Smog-Alarm: Millionen Menschen betroffen

Smog-Alarm in Thailand: Gefährliche PM2.5-Werte treffen besonders Kinder, Schwangere und Senioren – über 1,6 Mio. Menschen gelten als Risikofälle. Jetzt reagieren Behörden mit „Clean-Air“-Räumen und Notfallzentren. Wie schlimm ist es wirklich?

Smog-Alarm: Millionen Menschen betroffen
Pattaya Mail

PATTAYA, Thailand – Thailands Gesundheitsministerium verschärft Schutzmaßnahmen, nachdem die PM2.5-Feinstaubbelastung in mehreren Regionen gefährliche Werte erreicht hat. Besonders betroffen sind laut Behördenangaben vulnerable Gruppen wie Kinder, Schwangere, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen.

Gefährliche PM2.5-Werte in mehreren Regionen

Das thailändische Gesundheitsministerium meldet, dass die Luftverschmutzung in mehreren Gebieten die Sicherheitsstandards überschritten hat. Besonders die nördlichen Provinzen zählen demnach zu den am stärksten betroffenen Regionen.

In einzelnen Orten wurden extrem hohe Feinstaubwerte registriert, was die Sorge vor gesundheitlichen Folgen weiter erhöht. PM2.5-Partikel gelten als besonders problematisch, weil sie tief in die Atemwege eindringen können.

Mehr als 1,6 Millionen Menschen in Risikogruppen betroffen

Gesundheitsminister Pattana Promphat erklärte, dass über 1,6 Millionen Menschen aus Hochrisikogruppen von der aktuellen Belastung betroffen seien. Dazu zählen Kinder, schwangere Frauen, ältere Menschen sowie Personen mit bestehenden Erkrankungen.

Die Behörden warnen, dass diese Gruppen bei anhaltend hoher Feinstaubbelastung schneller gesundheitliche Beschwerden entwickeln können. Entsprechend richtet sich ein Großteil der Maßnahmen gezielt an Haushalte und Einrichtungen, in denen diese Menschen leben oder betreut werden.

Schutzmaßnahmen: Netze, Masken und „Clean Air Rooms“

Als Reaktion wurden die Schutzmaßnahmen ausgeweitet, unter anderem durch die Verteilung von Staubschutznetzen. Zusätzlich werden sogenannte „Clean Air Rooms“ in Wohnungen sowie in Gesundheitseinrichtungen, Schulen und Pflegezentren eingerichtet.

Ziel ist es, Rückzugsräume mit möglichst sauberer Luft zu schaffen, um die Belastung in Innenräumen zu senken. Parallel dazu werden Masken verteilt, um die Exposition im Alltag zu reduzieren.

Mobile Teams und Gesundheitshelfer im Einsatz

Öffentliche Gesundheitsteams und freiwillige Dorfgesundheitshelfer führen Hausbesuche durch, um besonders gefährdete Personen zu erreichen. Dabei werden Gesundheitschecks und Screenings vorgenommen, um Beschwerden frühzeitig zu erkennen.

Die Helfer unterstützen zudem bei der Aufklärung über Schutzverhalten und geben praktische Hilfsmittel aus. So sollen Betroffene schneller reagieren können, falls Symptome auftreten oder sich verschlimmern.

Notfallzentren auf Provinzebene aktiviert

Auf Provinzebene wurden Notfall- und Einsatzzentren aktiviert, um die Lage zu überwachen und Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Damit sollen Informationen gebündelt und Unterstützung schneller in besonders belastete Gebiete gebracht werden.

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ZUM ANGEBOT

Die Behörden beobachten die Entwicklung der Luftwerte weiter, da die Belastung in mehreren Regionen hoch bleibt. Die Koordination umfasst sowohl Monitoring als auch die Organisation von Schutz- und Gesundheitsangeboten.

Empfehlungen an die Bevölkerung

Die Bevölkerung wird aufgefordert, Aktivitäten im Freien zu begrenzen, wenn die Feinstaubwerte hoch sind. Zudem raten die Behörden zum Tragen geeigneter Schutzmasken, um die Aufnahme von Partikeln zu verringern.

Wer Symptome entwickelt, soll medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, insbesondere Angehörige der Risikogruppen. Hintergrund ist die anhaltend erhöhte Belastung, die gesundheitliche Probleme verstärken kann.

Deine Meinung

Wie erlebst du die aktuelle PM2.5-Lage in deiner Region in Thailand – und reichen die Maßnahmen wie „Clean Air Rooms“ und Maskenverteilung aus? Schreib uns, welche Schutzmaßnahmen bei dir vor Ort tatsächlich ankommen.

Welche zusätzlichen Schritte sollten Regierung, Provinzen oder Kommunen deiner Ansicht nach ergreifen, um besonders gefährdete Menschen besser zu schützen? Diskutiere mit in den Kommentaren.

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Quelle: Pattaya Mail

10 Kommentare zu „Smog-Alarm: Millionen Menschen betroffen

  1. Es gibt ein Gutmenschen Land in Europa, das hat letztes Jahr 426 Millionen Euro Thailand geschenkt, fuer den Klimaschutz. Wenn dieses Geld nicht mehr da ist, aufgebraucht fuer andere Dinge. Einfach neu fragen und ein Nachschlag kommt.

      1. Falsch! Finanziell ist die Ukraine zwar sehr gut ausgestattet, braucht das Geld aber fuer andere Dinge. Zum Beispiel fuer die 12 prozentige Rentenerhoehung oder fuer schlechte Zeiten nach dem Krieg.

  2. Finde ich toll, dass sich die Experten und Freunde der AfD auf angeblich und/oder vermeintlich versickerte Geldströme diesem Thema so eindrucksvoll und detailliert nähern. Wer sonst könnte familienverbunden besser Bescheid wissen wie ausgerechnet dieser korrupte Haufen?

    1. dieser kommentar ist links / gruen ideologisiert und somit OSKAR reif 🙌🙌🙌
      (wusste schon lange das da was nicht stimmt☝️)

    1. Da hat er recht der Gerhard. 👏 Das ist der Vorteil einer Meinungsfreiheit die nicht auf eine Meinung reduziert ist. Muss man nur alles richtig einsortieren, natürlich auch tolerieren und dann ist auch alles ganz toll! 👍

  3. Mein Statement dazu:

    Warum wurde folgende Petition von so wenigen Menschen unterschrieben?

    Thailandcan

    Gemacht von engagierten Thais mit Bildung.

    Müsst ihr selbst googeln.
    Links sind hier nicht erlaubt.

    Ich habe diese Petition an ca. 15 Universitäten in Thailand weitergeleitet.

    Wurde diese an die Studenten weitergeleitet?

    Wohl kaum.

    Warum?

    Meine Vermutung:
    Das gleiche wie überall. Aus Angst sich zu exponieren.

    Verbrennen die Bauern nur die trockenen Zuckerrohrblätter?

    Nein. Sie verbrennen auch alles, was sie auf dem Feld hinterlassen haben.

    Zum Beispiel Plastik jeglicher Art.

    Thailand liebt Plastik, besonders Einweg.
    Einmal nutzen, dann wegwerfen.
    Mehrweg ist die Ausnahme.

    Warum nicht aus Zuckerrohr herstellen?

    Erstmal teurer. Langfristig gesehen günstiger.

    Und:
    Geringere Abhängigkeit vom importierten Erdöl.
    Gleich kostengünstiger.

    Was nicht verbrennt, wandert als Mikroplastik ins Grundwasser.
    Mikroplastik was ist das eigentlich?
    Kennen die meisten nicht, nie gehört.

    Sie haben kein Bewusstsein dafür, weil sie es nicht gelernt haben und nicht anders kennen.

    Wenn der Ort aufgeräumt wird, werden die Büsche verschnitten und der Müll
    (Plastik verbrannt).

    Ob das wohl die Gesundheit schädigen könnte?

    Mai pen rai.

    Was ich mir wünsche:
    Regelmäßige positive Berichte im Fernsehen mit Vorbildwirkung für andere Thais und Vermittlung von Umweltbewusstsein in den Schulen.
    Eine echte Veränderung.
    Kleinschrittig.
    Im täglichen Leben umsetzbar.

    Wie machen das andere Länder eigentlich?

    Wie ist die Luftqualität vor Ort?

    Schau dir diese App an.

    Airvisual

    Und ganz persönlich gesprochen:

    Ich musste mir ein Luftreinigungsgerät kaufen, weil andere Menschen meine Gesundheit beeinträchtigen.

    Statt mit geöffneten Fenster zu schlafen und frische Luft während des schlafes zu tanken, bleibt das Fenster zu.

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