Ölreste auf Phuket-Inseln – Beamte sammeln Teerbälle

🌊 Wochen nach dem Untergang der Sealloyd Arc kämpfen Einsatzkräfte weiter mit Teerklumpen an den Stränden von Koh Racha Yai. Über 30 Beamte sind im Einsatz. Droht doch noch ein Schaden für Korallen und Tourismus?

Ölreste auf Phuket-Inseln - Beamte sammeln Teerbälle
Thai Maritime Enforcement Command Centre Region 3
Google Werbung

PHUKET, THAILAND – Fast einen Monat nach dem Untergang des Frachters Sealloyd Arc kämpfen Einsatzkräfte auf Koh Racha Yai weiter mit Öl- und Teerrückständen an Strandabschnitten und Felsküsten. Mehr als 30 Marine- und Umweltbeamte sammeln verbliebene Teerbälle ein, während Ministerium und Behörden die Lage engmaschig überwachen.

Frachter sank am 7. Februar – Öl gelangte an Land

Das Frachtschiff Sealloyd Arc war am 7. Februar vor der südlichen Touristenprovinz Phuket gesunken, danach breitete sich zunächst ein Ölfilm auf dem Meer aus.

Wind und Wellen trugen Teile der Verschmutzung schließlich bis an die Küsten von Koh Racha Yai, rund 20 Kilometer südlich von Prompthep Cape.

Einsatz auf Koh Racha Yai – Teerbälle an Felsen

Auf Koh Racha Yai arbeiten laut Behörden derzeit mehr als 30 Mitarbeiter daran, die verbliebenen Teerbälle und Rückstände entlang von Stränden und Felsbereichen einzusammeln.

Besonders betroffen sind Abschnitte, an denen sich Öl mit Sand vermischte und an steinigen Oberflächen festsetzte, was die Reinigung deutlich erschwert.

Betroffene Gebiete – auch Koh He meldet Rückstände

Rückstände aus der Verschmutzung wurden nicht nur auf Koh Racha Yai, sondern auch auf Koh He entdeckt, das bei Touristen als Coral Island bekannt ist.

Die Inselgruppe gilt als beliebtes Ziel für Tagesausflüge, weshalb die Behörden die Entwicklung auch mit Blick auf stark frequentierte Bade- und Schnorchelplätze verfolgen.

Minister ordnet enges Monitoring an

Naturressourcen- und Umweltminister Suchart Chomklin erklärte, er habe angewiesen, die Situation eng zu beobachten und laufend zu bewerten, um langfristige Schäden an Meeres- und Küstenressourcen zu verhindern.

Parallel dazu betonte das Ministerium die Notwendigkeit, bei neuen Hinweisen auf weitere Verunreinigungen sofort reagieren zu können.

Wasserqualität und Korallen im Fokus der Behörden

Das Department of Marine and Coastal Resources arbeitet mit dem Pollution Control Department und weiteren Stellen zusammen, um die Meerwasserqualität zu prüfen und mögliche Folgen für Ökosysteme zu bewerten.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Im Zentrum stehen dabei Korallenriffe und wichtige Tourismuszonen, weil dort selbst kleinere Rückstände empfindliche Lebensräume und den Badebetrieb beeinträchtigen können.

Entwarnung an Rawai, Ya Nui und Nai Harn – Wachsamkeit bleibt

Bei jüngsten Kontrollen an den Stränden Rawai, Ya Nui und Nai Harn meldeten die Behörden nach eigenen Angaben keine weitere Ausbreitung von Öl.

Rettungsschwimmer und lokale Tourismusanbieter wurden dennoch gebeten, aufmerksam zu bleiben und Auffälligkeiten umgehend zu melden.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Bangkok Post

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert