Tourist ohne Zuhause: Russe lebt am Strand

Schock-Fund am Jomtien Beach! Völlig entkräfteter Russe lebt im Dreck – ausgemergelt, mittellos. Reporter finden ihn in erbärmlichem Zustand. Wer ließ ihn im Stich? Behörden versagen!

Tourist ohne Zuhause: Russe lebt am Strand
ฉลาม นิวส์

PATTAYA – Ein russischer Mann wurde in einem geschwächten Zustand schlafend am Jomtien Beach entdeckt – ohne Obdach, ohne Geld, ohne Hoffnung. Die Behörden stehen nun in der Kritik. Warum wurde dem Mann nicht früher geholfen?

Fund am Strand von Jomtien

Was wie eine Szene aus einem Drama klingt, ist traurige Realität. Lokale Reporter entdeckten den Mann in einem besorgniserregenden Zustand direkt am Strand von Jomtien. Er schlief unter freiem Himmel, ohne Schutz vor Sonne, Wind oder Regen. Sein Körper zeigte deutliche Zeichen der Auszehrung und Schwäche.

Die Reporter konnten nicht wegsehen. Sie versorgten ihn sofort mit dem Nötigsten: Essen, Trinkwasser und etwas Bargeld, um seine akute Not zu lindern.

Wie konnte es so weit kommen?

Erste Befragungen ergaben ein erschütterndes Bild: Der Russe hat keine Unterkunft und keine finanziellen Mittel mehr. Er ist buchstäblich mittellos und auf sich allein gestellt. Seine Tage verbringt er damit, zu überleben – zu essen, was er findet, zu schlafen, wo er kann.

Sein Gesundheitszustand ist so schlecht, dass die Reporter sofort Alarm schlugen. „Er wirkte völlig entkräftet“, berichtete ein Augenzeuge.

Die große Frage: Wer hilft?

Der Fall wirft ein grelles Licht auf eine Lücke im sozialen Netz Thailands. Was passiert mit Ausländern, die hier in Not geraten?

Die Behörden sind nun gefordert. Die Polizei von Pattaya muss den legalen Status des Russen überprüfen. Ist er legal eingereist? Ist sein Visum abgelaufen? Die zuständigen Ämter müssen nun koordiniert handeln. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Mann die Hilfe bekommt, die er braucht.

Nicht der einzige Fall

Die Tragödie des Russen ist kein Einzelfall. Immer wieder werden in Thailands Touristenzentren verelendete Ausländer entdeckt. Die traumhaften Strände locken jedes Jahr Millionen Besucher an. Doch für einige wird der Traum zum Albtraum – wenn das Geld ausgeht, die Beziehung scheitert oder die Gesundheit versagt.

Ohne ein funktionierendes Auffangsystem bleiben diese Menschen oft sich selbst überlassen. Ein Skandal, denn viele von ihnen benötigen dringend medizinische und psychologische Hilfe.

Was jetzt passieren muss

Die Behörden müssen schnell handeln. Der Mann muss ärztlich versorgt und in eine Notunterkunft gebracht werden. Gleichzeitig muss die russische Botschaft eingeschaltet werden. Sie ist in der Pflicht, ihren Bürgern in Not zu helfen.

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Nur durch gemeinsame Anstrengungen von Polizei, Sozialämtern und Botschaft kann dem Mann geholfen werden. Sein Zustand ist derzeit so schlecht, dass jede weitere Verzögerung lebensgefährlich sein könnte.

Touristen entsetzt über Zustände

Die Entdeckung des obdachlosen Russen hat unter Touristen für Empörung gesorgt. Viele fragen sich, wie so etwas im vermeintlichen Paradies passieren kann.

„Man kommt hierher, um die Seele baumeln zu lassen. Dass man direkt neben einem verelendeten Menschen am Strand schläft, ist verstörend“, kommentierte ein Besucher. Die Tourismusbehörde ist alarmiert. Solche Bilder schaden dem Image Thailands als sicheres und gastfreundliches Reiseziel.

Ein Aufruf zur Menschlichkeit

Über allem steht eine Frage: Wie gehen wir als Gesellschaft mit den Schwächsten um? Der Russe am Jomtien Beach ist ein Appell an unsere Menschlichkeit. Die lokalen Reporter, die ihm halfen, haben gezeigt, was zählt: Hinsehen, helfen, handeln. Jetzt sind die offiziellen Stellen an der Reihe.

Hoffentlich wird dieser Fall als Weckruf verstanden. Es braucht endlich ein strukturiertes Hilfssystem für notleidende Ausländer in Thailand.

Ausblick

Die Behörden in Pattaya haben zugesagt, den Fall zu prüfen. In den kommenden Tagen wird entschieden, wie es mit dem Russen weitergeht. Eine Möglichkeit ist die Abschiebung in seine Heimat – sofern er reisefähig ist. Die andere Möglichkeit ist die Unterbringung in einer Hilfseinrichtung in Thailand.

Eines ist sicher: Der Mann kann nicht länger am Strand von Jomtien bleiben. Die Zeit drängt – sein Leben könnte davon abhängen.

Tourist in Not – Wer muss helfen?

Ein Mann lebt am Strand, ohne Unterkunft und ohne Perspektive. Der Fall wirft Fragen auf: Wer ist verantwortlich, wenn ausländische Besucher in Not geraten?

Sind Behörden in der Pflicht – oder liegt die Verantwortung beim Herkunftsland? Was meinst du: Mehr Hilfe nötig oder klare Regeln entscheidend?

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Quelle: ฉลาม นิวส์ via AseanNow

6 Kommentare zu „Tourist ohne Zuhause: Russe lebt am Strand

  1. Eigentlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, wenn ein Diebstahl oder Verlust der Papiere und Kreditkarten vorliegt sollte die Botschaft des betroffenen aushelfen! Aber warum hat der Russe kein Rückflug Ticket, wenn es so ist wie hier vor einigen Tagen beschrieben, müsste ihn die Airline die ihn hier her flog auch wieder zurück fliegen

    1. am Strand zu leben ist allemal besser als von einer Granate zerfetzt zu werden oder gegen den eigenen Willen auf ein Brudervolk zu schießen.

  2. Eigentlich hätte man für diesen Russen und andere abgestürzten Ausländer, eine GoFundMe Sammlung machen können und ich hätte dem Russen täglich 100 Bath für eine Mahlzeit und eine Flasche Trinkwasser überwiesen.

  3. Er ist doch nicht der einzige, da gibt es noch ein paar Landsleute die am Strand oder in den Gassen schlafen.
    Wenn sie zu Geld kommen wird das meist sofort in Flüssige Nahrung umgesetzt.

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