Bürger

Von 2018 bis 2025 generierte der MotoGP einen geschätzten Wirtschaftswert von 24,927 Milliarden Baht (über 600 Mio. Euro).

Die Behauptung, dass MotoGP-Gelder dem Katastrophenschutz fehlen, weist die SAT entschieden zurück: „Das sind separate Budgets.“

Auch die Privatwirtschaft zieht mit: Thailand gehört zu den wenigen Gastgebern, wo der Staat nur einen kleinen Teil bezahlt.

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Warum es Buriram sein muss

Die Rennstrecke in Buriram wird kostenfrei genutzt – eine Ersparnis von 72 Millionen Baht in sechs Jahren.

Zudem ist sie die einzige Strecke in Thailand mit FIM Grade A-Zulassung. Es gibt schlicht keine Alternative.

„Alle Einnahmen werden direkt von der SAT verwaltet“, heißt es. Der Streckenbesitzer habe keine Sondervorteile.

Die Zukunft bis 2031 ist sicher

Die Vertragsverlängerung war notwendig, da Dorna mindestens ein Jahr Vorlaufzeit verlangt. Andere Nationen standen schon bereit.

Für die nächsten fünf Jahre werden weitere 28 Milliarden Baht Wirtschaftsimpakt erwartet. Die Regierung setzt weiter voll auf den Motorsport.

Thailands Position in der Welt des Spitzensports bleibt damit für Jahre gesichert – trotz aller Kritik.

Was bringt MotoGP wirklich?

🏁 Die einen feiern die Milliardenrendite – die anderen fragen, ob Steuergeld besser woanders eingesetzt wäre. Die Regierung hält dagegen: „Kein Geld für Sport fehlt bei Katastrophen.“

📊 Die Zahlen sprechen für sich – aber reicht das, um alle Zweifel zu beseitigen?

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Quelle: MGROnline

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