KHON KAEN – Ein 34-jähriger Hochschullehrer aus Chanthaburi ist in einen unfassbaren Drogen-Skandal verstrickt. Die Polizei erwischte ihn in einem verlassenen Geisterhaus – unter Meth-Einfluss und mit zwei scharfen Pistolen im Gepäck.
Anruf der Nachbarn löst Großalarm aus
Aufmerksame Anwohner im Stadtbezirk Mueang Khon Kaen wurden stutzig. In einer verlassenen Immobilie in ihrer Nachbarschaft bewegte sich ein fremder Mann.
Sie alarmierten sofort die Polizei. Ein Spezialteam aus Drogenfahndern und der örtlichen Polizei rückte umgehend an.
Sie stellten den Mann und durchsuchten das Haus sehr genau. Was sie fanden, übertraf alle Befürchtungen.
Fund jagt der Polizei einen Schauer über den Rücken
In dem heruntergekommenen Haus entdeckten die Beamten vier Methamphetamin-Tabletten („Yaba“). Doch das war nur der Anfang.
Daneben lagen eine 9mm-Pistole mit acht scharfen Patronen und eine weitere .380 Kaliber Pistole mit neun Schuss Munition.
Der festgenommene Mr. Wutthichai gab noch am Tatort zu, dass alles ihm gehöre. Ein Drogentest fiel positiv aus.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Dozent auf Abwegen: Eine Irrfahrt mit Meth
Der 34-Jährige ist eigentlich als Dozent an einem College in der Provinz Chanthaburi angestellt. Wie er nach Khon Kaen kam, wirft Fragen auf.
Er war angeblich zu Familienbesuchen angereist und wollte danach einen Freund treffen. Stattdessen landete er in dem verwaisten Haus, um dort Drogen zu konsumieren.
Polizeioberst Yosawat Kaewsubthanynit bestätigte: „Wir sind aufgrund der deutlichen Hinweise aus der Bevölkerung eingeschritten.“
Vier schwere Anklagen drohen dem Akademiker
Die Ermittler haben ein ganzes Bündel an Anklagen vorbereitet. Es geht um Drogenbesitz, Drogenkonsum und den unerlaubten Besitz von Schusswaffen und Munition.
Zudem wird ihm vorgeworfen, die Waffen ohne triftigen Grund in der Öffentlichkeit geführt zu haben. Jeder Punkt für sich kann zu langen Haftstrafen führen.
Der Dozent wurde an das Ermittlungsteam übergeben. Die staatsanwaltlichen Schritte laufen bereits.
Skandal, der das Vertrauen in die Bildung erschüttert
Der Fall schlägt hohe Wellen. Ein akademischer Lehrer, der eigentlich Vorbild sein sollte, wird mit harten Drogen und illegalen Waffen erwischt.
Die betroffene Hochschule in Chanthaburi steht unter Schock. Eine Stellungnahme wurde umgehend angekündigt. Eltern und Studenten sind zutiefst verunsichert.
„Wie kann jemand, der unsere Jugend unterrichtet, so tief fallen?“, fragt ein besorgter Vater. Das Image der thailändischen Bildungseinrichtungen hat schweren Schaden genommen.
Frage nach dem Warum bleibt unbeantwortet
Die Motive des Mannes liegen im Dunkeln. Handelte es sich um eine einmalige Verirrung oder ein längeres Doppelleben?
Die Polizei wird seine finanziellen Verbindungen und seinen gesamten Hintergrund genauestens überprüfen. Bestehen Verbindungen zum Drogenhandel?
Eines ist sicher: Seine Karriere als Dozent ist wohl beendet. Sein nächstes Klassenzimmer könnte eine Gefängniszelle sein.
🎓 Wenn Autorität zur Gefahr wird
Dieser Fall erschüttert nicht wegen der Drogen allein.
Er erschüttert wegen der Rolle.
Ein Hochschuldozent steht für Bildung, Vorbildfunktion, Verantwortung. Wenn genau diese Person in einem verlassenen Haus unter Drogen angetroffen wird – mit zwei scharfen Schusswaffen, dann geht es nicht mehr nur um einen individuellen Absturz, sondern um ein massives Vertrauensproblem.
Für Studierende.
Für Eltern.
Für Institutionen.
Der Fall wirft unangenehme Fragen auf: Wie unbemerkt können Doppelleben existieren? Wie gut werden Lehrkräfte überprüft? Und wie viele Warnsignale bleiben im System unsichtbar, bis etwas eskaliert?
Was hier sichtbar wird, ist nicht nur ein Gesetzesverstoß.
Es ist der Moment, in dem Respekt in Angst umschlägt.




Mit 380 Kaliber wäre ein Elefant und Flusspferd gleichzeitig mit einem Schuss zu erledigen???
Gruss und Weitmannsheil