PHUKET – Drei ausländische Touristen haben auf Phuket eine gefährliche Rotlicht-Aktion abgezogen – und lachen heute darüber! Ein aufmerksamer Thailänder filmte den rücksichtslosen Verstoß und zeigte die Draufgänger an. Jetzt mussten alle zahlen!
Video zeigt krasse Verkehrssünder
Am Dienstag, den 26. November, gegen Mittag, filmte ein thailändischer Autofahrer an der Si Kor Kreuzung in Kathu drei Ausländer auf Miet-Motorrädern.
„Seht ihr? Seht ihr? Die sind bei Rot gefahren. Schaut euch das Verhalten an. Bastarde!“, ist seine empörte Stimme im Video zu hören.
Im Clip ist klar zu sehen: Der erste Fahrer biegt trotz roter Ampel rechts ab, die beiden anderen folgen ihm ohne zu zögern. Der Thai leitete die Aufnahme sofort an die Facebook-Seite „Newshawk Phuket“ weiter, die den Fall publik machte.
Polizei verhängt Maximum-Strafe
Die Beamten der Kathu Polizeistation reagierten sofort. Noch am gleichen Tag wurden alle drei Ausländer zur Wache zitiert.
Dort erwartete sie eine böse Überraschung: Die Polizei verhängte die Höchststrafe von 4.000 Baht (ca. 100 Euro) pro Person! Grundlage ist der thailändische Land Transport Act, der für Rotlicht-Verstöße bis zu diesen Betrag vorsieht.
Doch damit nicht genug: Auch der thailändische Vermieter der Motorräder wurde zur Kasse gebeten. Er muss nun ebenfalls eine nicht genannte Geldstrafe zahlen, weil er die Fahrzeuge an die rücksichtslosen Touristen vermietet hatte.

Sünder zeigen keine Reue
Fotos von der Polizeistation sorgen für weiteren Wirbel. Sie zeigen die drei Touristen, wie sie grinsend in die Kamera lächeln. Diese Reaktion löste im Internet eine Welle der Empörung aus.
Ein ausländischer Nutzer kommentierte auf Thai: „Das Problem ist, dass sie lachen, weil die Strafen zu gering sind. Das wird sie nicht davon abhalten, es wieder zu tun.“
Viele Thailänder kritisierten die Strafe als zu lasch, während andere die schnelle Reaktion der Polizei lobten. Die dreiste Aktion zeigt ein bekanntes Problem: Viele Touristen missachten thailändische Verkehrsregeln.
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Tödlicher Unfall am selben Tag
Zufällig ereignete sich am selben Tag in Bangkok ein tragischer Vorfall. Ein pakistanischer Motorradfahrer erfasste eine thailändische Seniorin auf einem Zebrastreifen, die noch an der Unfallstelle starb.
Der Mann versuchte zunächst zu fliehen, wurde jedoch von Zeugen gestoppt. Während er behauptete, nicht zu schnell gefahren zu sein, widersprachen Augenzeugen: Er sei sehr schnell gefahren und habe nicht angehalten, obwohl andere Fahrzeuge der Frau das Überqueren ermöglichten.
Dieser schlimme Fall unterstreicht die tödlichen Gefahren durch rücksichtslose Fahrer auf Thailands Straßen.
Thailand räumt auf
Die Behörden zeigen null Toleranz gegenüber Verkehrssündern – egal ob Thai oder Tourist. Die Botschaft ist klar: Wer thailändische Gesetze missachtet, muss mit vollen Konsequenzen rechnen.
Die hohen Strafen für die drei Ausländer auf Phuket sollen abschreckende Wirkung haben. Gleichzeitig müssen nun auch Vermieter stärker haften, wenn sie Fahrzeuge an rücksichtslose Touristen verleihen. Ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit auf Thailands Straßen!
🚦 Regeln nur für Thais?
Provokante Frage: Werden Ausländer im Straßenverkehr zu locker behandelt – oder reicht eine Strafe von 4.000 Baht aus? Soll Thailand härter durchgreifen, um Leben zu schützen? Eure Meinung zählt!



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