PHUKET, THAILAND – Tuk-Tuk- und Taxifahrer auf Phuket berichten von drastisch eingebrochenen Einnahmen und warnen vor einem Kollaps des traditionellen Transportsystems ohne rasches Eingreifen der Behörden. Als Gründe nennen sie verändertes Touristenverhalten, wachsenden Wettbewerb und steigende Betriebskosten.
Einnahmen brechen ein, Arbeitstage werden länger
Fahrer berichten, dass ihre täglichen Einnahmen deutlich gesunken sind, während sie gleichzeitig von früh morgens bis spät in die Nacht arbeiten. Trotz der langen Schichten reiche das Geld oft kaum noch für die grundlegenden Lebenshaltungskosten.
An manchen Tagen finden sie nach eigenen Angaben kaum oder gar keine Fahrgäste. Das verschärft die Unsicherheit für viele Familien, die von den Einnahmen aus Tuk-Tuk- und Taxifahrten abhängig sind.
Touristenverhalten und moderne Angebote verändern den Markt
Als zentralen Faktor nennen die Fahrer ein verändertes Verhalten von Touristen, das sich direkt auf die Nachfrage nach klassischen Fahrdiensten auswirkt. Gleichzeitig steigt der Konkurrenzdruck durch moderne Transportangebote.
Viele Betreiber sehen darin eine Verschiebung weg vom traditionellen System hin zu neuen, stärker digitalisierten oder anders organisierten Mobilitätsdiensten. Die Fahrer sprechen in diesem Zusammenhang von „unfairem Wettbewerb“ und fordern klare Regeln.
Steigende Kosten treiben viele in die Schulden
Ein Fahrer schilderte, dass selbst bei Einsparungen im Privatleben die laufenden Ausgaben weiter steigen. Genannt werden insbesondere Treibstoff, Wartung und Reparaturen sowie allgemein höhere Lebenshaltungskosten.
Diese Kombination aus sinkenden Einnahmen und steigenden Kosten habe viele in die Verschuldung gedrängt. Einige erwägen laut Bericht, den Beruf ganz aufzugeben.
Forderungen an die Behörden: Regeln, Reformen, Unterstützung
Die Fahrer-Community ruft die zuständigen Stellen dazu auf, mit konkreten Maßnahmen einzugreifen. Dazu zählen strengere Kontrollen und eine stärkere Regulierung von Praktiken, die als unfair empfunden werden.
Außerdem verlangen sie eine Umstrukturierung des Transportsystems sowie finanzielle Unterstützung, um den Fortbestand dieses traditionellen Berufs zu sichern. Aus Sicht der Betroffenen geht es dabei um den Erhalt einer langjährigen lokalen Erwerbsquelle.
Risiken für den Tourismus und die Identität der Insel
Beobachter warnen, dass eine anhaltende Krise über die Fahrer hinaus Folgen für Phukets Tourismus haben könnte. Wenn das traditionelle Angebot wegbricht, könnte das die Mobilität für Besucher und die Vielfalt der Transportoptionen beeinträchtigen.
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Tuk-Tuks gelten zudem nicht nur als praktisches Verkehrsmittel, sondern auch als kulturelles Symbol, das seit Jahrzehnten zur Identität der Insel gehört. Ein Rückgang oder Verschwinden würde damit auch ein Stück lokales Erscheinungsbild verändern.
Deine Meinung
Wie siehst du die Lage auf Phuket: Braucht es strengere Regeln für den Wettbewerb im Transportsektor, oder sollten sich Tuk-Tuk- und Taxidienste vor allem durch eigene Modernisierung behaupten?
Welche Maßnahmen wären aus deiner Sicht fair und wirksam, damit Touristen gute Preise und Service bekommen, ohne dass traditionelle Fahrer ihre Existenz verlieren? Schreib deine Meinung in die Kommentare.



Sind die [entfernt] schon Mal draufgekommen, dass es zu viele Tuk Tuks in Phuket gibt und sobald es Alternativen gibt, es mit der praktizieren Abzocke vorbei ist!! Mein Mitleid hält sich jedenfalls in Grenzen!!!
Hinweis: Ein Wort wurde durch die Redaktion entfernt.
Tuk tuk inerhalb patong jede Fahrt vorher 200thb jezt 300 selber schuld
Da ist Pattaya mit 10 THB für eine Strecke (Kreisel – Walking Street) geradezu billig
Motorbike von Big C Pattaya Klang zu mir nach Hause: 100 Baht – gleiche Strecke mit Motorbike Bolt: 37 Baht.
Wenn die Driver meinen, sie müssten die Fahrgäste abzocken, dann in Zukunft ohne mich.
Dass Dein Bolt Fahrer am Abend kaum seine Spritkosten „verdient“ hat. Geht Dir natürlich [entfernt].
Hinweis: Ein Wort wurde durch die Redaktion entfernt.
Sofern möglich, buche ich nur über Apps. Die Preise bei Taxis und Tuk Tuks sind dagegen reine Abzocke und wirken oft wie gewürfelt.
Tja wenn man die Leute zu oft aggressiv abzockt- jeder kennt genug Fälle- bekommt man nun die Quittung.
Wie meine Vorredner schon richtigerweise bemerkten. Das ist nicht vom Himmel gefallen, es hilft mal nicht die Schuld bei anderen zu suchen, sondern mal über eigene Defizite nachzudenken.
Aber halt- dann würde man sein Gesicht verlieren….