PATTAYA, THAILAND – Ein Video von der Second Road zeigt am helllichten Tag einen mutmaßlichen Taschendiebstahlversuch an einem ausländischen Touristen, der nur durch das Eingreifen eines Passanten scheiterte.
Mittagsszene an der Second Road
Der Vorfall spielte sich nach Angaben des Filmenden kürzlich um die Mittagszeit nahe Soi 6 ab, einem belebten Abschnitt mit viel Laufkundschaft.
Gerade dort, wo Touristen häufig mit Taschen und Gürteltaschen unterwegs sind, sorgt der Clip nun erneut für Diskussionen über Kleinkriminalität im Badeort.
Der Filmer – ein Helfer mit Pseudonym
Der 38-jährige Anwohner, der sich gegenüber Medien „Mr. Suea“ nennt, begann zu filmen, nachdem ihm ein wiederkehrendes, auffälliges Verhalten aufgefallen war.
Er bleibt in Interviews anonym, sein Gesicht wurde im Material unkenntlich gemacht, und er erklärte als Motiv, vor ähnlichen Situationen warnen zu wollen.
Auffälliges Muster am Zebrastreifen
„Mr. Suea“ schilderte, er habe eine transgender Frau mit langem bronzeblondem Haar beobachtet, die wiederholt bei Rotphasen am Fußgängerüberweg hin und her wechselte.
Dabei soll sie gezielt ausländische Besucher in unmittelbarer Nähe „abgepasst“ haben, besonders solche, die gut sichtbar Gepäck trugen oder eine Bauchtasche umgeschnallt hatten.
Griff an die Gürteltasche – Reißverschluss geöffnet
Als ein männlicher ausländischer Tourist ins Visier geraten sei, habe sich die Person eng an ihn gestellt, Körperkontakt gesucht und dabei wie flirtend an ihm „geklammert“.
Im Video ist nach Darstellung des Filmenden zu erkennen, wie mit beiden Händen in Höhe der Taille hantiert und schließlich der Reißverschluss der Gürteltasche geöffnet wurde.
Eingriff, Flucht und kurze Festhaltung
Der Passant ging dazwischen, warnte den Touristen und stoppte den Versuch, woraufhin die Verdächtige sofort zurückwich und sich löste.
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Anschließend flüchtete sie in ein Songthaew, wurde jedoch nach Angaben vor Ort kurz festgehalten, bis die Polizei eintraf, während der Tourist den Ort bereits verlassen hatte.
Polizei – keine Beute, keine Anzeige, Freilassung
Die Beamten bewerteten den Fall demnach als nicht vollendeten Diebstahl, weil nichts entwendet wurde und kein Geschädigter mehr für eine Aussage oder Anzeige vor Ort war.
Hinzu kam laut Polizei die Information, die Frau sei erst einen Tag zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden, und das lange blonde Haar sei eine Perücke gewesen, da in Haft der Kopf nach Vorschrift rasiert werde.
Warnung vor Maschen – und ein Reputationsproblem
Der Filmer sagte, er habe das Video an Medien weitergegeben, weil es in Pattaya immer wieder Berichte über ähnliche Delikte gebe, bei denen Touristen durch Nähe, Ablenkung oder Körperkontakt bestohlen werden.
Die Behörden verweisen in solchen Fällen auf mehr Präsenz und Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, während als Grundregel gilt, Wertsachen eng zu sichern und Auffälliges sofort zu melden.
Deine Meinung
Solche Clips schaden dem Vertrauen in einen Urlaubsort, aber sie zeigen auch, wie schnell aus Ablenkung eine offene Tasche werden kann.
Sollten Polizei und Stadt härter durchgreifen oder helfen vor allem Aufklärung, mehr Patrouillen und konsequente Anzeigen durch Betroffene – was ist aus deiner Sicht der wirksamste Weg?



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