BANGKOK, THAILAND – Das thailändische Zentrum für Straßenverkehrssicherheit (ศปถ.) meldet für die ersten sechs Tage der Songkran-Reisesaison 2569 insgesamt 1.108 Unfälle mit 1.073 Verletzten und 216 Todesopfern. Am 15. April allein wurden 156 Unfälle registriert, bei denen 161 Menschen verletzt und 23 getötet wurden.
Bilanz nach sechs Tagen Songkran-Kampagne
Nach Angaben des ศปถ. ereigneten sich im Zeitraum 10.–15. April 2569 (sechs Tage der Kampagne) insgesamt 1.108 Verkehrsunfälle mit 1.073 Verletzten und 216 Todesfällen.
Die Zahlen wurden am 16. April um 10.30 Uhr im Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM/ปภ.) in Bangkok offiziell vorgestellt.
Tageswerte vom 15. April: 156 Unfälle
Für den 15. April 2569, den sechsten Tag der Kampagne „Sicher fahren, Tempo reduzieren, Unfälle reduzieren“, meldete das ศปถ. 156 Unfälle.
Dabei wurden 161 Personen verletzt und 23 Menschen kamen ums Leben, wie das Zentrum in seiner täglichen Zusammenfassung mitteilte.
Hauptursachen: Tempo und Alkohol
Als häufigste Unfallursache wurde zu schnelles Fahren genannt (43,59 Prozent), gefolgt von Alkohol am Steuer (25,64 Prozent).
Die Behörden betonten in diesem Zusammenhang die Linie „Alkohol muss Null sein“ und kündigten eine konsequente Durchsetzung der Regeln an.
Motorräder besonders betroffen
Am häufigsten waren Motorräder an Unfällen beteiligt: Ihr Anteil lag laut Statistik bei 67,84 Prozent.
Die meisten Unfälle passierten auf geraden Strecken (89,74 Prozent) und besonders häufig auf Straßen des Department of Highways (46,79 Prozent).
Wann es besonders gefährlich wurde
Die unfallträchtigste Zeitspanne war zwischen 18.01 und 21.00 Uhr, in der 17,95 Prozent der Unfälle registriert wurden.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Bei Verletzten und Todesopfern war die Altersgruppe 20 bis 29 Jahre am stärksten betroffen (24,46 Prozent).
Provinzen: Spitzenreiter bei Unfällen und Todesfällen
Am 15. April verzeichnete Chiang Rai die meisten Unfälle (10) sowie die meisten Verletzten (11) und auch die meisten Todesfälle (3).
In der Sechs-Tage-Gesamtbilanz führte Phrae bei Unfällen (47) und Verletzten (49), während Bangkok die meisten Todesfälle kumuliert meldete (19).
Rückreiseverkehr: Fokus auf Busse, Fahrer und Kontrollen
Da viele Menschen nach Songkran nach Bangkok und in größere Provinzen zurückkehrten, sollten die zuständigen Stellen ihre Einsatzpläne an die Rückreisewelle anpassen.
Das ศปถ. kündigte an, die Sicherheit von Reisebussen und Fahrpersonal besonders streng zu überwachen und Kontrollen entlang wichtiger Hauptstrecken zu verstärken.
„Kraft der Community-Checkpoints“ und lokale Prävention
Als positives Signal hob die Leitung der Pressekonferenz die „Kraft der Community-Checkpoints“ und die stärkere Rolle lokaler Verwaltungen hervor.
Diese hätten demnach effektiver dazu beigetragen, „Trinker vom Fahren abzuhalten“, indem bereits in den Dörfern am Ausgangspunkt kontrolliert und ausgesiebt wurde.
Probleme: Müdigkeit am Steuer und nicht einsatzbereite Fahrzeuge
Gleichzeitig wurden weiterhin Probleme mit übermüdeten Fahrern sowie Fahrzeugen in nicht verkehrssicherem Zustand festgestellt.
Die zuständigen Behörden sollen laut ศปถ. umgehend Lehren daraus ziehen, zusätzliche Kontroll- und Servicepunkte an geeigneten Stellen prüfen und die Durchsetzung zentraler Verbote konsequent verschärfen.



Die Hauptursache fuer die Unfaelle ist das die Fahrer nicht geschult werden und keine Ahnung von Verkehrsregeln haben. Dazu kommt halsbrecherische Raserei, total betrunken fahren (wird nur als Kavaliersdelikt angesehen) und der allgemeine schlechte Zustand der Fahrzeuge.
In der Gegend, in der ich lebe (Isaan) ist die Beleuchtung bei mehr als der Haelfte der Zweiraeder teilweise oder komplett ausser Betrieb. Wenn ich darauf aufmerksam mache wird meist nur mit den Schultern gezuckt. Ich erhielt schon des oefteren die Antwort :“Hab kein Geld fuer Reparatur oder neue Gluehbirnen“ – aber fuer LaoChao ist immer Geld vorhanden.