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Phuket: Touristen verprügeln Lifeguards am Nai Harn Beach

Phuket: Touristen verprügeln Lifeguards am Nai Harn Beach
Newshawk Phuket

Touristen schlagen auf Rettungsschwimmer ein 

Phuket – Ein heftiger Vorfall am paradiesischen Nai Harn Beach in Thailand: Eine Gruppe ausländischer Touristen ignorierte nicht nur das Badeverbot bei lebensgefährlichen Bedingungen, sondern griff die Rettungsschwimmer tätlich an – alles gefilmt und in den sozialen Medien verbreitet. Die Aufnahmen lösten eine Welle der Empörung aus.

Was geschah am Nai Harn Beach?

Gegen 14:18 Uhr am Sonntag hissten die Rettungsschwimmer am Nai Harn Beach die roten Warnflaggen – das klare Signal: Lebensgefahr! Grund waren gefährliche Strömungen und hohe Wellen während der Monsunzeit. Doch eine Gruppe Touristen ignorierte die Verbote und stürmte trotzdem ins Wasser.

Als die Rettungsschwimmer versuchten, die Männer aus dem Wasser zu rufen, eskalierte die Situation: „Sie beschimpften uns, spuckten uns an und schlugen schließlich auf uns ein“, berichtet einer der betroffenen Lebensretter. Obwohl in der Unterzahl, wehrten sich die Rettungsschwimmer, bis die Touristen schließlich flohen.

Die Reaktion der Netzgemeinde

Das von der Seite ‚Newshawk Phuket‘ geteilte Video ging viral. Tausende Nutzer forderten harte Strafen:
„Verhaften und abschieben!“
„Geldstrafe und Einreisesperre!“
„Gefängnis in Thailand!“
Ein Nutzer brachte die Wut auf den Punkt: „Solche Leute sind eine Schande für unser Land und gefährden den Tourismus.“

Null-Toleranz gefordert

Daren Jenner, Marinesicherheitskommissar für Thailand und Sektionschef der International Surf Lifesaving Association (ISLA), verurteilte den Vorfall scharf: „Diese Gewalt gegen Lebensretter sprengt jede Grenze der Zivilisation. Es braucht hohe Geldstrafen, Gefängnis und Entschädigungen, die abschrecken.“ Jenner schlug sogar vor, Aufsichtspersonal mit polizeiähnlichen Befugnissen einzusetzen, um gewalttätige Touristen festhalten zu können.

Warum sind rote Flaggen lebenswichtig?

Der Nai Harn Beach ist bekannt für gefährliche Unterströmungen (Rip Currents), die selbst geübte Schwimmer in die Tiefe reißen können. Die Rettungsschwimmer betonen stolz: „Dieses Jahr hatten wir noch keinen einzigen Todesfall an unserem Strand. Diese Bilanz wollen wir halten.“ Umso unverständlicher ist die Aggression der Touristen. Ein Lifeguard appelliert: „Respektiert die Strandregeln, damit das Meer ein Ort der Freude bleibt – nicht des Verlusts.“

Der Vorfall könnte weitreichende Folgen haben: Schon lange fordern Tourismusverbände schärfere Kontrollen und Strafen für Regelverstöße an Stränden. Vielleicht setzt dieser Skandal endlich ein Zeichen.

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