BANGKOK, THAILAND – Gefährlich hohe PM2,5-Feinstaubwerte haben am Sonntagnachmittag Bangkok und 58 von 76 Provinzen erfasst. Laut Gistda erreichten zehn Provinzen „rote“ Smogwerte, mit dem Spitzenwert in Chiang Rai.
Gistda meldet flächendeckende Belastung
Nach Angaben der Geo-Informatics and Space Technology Development Agency (Gistda) lag am Sonntag gegen 15 Uhr in Bangkok und 58 Provinzen eine gesundheitlich unsichere Belastung durch PM2,5 vor.
Die gemessenen Werte reichten dabei von 38,2 bis 96,2 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) und lagen damit über dem staatlich festgelegten Grenzwert von 37,5 µg/m³.
„Rot“ in zehn Provinzen: Höchstwert in Chiang Rai
Den höchsten Wert meldete Gistda in Chiang Rai im äußersten Norden: 96,2 µg/m³, eingestuft als „rot“ und damit als ernsthaft gesundheitsschädlich.
Insgesamt wurden zehn Provinzen mit „roten“ PM2,5-Werten ausgewiesen, davon acht im Norden sowie zwei im Nordosten.
Rote PM2,5-Werte: Diese Provinzen sind betroffen
Nach Chiang Rai folgten Phayao (92,1), Nan (85,8), Phrae (83,8), Lampang (83,5), Chiang Mai (81,7), Mae Hong Son (78,6) und Uttaradit (75,7) – allesamt im Norden.
Im Nordosten lagen Bueng Kan (77,9) und Nong Khai (77,7) ebenfalls im roten Bereich, wie Gistda in der Rangliste der Messwerte ausweist.
„Orange“ in Bangkok und 48 weiteren Provinzen
Bangkok und 48 Provinzen im Norden, Nordosten und in der Zentralebene waren laut Gistda von „orangen“ PM2,5-Werten betroffen, die als beginnend gesundheitsschädlich gelten.
Die „orangen“ Messwerte lagen zwischen 38,2 und 73,3 µg/m³ und umfassten unter anderem Bangkok sowie zahlreiche Provinzen von Phichit und Lamphun bis Chon Buri und Phetchaburi.
Gelbe Werte an der Küste: Fünf Provinzen mit moderater Luftqualität
Eine moderate Luftqualität („gelb“) wurde in fünf Küstenprovinzen festgestellt: Chanthaburi (37,5), Prachuap Khiri Khan (36,6), Trat (36,2), Rayong (34) und Pattani (25,1).
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Diese Werte lagen laut Gistda unterhalb beziehungsweise im Bereich des staatlichen Schwellenwerts, der für PM2,5 bei 37,5 µg/m³ angesetzt ist.
Gute Luft im Süden: 13 Provinzen im grünen Bereich
In 13 südlichen Provinzen meldete Gistda „grüne“ PM2,5-Werte und damit gute Luftqualität, mit Messwerten von 21,8 bis 24,7 µg/m³.
Genannt wurden Phuket, Narathiwat, Satun, Krabi, Yala, Phatthalung, Songkhla, Phangnga, Nakhon Si Thammarat, Trang, Ranong, Chumphon und Surat Thani.
Farbkarte zeigt die Lage um 15 Uhr
Gistda veröffentlichte dazu eine Karte, die die PM2,5-Belastung in Thailand am Sonntag um 15 Uhr in Farbcodes darstellt.
Die Darstellung macht sichtbar, dass vor allem der Norden sowie Teile des Nordostens und der Zentralebene stärker betroffen waren als viele südliche Provinzen.

Deine Meinung
Wie erlebst du die aktuelle Smog- und Feinstaubsituation in deiner Region in Thailand – und merkst du gesundheitliche Auswirkungen im Alltag?
Welche Maßnahmen sollten Behörden und Bevölkerung deiner Ansicht nach priorisieren, um PM2,5-Spitzen wie diese zu reduzieren? Schreib uns deine Einschätzung in die Kommentare.



Hat sich jemals was geändert? Nein! Wird sich jemals was ändern? Nein! Am besten das Problem auf thail. Art lösen. Einfach den Grenzwert erhöhen! Dann noch etwas lächeln und schwubdiwub ist die Luft wieder „sauber“.
Feinstaub gemessen in mikro Gramm pro Kubikmeter; Groesse PM2.5. Seit Jahren messe ich mit verschiedenen Geraeten verschiedener Hersteller. Die Anzeigen untereinander sind sehr nah und die Wiederholgenauigkeit ist gut. „Null“ Eichung jederzeit moeglich am Ausgang eines Hochleistungsfilters. Es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass die Geraete „Fehlerhaft“, ausserhalb der Toleranz sind.
Nun hier im Norden, messe ich doppelt und mehr hohe Werte als offiziell publiziert. Konkret in Chiang Rai seit den letzten Maerz Tagen 2- 300 plus, kurzzeitig auch bei 400. Erstaunlich ?
Nein, ich deute das eher als eine versteckte Information: In den naechsten Jahren ist keine Besserung zu erwarten. Beunruhigt ? Nein im Gegenteil schliesslich ist der doppelte WHO Grenzwerte staatlich gesund Garantiert. Ich erwarte stuendlich eine massive Grenzwerterhoehung, dann ist gut.
Restaurants vermissen Kunden. Wie waers mit garantierten PM2.5 Werten unter 10ug/m3 in einem klimatisierten Raum gegen Honorar pro Stunde ? Besser waere natuerlich wenn der oberste Verantwortliche das direkt bezahlt. Es werden schliesslich jetzt „Mittel“ bereitgestellt.
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