Horror-Fund in Pattaya: Der grausame Fass-Mord

🟥 Ein Urlaub in Thailand, ein verschwundener Mann – und ein Fund, der selbst erfahrene Ermittler verstummen ließ. Jetzt hat das oberste Gericht das letzte Wort gesprochen… doch ein Detail aus der Ermittlungsakte wirft neue Fragen auf.

Horror-Fund in Pattaya: Der grausame Fass-Mord
The Pattaya News
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PATTAYA, THAILAND – Südkoreas Oberster Gerichtshof hat die harten Urteile gegen drei Männer bestätigt, die einen Landsmann während einer Thailand-Reise entführt, ausgeraubt und getötet hatten.

Höchstgericht bestätigt lange Haftstrafen

Der Oberste Gerichtshof in Südkorea bestätigte am Donnerstag die Schuldsprüche im berüchtigten „Pattaya Barrel Murder“. Die drei Angeklagten bleiben für viele Jahre hinter Gittern.

Lee Yong Jin (28) erhält lebenslange Haft. Lee Roun (40) muss 30 Jahre absitzen, Kim Haeonne Won (27) wurde zu 25 Jahren verurteilt. Die Urteile umfassen Mord, Raub und die Beseitigung der Leiche.

Staatsanwälte beschrieben die Täter als Männer ohne jede Achtung vor menschlichem Leben.

Entführung nach Clubnacht in Bangkok

Das Opfer, der 34-jährige Roh Eui Jong aus Seoul, war Anfang Mai 2024 mit seiner thailändischen Ehefrau in Bangkok. Am Abend des 2. Mai wurde er zuletzt im RCA-Unterhaltungsviertel gesehen.

Überwachungskameras zeigten später, wie zwei Männer Roh gegen 2 Uhr abfingen, in ein Mietauto drängten und Richtung Pattaya fuhren.

Vorbereitungen am Mapprachan-Stausee

In Pattaya wechselten die Täter in einen weißen Pickup und bezogen eine Unterkunft nahe dem Mapprachan-Stausee. Dort kauften sie eine Kunststofftonne, Nylonseile und anderes Material – alles bar bezahlt.

Videoaufnahmen zeigen, wie der Pickup am 4. Mai abends mit abgedeckter Ladefläche zum Reservoir fuhr.

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Lösegeldforderung und erschütternder Fund

Die Familie des Opfers erhielt kurz darauf eine Lösegeldforderung über 3 Millionen Baht (ca. 82.000 US-Dollar). Die Täter drohten in einem Messenger, Roh etwas anzutun, falls das Geld nicht gezahlt werde.

Rohs Mutter informierte die Behörden. Südkorea und Thailand starteten eine gemeinsame Fahndung.

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ZUM ANGEBOT

Die Polizei fand am 11. Mai im Mapprachan-Stausee eine mit Zement beschwerte Tonne. Darin befanden sich die sterblichen Überreste des 34-Jährigen. Wertsachen fehlten, die Obduktion bestätigte ein Gewaltverbrechen.

Flucht über mehrere Länder – dann die Festnahmen

Nach der Tat verließen die Männer sofort Thailand. Am 15. Mai 2024 wurden internationale Haftbefehle erlassen.

Lee Roun wurde in Phnom Penh (Kambodscha) festgenommen

Kim Haeonne Won wurde in Vietnam gefasst

Lee Yong Jin wurde im Familienhaus in Jeongeup (Südkorea) gestellt

Ermittler fanden Hinweise, dass die Gruppe zuvor bereits andere Reisende ausgetrickst hatte – etwa durch Voice-Phishing und vorgetäuschte Behördenkontakte.

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Reaktionen und neue Sicherheitsmaßnahmen

Der Fall sorgte in Thailand und Südkorea für großes Medienecho. Die thailändische Polizei verstärkte daraufhin die Präsenz in Betrugs-Hotspots, südkoreanische Behörden warnten vor organisierten Tätergruppen in Touristenzentren.

Rohs Familie begrüßte das Urteil, leidet aber weiterhin unter dem Verlust. Die Ehefrau äußerte sich aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich.

Mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs endet ein Fall, der als Urlaubsreise begann und tragisch an einem Stausee bei Pattaya endete.

🗣 Wenn ein Urlaub zur tödlichen Falle wird …

Ein Urlauber verschwindet in Bangkok – Tage später findet die Polizei eine Tonne im Stausee. Drei Täter, eine skrupellose Bande, ein internationaler Kriminalfall. Jetzt stehen die endgültigen Urteile fest.

Reicht das? Oder zeigt der Fall, wie weit Banden heute schon vernetzt sind – und wie schnell Touristen ins Visier geraten?
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Quelle: The Pattaya News

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