Ruhestand – Thailand oder Deutschland?

Ruhestand in Thailand oder Deutschland? Entscheidung abhängig von Lebenshaltungskosten, Gesundheit, Klima, Familiennähe und Visa. Thailand bietet günstigeren Alltag und warmes Klima; Deutschland Sicherheit und umfassendes Sozialsystem.

Ruhestand in Thailand oder Deutschland besser
Illustration via OpenAI (2025).
Google Werbung

Haben Sie genug vom grauen Nieselwetter und der ständigen Sparsamkeit? Der Ruhestand sollte die goldene Zeit des Lebens sein, nicht ein Kampf gegen steigende Nebenkosten. Thailand ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern das Sehnsuchtsziel für alle, die mehr vom Leben wollen. Hier erfahren Sie in aller Ausführlichkeit, warum der Schritt ins „Land des Lächelns“ für viele die befreiendste Entscheidung ihres Lebens war – und worauf Sie achten müssen, damit der Traum kein Traum bleibt.

Lebenshaltungskosten: Luxus statt Verzicht

In Thailand passiert etwas Magisches mit Ihrer Rente: Sie gewinnt massiv an Wert. Was in Deutschland gerade so zum Überleben reicht, ermöglicht hier oft einen gehobenen Mittelklasse-Stil. Ein Restaurantbesuch ist kein Luxus für besondere Anlässe, sondern täglicher Standard. Für drei bis fünf Euro essen Sie fantastisch, inklusive Getränk. Frisches Obst, Dienstleistungen wie Massagen oder Wäscheservice kosten einen Bruchteil dessen, was Sie gewohnt sind. Endlich müssen Sie nicht mehr jeden Cent zweimal umdrehen.

Deutschland hingegen wird immer teurer. Die Inflation frisst die Rentenerhöhungen sofort wieder auf. Heizkosten, Strom und Lebensmittelpreise kennen nur eine Richtung: nach oben. Aber Vorsicht: Auch im Paradies gibt es Preisfallen. Wer ständig importierten Käse, Wein oder westliche Markenprodukte kauft, zahlt drauf. Der Schlüssel zum günstigen Leben ist die Anpassung: Leben Sie lokal, und Sie leben königlich.

Wohnen: Traumvilla statt Zweizimmerwohnung

Der Wohnungsmarkt in Thailand ist ein Paradies für Mieter. Für 500 bis 800 Euro erhalten Sie oft eine moderne Wohnung in einer Anlage mit riesigem Pool, Fitnessstudio und Sicherheitsdienst. Oder wie wäre es mit einem Häuschen im Grünen? In Deutschland bekämen Sie für dieses Geld in Ballungsgebieten oft nur ein feuchtes Ein-Zimmer-Appartement ohne Balkon. In Thailand wohnen Sie so, wie es in Europa nur Millionären vorbehalten scheint.

Natürlich ist die Bauweise anders, aber wer braucht dreifach verglaste Fenster, wenn es nie kalt wird? Sie zahlen Miete für Lebensqualität, nicht für Isolierung gegen Frost. Die Nebenkosten sind überschaubar, und die Servicegebühren beinhalten oft Gärtner und Poolpflege. Während Sie in Deutschland Treppenhausreinigung und Mülltrennung selbst organisieren oder teuer bezahlen, wird Ihnen dieser Ballast hier einfach abgenommen.

Energiekosten: Klimaanlage vs. Heizung

In Deutschland fürchten viele den Winter – nicht nur wegen der Kälte, sondern wegen der Rechnung. Heizöl, Gas und Strom fressen in den kalten Monaten ein riesiges Loch ins Budget. Dazu kommt teure Winterkleidung. In Thailand fällt der Posten „Heizung“ komplett weg. Die Sonne wärmt gratis. Allerdings: Wer bei 35 Grad eine kühle Wohnung will, zahlt für die Klimaanlage. Strom ist günstiger als in Deutschland, aber bei Dauernutzung läppert es sich.

Die Rechnung geht trotzdem meist zugunsten Thailands auf. Moderne Inverter-Klimaanlagen sind sparsam, und Ventilatoren reichen oft aus. Sie tauschen die existenzielle Angst vor der Gasrechnung gegen überschaubare Stromkosten für Komfort. Und seien wir ehrlich: Es zahlt sich leichter für angenehme Kühle als für das bloße Vermeiden von Frieren.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Dienstleistungen: Der kleine Luxus im Alltag

Stellen Sie sich vor, Sie müssten nie wieder Hemden bügeln oder das Bad putzen. In Thailand sind Haushalts- und Dienstleistungen extrem günstig. Eine Wäscherei wäscht und bügelt Ihre Kleidung für wenige Cent pro Stück. Ein Friseurbesuch inklusive Kopfmassage kostet oft weniger als ein Kaffee bei Starbucks. Dieser kleine Luxus schafft unglaublich viel freie Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

In Deutschland herrscht die „Do-it-yourself“-Kultur – oft aus purer Not, weil Handwerker oder Hilfen unbezahlbar sind. Man verbringt den Ruhestand oft mit Putzen, Reparieren und Instandhalten. Wer sich Hilfe holt, zahlt hohe Stundenlöhne und muss sich durch bürokratische Minijob-Anmeldungen kämpfen. In Thailand genießen Sie den Service, geben ein Lächeln und ein Trinkgeld, und das Leben geht entspannt weiter.

Gesundheitsversorgung: Privatpatient oder Kassenleistung?

In den touristischen Zentren wie Bangkok, Phuket oder Pattaya ist die Medizin Weltklasse. Privatkliniken bieten Service wie 5-Sterne-Hotels: keine Wartezeiten, englischsprachige Ärzte, modernste Technik. Sie werden hofiert und ernst genommen. Das ist ein gewaltiger Unterschied zum oft überlasteten deutschen System, wo man als Kassenpatient monatelang auf Facharzttermine wartet.

Doch es gibt ein „Aber“: Auf dem Land sieht es anders aus. In der thailändischen Provinz ist die Versorgung oft einfach und Fachärzte sind rar. Wer chronisch krank ist, sollte in der Nähe einer Stadt wohnen. Und ganz wichtig: Ohne gute Auslandskrankenversicherung kann es teuer werden. In Deutschland sind Sie immer abgesichert – in Thailand erkaufen Sie sich mit der Versicherung den Zugang zur Premium-Klasse. Wer das einplant, lebt sicherer.

Wellness und Massage: Gesundheit als Lebensart

Wellness ist in Thailand kein teures Wochenend-Event, sondern Alltag. Die traditionelle Thai-Massage hält Gelenke geschmeidig und fördert die Durchblutung. Für 5 bis 10 Euro können Sie sich eine Stunde lang durchkneten lassen – und das an fast jeder Straßenecke. Viele Rentner gehen mehrmals die Woche zur Massage. Das ist die beste und angenehmste Gesundheitsprävention, die man sich vorstellen kann.

In Deutschland muss man für Massagen oft kämpfen: Ein Rezept vom Arzt, Zuzahlungen und starre 20-Minuten-Termine. Oder man zahlt privat horrende Summen in Wellness-Tempeln. Was in Deutschland als exklusiver Luxus gilt, ist in Thailand volksnahe Gesundheitsfürsorge. Ihr Körper wird es Ihnen danken, wenn Sie Verspannungen einfach wegmassieren lassen, statt Schmerzmittel zu schlucken.

Klima und Wohlbefinden: Endlich schmerzfrei leben

Das tropische Klima ist der beste Arzt. Wärme und Sonne wirken Wunder bei Gelenkschmerzen, Rheuma oder Arthritis. Viele Auswanderer berichten, dass sie ihre Medikamente reduzieren konnten, weil die nasskalten deutschen Tage der Vergangenheit angehören. Das Leben findet draußen statt, das Sonnenlicht hebt die Stimmung und sorgt für Vitamin D satt. Der „Winterblues“ ist hier ein Fremdwort.

Deutschland bietet im Vergleich oft sechs Monate Grau in Grau. Kälte, Nässe und Dunkelheit drücken aufs Gemüt und machen die Knochen steif. Man igelt sich in der geheizten Wohnung ein, Bewegungsmangel ist vorprogrammiert. Natürlich hat Thailand nur „heiß“ und „sehr heiß“ im Angebot, aber mal ehrlich: Wer vermisst schon Schneematsch und Eisregen? Jeden Tag schwimmen zu gehen, ist die beste Medizin.

Garderobe und Ballast: Leichtes Gepäck

Befreien Sie sich vom Ballast schwerer Kleidung. In Thailand brauchen Sie Shorts, T-Shirts und Sandalen – das war’s. Keine teuren Wintermäntel, keine Stiefel, keine Schals. Das spart nicht nur Geld bei der Anschaffung, sondern auch Platz und Nerven. Das Leben fühlt sich buchstäblich „leichter“ an, wenn man nicht fünf Schichten Kleidung braucht, um vor die Tür zu gehen.

Denken Sie an den deutschen Winter: Funktionskleidung, Heizdecken, Streusalz an den Schuhen. Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, weil man für vier Jahreszeiten gerüstet sein muss. In Thailand reicht ein Handgepäck-Koffer für das ganze Jahr. Diese materielle Reduktion ist für viele Rentner eine ungeahnte psychologische Befreiung. Weniger Dinge, mehr Leben.

Essen und Genuss: Schlemmen ohne Reue

Thailand ist die Küche der Welt. Frische Zutaten, Kräuter und Gewürze machen das Essen nicht nur lecker, sondern auch extrem gesund. An jeder Straßenecke locken Garküchen mit Köstlichkeiten, die frisch vor Ihren Augen zubereitet werden. Sie essen abwechslungsreicher und oft leichter als daheim. Und wenn Sie doch mal Lust auf Schnitzel oder Pizza haben: Die internationale Gastronomie ist riesig und bezahlbar.

In Deutschland ist Essen oft Arbeit: Einkaufen, Kochen, Abwaschen. Qualitativ hochwertiges Essen ist teuer geworden. Wer nicht selbst kocht, greift oft zu ungesundem Fast Food oder teuren Restaurants. In Thailand entfällt der Stress der Essenszubereitung fast komplett. Es ist oft günstiger, essen zu gehen, als selbst zu kochen. Das ist purer Luxus an Zeit und Lebensfreude.

Märkte und Einkaufserlebnis: Ein Fest für die Sinne

Einkaufen in Thailand ist ein Erlebnis, keine Pflicht. Die lokalen Märkte quellen über vor exotischen Früchten, fangfrischem Fisch und buntem Gemüse. Alles ist frisch, nichts ist in Plastik eingeschweißt. Der Kontakt zu den Händlern ist herzlich, man probiert hier, feilscht dort. Es ist ein sinnliches Vergnügen, das den Appetit anregt und den Speiseplan bereichert.

Der deutsche Supermarkt ist dagegen oft ein steriles Erlebnis. Alles genormt, alles verpackt, Hektik an der Kasse. Die Tomaten schmecken nach Wasser, die Erdbeeren gibt es nur importiert. In Thailand entdecken Sie Geschmäcker, von denen Sie nicht wussten, dass es sie gibt. Die Mango, die Sie hier essen, hat nichts mit der harten Frucht aus dem deutschen Discounter zu tun. Es ist eine tägliche Entdeckungsreise.

Währung und Finanzen: Der Euro schwankt, die Rente bleibt

Ein wichtiger Punkt für Ihre Planung: Der Wechselkurs. Heute ist der Euro stark, morgen vielleicht schwächer. Ihre Kaufkraft kann schwanken. Das klingt erst mal nach Risiko, ist aber mit kluger Planung beherrschbar. Legen Sie sich Puffer an für Zeiten, in denen der Baht stark ist. Wer nicht „auf Kante genäht“ kalkuliert, kann diese Wellen entspannt aussitzen.

In Deutschland haben Sie diese Sorge nicht, dafür aber die Sicherheit der Inflation. Dort wird das Geld garantiert weniger wert. In Thailand haben Sie die Chance auf Währungsgewinne. Und selbst bei einem schlechten Kurs leben Sie hier meist immer noch günstiger als in Castrop-Rauxel. Ein Gespräch mit einem Steuerberater hilft zudem, Doppelbesteuerung zu vermeiden und Netto mehr rauszuholen.

Mentalität: Das befreiende „Mai Pen Rai“

Die berühmte thailändische Gelassenheit färbt ab. „Mai Pen Rai“ – das macht doch nichts – ist Balsam für die gestresste deutsche Seele. Die Menschen lächeln mehr, sind hilfsbereiter und weniger verbissen. Man regt sich nicht über Kleinigkeiten auf. Dieser entspannte Umgang miteinander senkt den Blutdruck nachhaltiger als jede Tablette. Man lernt schnell, Dinge laufen zu lassen und den Moment zu genießen.

In Deutschland herrscht oft eine Kultur der Beschwerde und der Prinzipienreiterei. Der Nachbar meckert über den falschen Müllsack, im Supermarkt wird gedrängelt. Alles ist durchgetaktet, Pünktlichkeit steht über Menschlichkeit. Wer diesem Hamsterrad entflieht, merkt oft erst, wie schwer diese „German Angst“ und der Perfektionismus auf den Schultern lasteten. In Thailand atmet man endlich wieder frei durch.

Sprache: Hände, Füße und ein Lächeln

Zugegeben, Thai ist schwer. In den Touristenzentren kommen Sie mit Englisch aber wunderbar durch. Und auf dem Land? Da hilft oft die universelle Sprache der Freundlichkeit. Ein Lächeln öffnet hier mehr Türen als perfekte Grammatik. Natürlich ist es in Deutschland komfortabler, jeden Behördenbrief sofort zu verstehen. Aber mal ehrlich: Verstehen Sie deutsches Beamtendeutsch wirklich immer?

Die Sprachbarriere kann auch ein Schutzschild sein. Sie bekommen die negativen Nachrichten und den Klatsch nicht mit. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche. Wer sich Mühe gibt und ein paar Brocken Thai lernt, wird von den Einheimischen gefeiert. Es hält das Gehirn fit, sich auf Neues einzulassen, statt im gewohnten Trott zu verharren.

Respekt vor dem Alter: Endlich wieder sichtbar sein

In Asien genießt das Alter höchsten Respekt. Jüngere begegnen Ihnen mit Höflichkeit, bieten Hilfe an und hören zu. Sie werden nicht als „altes Eisen“ gesehen, sondern als erfahrene Person, der man Ehrerbietung schuldet. Dieser kulturelle Unterschied tut der Seele gut. Man fühlt sich als wertvoller Teil der Gesellschaft, integriert und geschätzt.

In Deutschland fühlen sich viele Senioren an den Rand gedrängt. Oft wird über „die Alten“ geschimpft, die den Wohnraum blockieren oder die Rentenkasse belasten. Die Gesellschaft ist auf Jugend und Leistung getrimmt. Wer nicht mehr arbeitet, wird oft unsichtbar. In Thailand blühen viele Rentner regelrecht auf, weil sie wieder positive Bestätigung und menschliche Wärme im Alltag erfahren.

Infrastruktur: Stadt oder Land?

Thailand ist ein Land der Kontraste. Bangkok bietet Skytrain, High-Speed-Internet und Shopping-Malls, die futuristischer sind als alles in Europa. Hier vermissen Sie nichts an moderner Zivilisation. Auf dem Land hingegen kann das Internet mal ausfallen oder die Straße Schlaglöcher haben. Das erfordert Flexibilität, bietet aber auch Ruhe und Ursprünglichkeit.

In Deutschland funktioniert meist alles – aber wehe, wenn nicht. Dann ist die Aufregung groß. Thailänder improvisieren meisterhaft. Wenn der Strom weg ist, werden Kerzen angezündet. Diese Gelassenheit im Umgang mit Unperfektheit ist ansteckend. Sie entscheiden: Wollen Sie das pulsierende, moderne Leben der Stadt oder das einfache, günstige Leben auf dem Land? Beides ist möglich.

Bürokratie im Alltag: Einfach mal „machen“

Ja, die 90-Tage-Meldung und das Visum sind Pflichtübungen, aber der restliche Alltag ist herrlich unbürokratisch. Einen Handyvertrag abschließen? Dauert 5 Minuten im 7-Eleven. Eine Wohnung mieten? Handschlag und Einzug oft am selben Tag. Kein Schufa-Wahnsinn, keine GEZ-Gebühren. Das tägliche Leben ist pragmatisch und lösungsorientiert.

Deutschland erstickt oft in Vorschriften. Für alles braucht man einen Antrag, eine Genehmigung und drei Durchschläge. Der Briefkasten ist voll mit Behördenpost. In Thailand ist das Leben „analoger“ und direkter. Das Visum ist eine Hürde, ja, aber wenn man sie einmal genommen hat (oder eine Agentur dafür bezahlt), genießt man eine Freiheit, die in Deutschland durch Überregulierung oft fehlt.

Soziales Leben: Neue Freunde finden

In Thailand ist es kinderleicht, Anschluss zu finden, wenn man offen ist. Die Expat-Communitys sind riesig und bunt gemischt. Man trifft sich in Cafés, Sportgruppen oder Stammtischen. Da alle „neu“ sind, ist die Offenheit viel größer als in festgefahrenen Strukturen daheim. Aber Vorsicht: Wer sich isoliert, wird einsam. Man muss aktiv werden.

In Deutschland droht im Alter oft die Vereinsamung im gewohnten Umfeld. Freunde werden weniger, die Kinder wohnen weit weg. Man sitzt viel allein zu Hause. In Thailand findet das Leben auf der Straße statt. Sie sind automatisch unter Menschen. Und wer das Heimweh fürchtet: Videoanrufe sind dank schnellem Internet in HD-Qualität möglich. Die Enkel sind nur einen Klick entfernt.

Freizeit und Abenteuer: Jeden Tag Urlaub

Ihr Ruhestand fühlt sich hier an wie eine endlose Reise. Heute an den Strand, morgen in den Dschungel, übermorgen einen Tempel besichtigen. Die Freizeitmöglichkeiten sind gigantisch und günstig. Golfen, Tauchen, Motorradtouren – Träume, die in Europa teure Hobbys sind, werden hier zum Alltag. Sie entdecken Neues, bleiben neugierig und aktiv. Das Land bietet eine unglaubliche Vielfalt, die Langeweile gar nicht erst aufkommen lässt.

In Deutschland ist der Freizeitwert im Winter stark eingeschränkt. Fernsehen, Lesen, vielleicht ein Spaziergang im Nieselregen. Kulturelle Angebote sind oft teuer oder erfordern lange Anfahrten. Der Alltagstrott schleicht sich schnell wieder ein. In Thailand ist jeder Tag ein kleines Abenteuer. Die Farben, die Gerüche, die Dynamik – das hält die Sinne wach und gibt Ihnen das Gefühl, das Leben wirklich auszukosten.

Reiseparadies Asien: Der ideale Ausgangspunkt

Thailand ist das Herz Südostasiens. Von hier aus fliegen Sie für einen Spottpreis nach Vietnam, Bali, Singapur oder Japan. Ein Wochenendtrip an einen Traumstrand in Malaysia kostet oft weniger als eine Bahnfahrt von München nach Hamburg. Die Welt steht Ihnen offen, und Sie haben endlich die Zeit, sie zu erkunden. Der internationale Flughafen Bangkok verbindet Sie mit dem ganzen Globus.

Reisen innerhalb Europas wird oft mühsam und teuer. Überfüllte Züge, streikendes Personal und hohe Hotelkosten dämpfen die Reiselust. Wer in Deutschland sitzt, überlegt es sich zweimal, ob er verreist. In Thailand ist Reisen einfach, spontan und günstig. Das hält den Geist flexibel und sorgt für ständig neue Eindrücke, die das Gehirn jung halten.

Sicherheit: Gefühl gegen Fakten

Entgegen mancher Vorurteile ist Thailand sehr sicher. Gewaltverbrechen gegen Ausländer sind extrem selten. Man kann sich auch nachts frei bewegen. Die wirkliche Gefahr lauert im Straßenverkehr. Der ist chaotisch und erfordert volle Konzentration. Wer sich aber anpasst oder auf Taxis ausweicht, lebt hier oft sorgenfreier als in manchen europäischen Großstädten.

In Deutschland mag die Verkehrsordnung perfekt sein, aber das subjektive Sicherheitsgefühl leidet oft. Aggressive Stimmung im öffentlichen Raum oder Angst in bestimmten Vierteln nehmen zu. In Thailand begegnet Ihnen meist Freundlichkeit statt Aggression. Die Polizei ist präsent, und als „Gast“ genießt man oft einen gewissen Schutzstatus. Man fühlt sich willkommen, nicht bedroht.

Pflege und Unterstützung: Würdevolles Altern

Sollte es doch einmal schwieriger werden, bietet Thailand eine humane Lösung. Eine 24-Stunden-Betreuung ist hier bezahlbar und herzlich. Pflegekräfte kümmern sich oft rührend und mit familiärer Wärme um Senioren. Sie können in Ihren eigenen vier Wänden bleiben, bestens versorgt, ohne Ihr gesamtes Vermögen für ein Pflegeheim opfern zu müssen. Dies nimmt die große Angst vor dem „Abgeschobensein“.

Deutschland steht vor dem Pflegenotstand. Teure Heime, überlastetes Personal, Minuten-Taktung bei der Pflege. Die Angst, im Alter arm und einsam in einer Einrichtung zu enden, ist real. In Thailand erlaubt die Kaufkraft Ihrer Rente eine individuelle Betreuung, die Würde und Selbstbestimmung bis zum Schluss bewahrt. Das ist vielleicht der wichtigste Luxus von allen.

Plan B: Das „Pendler-Modell“

Sie müssen nicht alle Brücken abbrechen. Viele Rentner wählen den goldenen Mittelweg: Überwintern in Thailand, Sommer in Deutschland. So genießen Sie das beste Klima aus beiden Welten und behalten Ihre Basis in der Heimat. Das erfordert etwas mehr Budget für zwei Wohnsitze, bietet aber maximale Sicherheit und Abwechslung. Wenn es Ihnen in Thailand nicht mehr gefällt, steht die Tür nach Deutschland immer offen.

Die Entscheidung muss nicht „ganz oder gar nicht“ sein. Testen Sie es! Verbringen Sie drei Monate am Stück in Thailand, bevor Sie sich abmelden. Ein Notfallgroschen für den Rückflug und unvorhergesehene Ausgaben ist Pflicht. Wer mit einem Plan B im Gepäck reist, kann das Abenteuer Asien viel entspannter genießen.

Unser Wochenblitz Fazit: Mut zum Paradies

Natürlich gibt es Herausforderungen wie das Visum, die Sprachbarriere oder den Verkehr, aber der Gewinn an Lebensfreude wiegt das tausendfach auf. Thailand bietet Ihnen die Chance, Ihren Ruhestand nicht nur zu verwalten, sondern zu genießen. Mehr Geld in der Tasche, mehr Sonne im Herzen und eine Gesellschaft, die das Alter ehrt. Warum sich mit weniger zufrieden geben, wenn das Paradies nur einen Flug entfernt ist?

Redaktioneller Hinweis: Gut geplant ist halb gewonnen

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

4 Kommentare zu „Ruhestand – Thailand oder Deutschland?

  1. … und hat man sich dann hier niedergelassen und die grosse rosarote Brille abgesetzt, folgt das ernüchternde Erwachen.
    Du zahlst nur 800.000 THB und schwupps, deine Freiheit ist weg.
    Fehlt eigentlich nur noch eine Fußfessel, aber vielleicht kommt’se ja noch.

  2. Sollte einer seinen Ruhestand in Thailand verbringen wollen weil alles und jedes ja so furchtbar fürchterlich in Deutschland wäre, dann wird er hierzulande auf Dauer vermutlich auch bitter enttäuscht. Irgendwann wird auch ein gewisser Geldwertvorteil im Land des Lächelns nicht mehr darüber hinweghelfen. Spätestens wenn Krankheiten und Gebrechen altersbedingt zunehmen wird’s dann problematisch wenn man sich mit den Ärzten und Pflegern nicht in seiner Herkunftssprache austauschen kann.
    Anders ausgedrückt, wenn einer schon Zuhause Probleme damit hat, dass seine eigenen Ansprüche unter den 82 Millionen anderen nicht voll und ganz befriedigt werden, der wird mit den 74 Millionen ganz anderen Anforderungen erst recht nicht die nötige Toleranz aufbringen können um hierzulande ein erfülltes und zufriedenes Leben zu führen. Wer die Kommentare hier so etwas im Auge behält sollte eigentlich wissen was ich meine.
    Vielleicht kann man das eine oder andere Problem in der alten Heimat lassen. Das Größte allerdings kann man nicht abschütteln und kommt unweigerlich immer mit. Sich selber!

  3. Super Artikel über das Leben in Thailand. Ein herzliches Kompliment an die Redaktion.
    Alle die nur schwarz sehen sollte man aus Thailand entfernen, denn sie wissen nicht was sie hier haben.

    1. Sicher macht der WB Werbung für Thailand, vollkommen in Ordnung bei all den Artikeln über Panik, Schock usw. Und es gibt Menschen, die sehen immer alles negativ. Die muss man nicht entfernen, nein, die kommen in keinem Land der Welt zurecht. Wenn ich die Frage nach dem Ruhestand in D oder hier realistisch beantworte, gewinnt immer Thailand. Es ist aber nicht jedermanns Sache, auszuwandern und es bedarf natürlich im Alter von 60+ einer sehr sorgfältigen Prüfung seines „Ichs“ um diesen Schritt zu vollziehen.

Schreibe einen Kommentar zu Oskar Kusch Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert