Thailands Rettungsplan: Steuer-Bonus für Urlaub – bis zu 20.000 Baht!
Die thailändische Regierung schlägt Alarm: Der Tourismus geht zurück, die Wirtschaft lahmt. Jetzt hat das Wirtschaftskabinett ein Milliarden-schweres Rettungspaket beschlossen. Kernstück: Steuervergünstigungen für Urlaubsreisen – bis zu 20.000 Baht (ca. 500 Euro) pro Person!
Drei-Säulen-Plan gegen die Tourismus-Krise
Das umfassende Konzept basiert auf drei Hauptpfeilern, die der Wirtschaftsminister Ekniti Nitithanprapas als „dringend notwendig“ bezeichnet. Der Hintergrund: Der inländische Tourismus ist um 8% eingebrochen – ein alarmierendes Signal für die gesamte Volkswirtschaft.
Ab 29. Oktober bis 15. Dezember 2025 können Thailänder jetzt kräftig sparen: Es gibt Steuererleichterungen von bis zu 20.000 Baht für Reisekosten. Wer in Zweitstädte reist (also keine typischen Touristenhochburgen), erhält sogar das 1,5-fache an Vergünstigungen. Ein cleverer Schachzug, um den Tourismus in weniger frequentierte Regionen zu lenken.
Milliarden für Hotels und Infrastruktur
Nicht nur Privatpersonen profitieren: Hotels und Unterkünfte in Zweitstädten erhalten doppelte Steuerabschreibungen für Renovierungskosten. Bis März 2026 können sie Investitionen in Klimaanlagen, Solaranlagen und Abwasserbehandlungsanlagen steuerlich geltend machen.
Gleichzeitig werden Behörden angewiesen, 60% ihrer Seminar- und Schulungsbudgets – insgesamt etwa 6 Milliarden Baht (150 Millionen Euro) – bis Januar 2026 auszugeben. Dies soll der Dienstleistungswirtschaft schneller auf die Beine helfen.
Kampf gegen die Budget-Krise
Ein zentrales Problem: Thailands Behörden geben zu langsam Geld aus. Im letzten Jahr blieben über 300 Milliarden Baht ungenutzt, die Investitionsquote lag bei nur 65%. Das will die neue Regierung ändern.
Für das 3,78 Billionen Baht (94,5 Milliarden Euro) schwere Budget 2026 gibt es jetzt klare Vorgaben: 93% des Generalbudgets und 75% des Investitionsbudgets müssen ausgegeben werden. Ministeriumsleiter werden monatlich kontrolliert – bei Misserfolg drohen Konsequenzen.
Was bedeutet das für Thailands Wirtschaft?
Wirtschaftsminister Ekniti rechnet mit einem zusätzlichen Wachstum von 0,4% durch die Maßnahmen. Besonders die Tourismusbranche, die noch unter den Nachwirkungen der Pandemie leidet, dürfte aufatmen.
Weitere Vorschläge werden geprüft: Die Handelskammer will Steuerabzüge für Firmenreisen, und die Vergnügungssteuer könnte von 10% auf 5% gesenkt werden, um mehr Betriebe in die Legalität zu holen.
Erste Reaktionen fallen positiv aus
Experten begrüßen das Paket als „richtigen Schritt zur richtigen Zeit“. Ob es ausreicht, um Thailands Wirtschaft nachhaltig zu stabilisieren, wird sich zeigen. Eins ist sicher: Die Uhr tickt – und die Regierung von Premierminister Anutin Charnvirakul muss liefern.
Wird das neue Tourismuspaket Thailand retten?
Glauben Sie, dass Steueranreize und Hotelboni ausreichen, um den Tourismus dauerhaft zu beleben – oder braucht Thailand mutigere Reformen, um wieder zur Top-Destination Asiens zu werden? Teilen Sie Ihre Meinung!




Keine Sorge, bald kommen 80 Millionen Qualitätstouristen, die Wirtschaft und Tourismus nur so ankurbeln und Billionen baht generieren. Und Thailand wird natürlich zur Drehscheibe des Tourismus, ist doch klar!