Smog-Warnung! Zentrale Regionen besonders betroffen

Smog-Warnung! Zentrale Regionen besonders betroffen
The Nation

BANGKOK – Eine dicke, giftige Dunstglocke liegt über dem Land. Die Behörden schlagen Alarm: Die gefährlichen PM2.5-Werte sind vielerorts explodiert. Besonders die Zentralregion und Bangkok sind betroffen. Und es kommt noch schlimmer!

Smog-Werte schießen in die Höhe

Das Luftgütemonitoring CAPM gab eine ernüchternde Bilanz bekannt. In weiten Teilen des Landes wurden die Grenzwerte für Feinstaub deutlich überschritten.

Besonders dramatisch ist die Lage in der Zentral- und Westregion. Hier erreichten die Werte bis zu 68,2 Mikrogramm pro Kubikmeter – ein gefährliches Niveau.

Auch Bangkok und der Großraum verzeichneten an mehreren Messstationen „orange“, also gesundheitsschädliche Werte.

Diese Provinzen sind besonders betroffen

Die Liste der belasteten Gebiete ist lang und beunruhigend. Zu den Hotspots gehören Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Sakhon und Ayutthaya.

Aber auch touristische Regionen wie Kanchanaburi, Ratchaburi und Chonburi (Pattaya) sind stark belastet. Selbst im Nordosten, in Khon Kaen und Nakhon Ratchasima, ist die Luft schlecht.

„Die Situation ist ernst und erfordert Vorsichtsmaßnahmen für die gesamte Bevölkerung“, so die stille Botschaft der Daten.

Düstere Prognose für die kommende Woche

Die Hoffnung auf Besserung ist gering. Das CAPM warnt vor einer Verschlimmerung der Lage in den Tagen vom 22. bis 28. Januar 2026.

Für Bangkok und die Zentralregion wird ein Anstieg der Belastung ab dem 24. Januar vorhergesagt. Der Norden, Nordosten und Osten müssen die gesamte Woche über mit kritischen Werten rechnen.

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Nur der Süden des Landes kann vorerst aufatmen und bleibt von der Smog-Krise verschont.

So schützen Sie sich vor der giftigen Luft

Die Gesundheitsempfehlungen der Behörden sind eindeutig. Die allgemeine Bevölkerung sollte Aufenthalte im Freien stark reduzieren.

Bei zwingend notwendigen Aktivitäten draußen ist das Tragen einer N95-Maske zwingend erforderlich. Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz reicht nicht aus.

Für Risikogruppen wie Kinder, Ältere, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen gilt: Vermeiden Sie jegliche Aktivitäten im Freien! Bei Symptomen wie Husten oder Atemnot sofort einen Arzt aufsuchen.

Wo Sie die aktuellen Werte checken können

Um sich zu schützen, ist Information das A und O. Die aktuellen Feinstaubwerte können in Echtzeit auf den Seiten Air4Thai.com und airbkk.com verfolgt werden.

Praktische Apps wie Air4Thai und AirBKK liefern die Daten direkt aufs Smartphone. Nutzen Sie diese Tools, um Ihre täglichen Wege zu planen und sich vor der unsichtbaren Gefahr zu schützen.

Die nächste Woche wird eine Belastungsprobe für die Lungen aller Thailänder und Besucher des Landes.

Die stille Gefahr in der Luft

PM2.5-Partikel sind so fein, dass sie tief in die Lunge und sogar in den Blutkreislauf eindringen können. Sie verursachen Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme und können langfristig Krebs fördern.

Die aktuelle Krise ist kein Einzelfall, sondern wiederholt sich in Thailand zu Beginn jedes Jahres. Die Hauptursachen sind Abgase, Industrieemissionen und die traditionelle Feldverbrennung.

Solange es keine umfassenden Lösungen gibt, bleibt den Menschen nur eins: sich so gut wie möglich zu schützen und auf bessere Luft zu hoffen.

🗣 Wenn man die Gefahr nicht sehen kann

Kein Feuer. Kein Lärm. Kein Einsturz. Und doch kann Smog mehr schaden als jedes sichtbare Unglück.
Was bedeutet Alltag, wenn selbst Atmen zum Risiko wird? Reichen Masken und Warnungen – oder ist Thailands Smog längst ein politisches und wirtschaftliches Versagen?
Wie schützt du dich? Und glaubst du, dass die Verantwortlichen dieses Problem jemals wirklich lösen?

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Quelle: The Nation

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