Nahost-Krise trifft Thailand: Preise explodieren

💸 Preise steigen spürbar: In vielen Teilen Thailands werden Lebensmittel und Alltagswaren teurer. Händler und Verbraucher schlagen Alarm und fürchten weitere Preiswellen. Droht dem Land jetzt eine neue Kostenlawine?

Nahost-Krise trifft Thailand: Preise explodieren
Chakkrapan Natanri, Bangkok Post

NAKHON RATCHASIMA, THAILAND – Steigende Energiepreise und gestörte Lieferketten im Schatten des Nahost-Kriegs treiben in vielen Provinzen die Kosten für Alltag und Lebensmittel nach oben.

Teurer Alltag trifft Haushalte und kleine Händler

In mehreren Landesteilen meldeten Verbraucher in den vergangenen Wochen spürbar höhere Preise für Trockenwaren, Haushaltsartikel und Grundnahrungsmittel.

Besonders Geringverdiener und Kleinhändler berichten, dass das Plus beim täglichen Einkauf die Budgets zunehmend unter Druck setzt.

Warum die Preise steigen – Energie, Rohstoffe, Transport

Als wichtigste Treiber gelten weltweit höhere Energiekosten, steigende Rohstoffpreise und teurere Transportausgaben, die sich bis an die Ladentheke durchschlagen.

Unternehmen verweisen zudem auf wachsende Importkosten und warnen, dass sich Verkaufspreise nur begrenzt deckeln lassen, wenn die Kosten weiter anziehen.

Blick nach Isaan – Marktcheck in Phimai

In Nakhon Ratchasima, einem Handelszentrum des Nordostens, wurden am Jor Jae Market im Bezirk Phimai Gemüse- und Meeresfrüchtepreise erhoben.

Händler begründeten die Ausschläge mit extremer Tageshitze und Dürre, die Erträge mindern und einzelne Sorten knapp machen.

Wenn Ernten ausfallen – einige Sorten kosten plötzlich doppelt

Nach Angaben von Verkäufern haben sich die Preise für bestimmte Gemüsearten wegen der Knappheit teils verdoppelt.

Zusätzlich wächst die Sorge, dass der Konflikt im Nahen Osten die globalen Ölpreise weiter antreiben könnte, was Transport-, Lohn- und Einzelhandelskosten erneut erhöht.

Handelsministerin setzt auf Taskforce und Ruhe

Handelsministerin Suphajee Suthumpun rief die Bevölkerung dazu auf, nicht in Panik zu geraten, und verwies auf eine staatliche Taskforce, die die Lage überwacht.

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Sie bezeichnete Energiepreise als zentralen Faktor und sagte, Behörden koordinierten ministerübergreifend, um bei Bedarf Schutzmaßnahmen für Verbraucher schnell bereitzustellen.

Limetten als Preisbarometer – fünf bis sieben Baht pro Stück

Die 60-jährige Gemüsehändlerin Paen Fanphimai sagte, vieles sei noch auf Normalniveau, doch Limetten seien deutlich teurer geworden.

„Ich kaufe sie für etwa vier bis fünf Baht pro Stück und verkaufe sie für fünf bis sieben Baht, nur um einen kleinen Gewinn zu machen; früher kosteten große Limetten etwa drei Baht“, erklärte sie.

Dünger wird knapp – Warnsignal für die nächste Ernte

In Khon Kaen berichteten Düngemittelhändler, der Konflikt wirke bereits auf Agrar-Lieferketten, einige Produkte würden spürbar knapp.

Sollten sich Engpässe bei Betriebsmitteln ausweiten, könnte das die Produktionskosten in der Landwirtschaft erhöhen und den Preisdruck bei Lebensmitteln weiter verstärken.

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Wie stark sollten Preisaufsicht und staatliche Eingriffe bei Grundgütern sein, wenn globale Energie- und Krisenfaktoren den Markt treiben.

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Quelle: bangkokpost.com

Ein Kommentar zu „Nahost-Krise trifft Thailand: Preise explodieren

  1. Nein, ich merke noch nicht viel von extremen Preissprüngen. Limetten werden in der Trockenzeit immer teurer, deswegen kaufe ich in der Regenzeit, wenn sie einem nachgeschmissen werden, Kiloweise davon, lasse sie auspressen und fülle sie in Flaschen ab. Und dann in den Freezer.

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