BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Bewährungsbehörde (Probation Department) meldet während Songkran 2026 stark steigende Zahlen bei Trunkenheitsfahrten und nennt die drei Provinzen mit den meisten Fällen. Besonders mit Blick auf die Rückreise nach Bangkok ruft die Behörde zu strikter Einhaltung von „Don’t drink and drive“ auf.
Behörde warnt vor Rückreiseverkehr nach Bangkok
Am 15. April 2026 erklärte das Probation Department, man sei in der Schlussphase des Songkran-Festes besonders besorgt über die schrittweise Rückkehr vieler Menschen nach Bangkok.
Die Behörde kündigte an, die Zusammenarbeit mit Partnernetzwerken landesweit zu bündeln und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit an Straßen und Servicepunkten fortzuführen.
Intensive Maßnahmen unter dem Motto „Sicher fahren“
Generaldirektor R.AT.A. Opiya Raksakul teilte mit, dass Bewährungsstellen im ganzen Land angewiesen wurden, intensive Maßnahmen zur Unfallvermeidung umzusetzen.
Diese laufen unter dem Konzept „Sicher fahren, Tempo reduzieren, Unfälle reduzieren“ sowie dem Leitgedanken, dass die Bewährungshilfe zur Schaffung einer sicheren Gesellschaft beitragen soll.
Sozialdienst und Aufklärung an 18 Servicepunkten
Laut Behörde wurden Bewährungsauflagen genutzt, um Betroffene in soziale Dienste einzubinden und Einsätze von Beamten an öffentlichen Servicepunkten zu unterstützen.
Insgesamt nahmen demnach 357 Personen an Aktivitäten an 18 Servicepunkten teil, darunter auch eine Schulung zu Verkehrsrecht und den Gefahren von Alkoholkonsum im Straßenverkehr.
Ziel: Risikoverhalten ändern und Unfälle reduzieren
Zusätzlich wurden nach Angaben der Behörde 24 Teilnehmende in Maßnahmen zur Sensibilisierung eingebunden, um riskantes Verhalten nachhaltig zu verändern.
Das Hauptziel sei, sichere Heim- und Rückreisen zu ermöglichen, Unfallfolgen zu verringern und langfristig Verkehrsdiziplin in der Gesellschaft zu stärken.
Tageszahlen vom 14. April: 667 Bewährungsfälle
Für den 14. April 2026 meldete das Probation Department insgesamt 667 Fälle, in denen Gerichte Bewährung anordneten, wobei vielerorts Gerichte geschlossen gewesen seien.
Davon entfielen 650 Fälle (97,5 Prozent) auf Trunkenheitsfahrten und 17 Fälle (2,5 Prozent) auf Drogenfahrten.
Fünf-Tage-Bilanz: 3.961 Fälle, davon 3.726 Alkohol am Steuer
In der kumulierten Statistik für fünf Tage (10.–14. April 2026) wurden insgesamt 3.961 Fälle erfasst.
Darunter waren 3.726 Trunkenheitsfahrten (94,07 Prozent), 230 Drogenfahrten (5,8 Prozent), 4 Fälle von unachtsamem Fahren (0,1 Prozent) sowie 1 weiterer Fahrfall (0,03 Prozent).
Top 3 Provinzen mit den meisten Trunkenheitsfahrten
Die höchsten Zahlen bei Trunkenheitsfahrten verzeichneten laut Behörde Chiang Mai (651 Fälle), Samut Prakan (317 Fälle) und Nonthaburi (266 Fälle).
Gerade Samut Prakan und Nonthaburi gelten als wichtige Randprovinzen im Großraum Bangkok, was die Sorge vor erhöhtem Rückreiseverkehr zusätzlich unterstreicht.
Appell: „Don’t drink and drive“ strikt befolgen
Das Probation Department rief dazu auf, insbesondere auf der Rückfahrt nach dem Festival besonders aufmerksam zu sein und die Sicherheit im Straßenverkehr an erste Stelle zu setzen.
Die Behörde bat um Kooperation, das Prinzip „Don’t drink and drive“ strikt einzuhalten, um Unfälle zu reduzieren und eine sichere, reibungslose Reise während Songkran zu ermöglichen.
Deine Meinung
Wie erlebst du Songkran im Straßenverkehr: Sind Kontrollen und Präventionsmaßnahmen in deiner Region spürbar, oder braucht es aus deiner Sicht deutlich strengere Regeln?
Schreib uns in die Kommentare, welche Maßnahmen deiner Meinung nach am besten wirken würden, um Alkohol am Steuer während Songkran nachhaltig zu senken.


Tausende betrukene Fahrer erwischt? Meine Schlagzeile würde lauten: „Mal wieder zehntausende besoffener am Steuer nicht erwischt“