PHETCHABUN, THAILAND – Ein 61-jähriger Mann wurde im Bezirk Chon Daen von zwei Pitbulls schwer verletzt, nachdem die Hunde durch ein Motorradgeräusch aufgeschreckt worden sein sollen. Der Vorfall sorgt in der Nachbarschaft für Sorgen über die Gefahr ungesicherter, kräftiger Hunderassen.
Angriff in Ban Dong Khwaen: Mann schwer verletzt
In einem Haus im Dorf Ban Dong Khwaen (Tambon Tha Kham) im Bezirk Chon Daen wurde ein 61-jähriger Mann von zwei Pitbulls attackiert und schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Freitag in der nördlichen Provinz Phetchabun.
Das Opfer wurde als Surachai Chuchaloem identifiziert. Er erlitt Verletzungen im Gesicht sowie an Armen, Beinen und am Oberkörper.
Rettungskräfte leisten Erste Hilfe und bringen Opfer ins Krankenhaus
Rettungskräfte der Ruamkatanyu Foundation wurden zu dem Haus alarmiert und trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein. Vor Ort leisteten sie dem Mann zunächst Erste Hilfe.
Anschließend wurde Surachai Chuchaloem zur dringenden Behandlung in das Chon Daen Hospital gebracht. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand wurden in dem Bericht keine weiteren Angaben gemacht.
Hergang: Schlüssel holen, Hunde erschreckt
Nach ersten Ermittlungen waren die beiden Pitbulls – ein Rüde und eine Hündin – zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht angebunden. Die Hunde gehören dem Hausbesitzer.
Der 61-Jährige war mit dem Motorrad auf das Grundstück gefahren, um einen Schlüsselbund abzuholen. Nachdem er in der Nähe der schlafenden Hunde parkte, soll das Motorengeräusch die Tiere aufgeschreckt haben, woraufhin beide gleichzeitig angriffen.
Hausbesitzer beendet den Angriff
Als der Besitzer die Hilferufe hörte, lief er nach draußen und versuchte, die Hunde zu stoppen. Die ersten Maßnahmen reichten jedoch nicht aus, um den Angriff zu beenden.
Schließlich konnten der Besitzer und weitere Anwesende den Mann von den Hunden befreien. Der Vorfall dauerte mehrere Minuten.
Hunde anschließend gesichert – Behörden informiert
Nach dem Angriff wurden die beiden Pitbulls festgesetzt und gesichert. Danach wurden Rettungshelfer kontaktiert, um den Verletzten ins Krankenhaus zu transportieren.
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Lokale Behörden wurden über den Vorfall informiert, da Nachbarn besorgt sind, welche Gefahr von kräftigen Hunderassen ausgehen kann, wenn sie nicht ordnungsgemäß gesichert werden. Weitere Schritte der Behörden wurden in dem Bericht nicht genannt.



die Art und Weise der Hundehaltung und die freilaufenden Hunde in Thailand stellen eine permanente Gefahr für Leib und Leben der Menschen dar! Ob sich da jeweils was dran ändert, wage ich zu bezweifeln. Zu sorglos und zu bequem (und zu dumm?) sind die meisten Hundehalter, um die Hunde in ständiger Obhut zu haben, um Sicherheit zu gewährleisten.