Senatorin wütend: Ihr Gratis-Essen wurde gestrichen

Senations-Eklat in Thailand! Eine Senatorin wütet gegen das Ende der Gratis-Häppchen im Parlament und sieht ihre Ehre in Gefahr. Während das Volk tobt, droht eine völlig unerwartete Entscheidung.

Senatorin wütend: Ihr Gratis-Essen wurde gestrichen
Thaiger

BANGKOK, THAILAND – Ein Streit um kostenloses Essen im Parlament sorgt für eine Welle der Entrüstung im ganzen Land. Während normale Bürger jeden Baht zweimal umdrehen müssen, klammern sich thailändische Senatoren an ihre Gratis-Mahlzeiten und bezeichnen die Streichung als Beleidigung.

Privilegien-Stopp für Politiker

Abgeordnete in Thailand verdienen monatlich mehr als 100.000 Baht. Trotzdem finanzierte der Steuerzahler bisher ihre Verpflegung während der Sitzungen im Parlament. Nach massiver öffentlicher Kritik zogen die Volksvertreter am 15. März die Reißleine und schafften das Gratis-Essen für sich ab.

Seit dem Songkran-Fest müssen die Abgeordneten für ihren Lunch selbst in die Tasche greifen. Parlamentspräsident Sophon Saram ordnete an, dass Speisen und Getränke zwar weiter bereitgestellt, aber künftig berechnet werden. Die Ära der Selbstbedienung auf Staatskosten sollte damit eigentlich enden.

Senatorin kämpft um Gratis-Happen

Doch im thailändischen Senat regt sich erbitterter Widerstand gegen den Sparkurs. Die Senatorin Prathum Wongsawat zeigte sich empört über das drohende Ende der kostenlosen Bewirtung. Sie und viele ihrer Kollegen lehnen den Wegfall der Gratis-Mahlzeiten kategorisch ab.

Prathum schlug vor, lieber das Budget zu kürzen oder die Portionen zu verkleinern, statt das kostenlose Essen ganz zu streichen. Der Aufschrei im Internet ließ nicht lange auf sich warten. Viele Bürger empfinden das Verhalten der Politiker als völlig abgehoben und arrogant.

Essen als Frage der Ehre

Die Senatorin rechtfertigte ihre Haltung mit einer bizarren Argumentation. Sie betonte in der Sitzung, dass es ihr bei dem Streit nicht um die Ersparnis gehe. Für sie ist das kostenlose Buffet im Parlament ein Zeichen der Würde für ihr Amt.

„Es geht nicht um das Geld, sondern um die Ehre. Ich bin vollkommen in der Lage, für mich selbst zu sorgen, aber in dieser Angelegenheit geht es um die Ehre als Senatorin“, sagte Prathum Wongsawat im Sitzungssaal. Diese Aussage löste bei der hart arbeitenden Bevölkerung nur noch mehr Fassungslosigkeit aus.

Spott und Häme im Netz

In den sozialen Medien entlud sich der Zorn der Thailänder gegen die Senatorin. Kommentatoren fragten sarkastisch, seit wann die Ehre eines Volksvertreters vom Inhalt seines Tellers abhänge. Viele finden, dass wahre Ehre durch harte Arbeit und Dienst am Bürger entsteht.

Ein Nutzer spottete, dass er nun endlich wisse, dass freies Essen Menschen ehrenhaft mache. Ein anderer fragte direkt, warum ein Abgeordneter mit Top-Gehalt nicht in der Lage sei, sich ein einfaches Mittagessen zu kaufen. Die Distanz zwischen Volk und Führung scheint in dieser Frage riesig zu sein.

Steuererhöhung trotz Luxus-Attitüde

Besonders bitter stößt den Menschen auf, dass der Senat gleichzeitig über Steuererhöhungen nachdenkt. Ein Ausschuss schlug vor, die Mehrwertsteuer von sieben auf zehn Prozent anzuheben. Während die Politik um ihr kostenloses Schnitzel kämpft, droht den Bürgern also eine höhere Belastung beim täglichen Einkauf.

Die Regierung unter Premierminister Srettha Thavisin beruhigte jedoch vorerst die Gemüter. Es gebe aktuell keine Pläne, die Steuern zu erhöhen. Man konzentriere sich vielmehr darauf, die Lebenshaltungskosten für die Bevölkerung stabil zu halten und die Menschen zu entlasten.

Deine Meinung

Sollten Politiker, die ein Vermögen verdienen, ihr Mittagessen wirklich vom Steuerzahler spendiert bekommen?

Schreib uns deine Meinung dazu in die Kommentare!

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thaiger

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert