PHUKET, THAILAND – Eine 45-jährige russische Frau wurde bei einer Razzia in einem Haus in Tambon Thepkasattri festgenommen, weil dort offenbar eine nicht lizenzierte Schönheitsklinik betrieben wurde; Beamte beschlagnahmten Medizin und Geräte im Wert von rund 600.000 Baht. Die Festnahme und die Sicherstellung von 32 verschiedenen medizinischen Produkten werfen Fragen zur Sicherheit von Injektionen und importierten Medikamenten auf.
Razzia in großer Residenz
Polizeibeamte der Crime Suppression Division durchsuchten am Samstag ein großes Wohnhaus im Bezirk Thalang, nachdem Hinweise auf eine nicht genehmigte Schönheitsklinik eingegangen waren.
Die Festnahme bestätigte Polizeigeneralmajor Phatthanasak Bubphasuwan; die Verdächtige, nur als Kristine genannt, wurde vor Ort identifiziert und kooperierte laut Polizei bei der Durchsuchung.
Patientin auf Behandlungsliege gefunden
In einem Schlafzimmer im Erdgeschoss entdeckten die Ermittler eine thailändische Frau auf einer Behandlungsliege, die offenbar einen kosmetischen Eingriff erhielt.
Die Beamten dokumentierten die Situation am Tatort, nähere Angaben zum Zustand der Frau liegen in den vorliegenden Informationen nicht.
Großer Fund an Medikamenten und Geräten
Die Polizei stellte medizinische Produkte und Ausrüstung mit einem geschätzten Wert von mehr als 600.000 Baht sicher.
Insgesamt wurden 32 Arten von Produkten beschlagnahmt, darunter Kollagen- und Lidocain-Injektionen sowie Nimesulid-Granulat, außerdem große Mengen Spritzen, Nadeln, Handschuhe und Einwegmaterialien.
Nimesulid ist in Thailand verboten
Unter den sichergestellten Medikamenten war Nimesulid-Granulat, eine orale Substanz, die in Thailand wegen Berichten über akutes Leberversagen und Leberschäden dauerhaft vom Markt genommen ist.
Die Behörden sehen das Auffinden solcher verbotenen Präparate als schwerwiegenden Befund bei Ermittlungen gegen nicht lizenzierte Anbieter.
Keine Zulassung vorgelegt, Import aus Russland
Bei der Befragung konnte Kristine keine medizinischen Lizenzen vorlegen und räumte ein, einige Arzneien und Geräte über einen Flughafen aus Russland nach Thailand gebracht zu haben.
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Gleichzeitig bestritt sie laut Polizei, eine illegale Klinik zu betreiben oder Kunden kosmetische Injektionen angeboten zu haben.
Anklagen und Übergabe an Thalang-Polizei
Die Frau wurde zunächst wegen des Betriebs einer nicht genehmigten medizinischen Einrichtung und des Verkaufs nicht registrierter medizinischer Produkte angezeigt und den Ermittlern der Polizeistation Thalang übergeben.
Die Ermittlungen dauern an, um weitere Details zum Umfang der illegalen Aktivitäten und möglichen weiteren Beteiligten zu klären.



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