BANGKOK, THAILAND – Ein 43-jähriger Mann sitzt in Untersuchungshaft, nachdem er während der Songkran-Feiern auf der Silom Road eine Reporterin sexuell belästigt haben soll. Da er die vom Gericht festgesetzte Kaution von 100.000 Baht nicht hinterlegen konnte, wurde er in das Bangkok Remand Prison überstellt.
Vorfall während Songkran auf der Silom Road
Der Fall geht auf einen Vorfall vom 13. April gegen 16:30 Uhr zurück, als der Mann die Reporterin während ihrer Berichterstattung über die Songkran-Festlichkeiten belästigt haben soll.
Laut Ermittlern soll er mit der Hand das Gesäß der Journalistin berührt haben, während sie im Einsatz war.
Ermittlungen und Geständnis bei der Polizei
Die Ermittlungen wurden von der Polizeistation Pathumwan geführt, die den Verdächtigen identifizierte und den Fall an die Justiz übergab.
Bei der Befragung gestand der Mann den Vorwurf, wie die Ermittler mitteilten.
Anklage nach Abschnitt 278 des Strafgesetzbuchs
Dem Verdächtigen wird eine „unanständige Handlung“ gegenüber einer Person über 15 Jahren nach Abschnitt 278 des thailändischen Strafgesetzbuchs vorgeworfen.
Auf dieser Grundlage beantragten die Ermittler die Untersuchungshaft, während das Verfahren weiterläuft.
Gerichtstermin und beantragte Untersuchungshaft
Beamte der Polizeistation Pathumwan führten den Verdächtigen, der als Methasit genannt wurde, vor das South Bangkok Criminal Court an der Charoen-Krung-Road.
Dort beantragten sie die erste 12-tägige Untersuchungshaft, und das Gericht genehmigte den Antrag.
Kaution abgelehnt: Fluchtgefahr und fehlende Sicherheitsleistung
Ermittler und das Opfer sprachen sich gegen eine Freilassung auf Kaution aus und verwiesen auf die Sorge, der Verdächtige könne fliehen.
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Der Mann beantragte dennoch eine vorläufige Entlassung, doch das Gericht setzte eine Kaution von 100.000 Baht als vollständige Barhinterlegung fest, die er nicht aufbringen konnte.
Überstellung ins Bangkok Remand Prison
Nach der gescheiterten Kautionsleistung erließ das Gericht eine Haftanordnung, und der Verdächtige blieb in Gewahrsam.
Anschließend wurde er von Beamten in das Bangkok Remand Prison überstellt, wo er bis zu weiteren rechtlichen Schritten verbleibt.
Deine Meinung
Wie sollten Medienhäuser und Veranstalter bei Großereignissen wie Songkran den Schutz von Reporterinnen und Reportern im Gedränge verbessern?
Sollten bei solchen Vorfällen strengere Auflagen für Kautionen gelten, oder braucht es vor allem mehr Prävention und sichtbare Polizeipräsenz? Diskutiere in den Kommentaren.



Jeder Besucher einer Bar sollte gewarnt sein. Erst Ladydrinks ohne Ende, super Stimmung und Vertrautheiten und zum Schluss eine Anzeige wegen sexueller Belästigung.
Hier soll ein Exempel aufgezogen werden, bei Totschlag oder fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr wird milder gehandelt.
Auweia. Möchte nicht wissen wie viele Damen an Songkran im ausgelassenen Gedränge, absichtlich oder unabsichtlich am Hintern oder sogar Brust berührt werden. Ist natürlich unschön und soll man nicht machen. Wenn sich aber das „arme“ Opfer gegen eine Freilassung gegen Kaution“ auspricht, muss das ja eine ganz „spezielle“ Reporterin sein. Hätte ihn zurechtweisen können und fertig. Nein, mann muss es eskalieren lassen. Wie Gerhard schon sagte. Das sendet das falsche Signal an die doch so wichtigen Einnahmequellen, ähhh Bargäste in bestimmten Ortschaften. WB fragt nun was man verbessern könnte: Vielleicht sollte jeder unter mind. 30 mal einen Etiquettenkurs ablegen bevor er ein Land besucht. Möglichkeiten gibt es viele. (lol) ;-)
Bei den Kommentare sieht man, warum die Leute nach Thailand kommen. Vielleicht sollten diese Personen einfach verstehen, dass Menschen keine Ware sind, die man nach ein paar Ladydrinks angrapschen darf. Aber anscheinend geht es nur um billiges Bier und billigen Sex! Für manche scheint das oberste Priorität zu haben, um nach Thailand zu reisen – schade. Dabei gibt es viele tolle Sachen, die man in Thailand machen und sehen kann!
Wo steht, dass dieser Mann ein Ausländer war? Habe ich das überlesen?