PHUKET, THAILAND – Ein 24-jähriger Iraker ist in Patong nahe eines Hotels durch Schüsse tödlich verletzt worden. Die Polizei nahm wenige Stunden später einen Verdächtigen fest, der offenbar noch in der Nacht die Insel mit einem Flug ins Ausland verlassen wollte.
Tödliche Schüsse in Patong
Nach Angaben der Patong-Polizei gingen gegen 17.53 Uhr Meldungen über Schüsse in der Nähe eines Hotels an der Siriraj Road ein.
Das Opfer, der als Ameer Mundher Mamood identifizierte 24-jährige Iraker, wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und erlag dort später seinen Schussverletzungen am Körper.
Festnahme Stunden nach der Tat
Bis 3.00 Uhr des darauf folgenden Tages spürte ein koordiniertes Einsatzteam aus Ermittlern der Provinzpolizei Phuket, Beamten von Region 8, der Crime Suppression Division, der Tourist Police und Spezialkräften den Verdächtigen auf.
Der mutmaßliche Schütze wurde in einer Unterkunft in Sakhu im Bezirk Thalang entdeckt, wo er sich versteckt hielt und sich laut Polizei offenbar auf die Flucht mit einem Flug nach Doha in Katar vorbereitete.
Verdacht auf Auftragsmord
Ermittler teilten mit, der Verdächtige sei um den 19. Januar nach Phuket eingereist, was auf eine gezielte Vorbereitung der Tat hindeuten könnte.
Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass der Mann im Ausland mit einem Auftrag zur Tötung betraut wurde, da er unmittelbar nach den Schüssen versucht haben soll, die Insel zu verlassen, und stufen die Tat als gezielte Tötung und nicht als zufällige Gewalttat ein.
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Ungeklärtes Motiv und Beziehung
Unklar ist nach Angaben der Polizei bislang, warum der Iraker, der zunächst als Tourist beschrieben wurde, zum Ziel des Angriffs wurde.
Ebenso ist das Verhältnis zwischen Opfer und Verdächtigem noch nicht geklärt, und die Hintergründe der mutmaßlichen Auftragslage sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
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Gezielte Schüsse, ein toter Tourist und ein Verdächtiger auf der Flucht – der Fall wirft Fragen zur Sicherheit in einer der meistbesuchten Regionen Thailands auf.
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