PHICHIT, THAILAND – Ein Mann hat nach eigenen Angaben während der Songkran-Feiern in Phichit eine sexuelle Belästigung durch eine Gruppe von Frauen und Transfrauen angezeigt. Der Fall sorgt online für große Aufmerksamkeit und löst eine Debatte über Grenzen und Sicherheit bei den Wasserfesten aus.
Vorwurf: Übergriff auf Khao-Tang-Road
Der Betroffene, der nur als Chitsanupong identifiziert wurde, berichtete, der Vorfall habe sich beim Songkran-Festival auf der Khao Tang Road in der Provinz Phichit ereignet.
Er veröffentlichte am 15. April Fotos von sichtbaren Spuren an seinem Hals auf Facebook; die Ortsmarkierung deutete auf den Festivalbereich hin.
So schildert der Mann den Ablauf
Nach seiner Darstellung näherte sich ihm eine Gruppe von drei bis vier Frauen und Transfrauen und trug ihm – wie zu Songkran üblich – Puder auf.
Er wirft der Gruppe vor, ihn dabei begrapscht zu haben und trotz wiederholter Aufforderungen nicht aufgehört zu haben.
Spuren am Hals und gegenseitiges Anstacheln
Als er versucht habe, sich abzuschirmen, sei es laut seiner Aussage zu Blutergüssen am Hals gekommen, die auf den Fotos als deutliche Male zu sehen sind.
Chitsanupong erklärte zudem, die Beteiligten hätten sich während der Situation gegenseitig ermutigt, weiterzumachen.
Reaktionen im Netz und Aufruf zur Anzeige
Am Ende seines Posts fragte Chitsanupong, ob er rechtlich gegen die Gruppe vorgehen könne.
Viele Kommentierende, die angaben, Ähnliches erlebt zu haben, verwiesen darauf, dass solche Handlungen illegal seien, und rieten ihm, zur Polizei zu gehen.
Anzeige bei der Polizei in Mueang Phichit
Später aktualisierte Chitsanupong seinen Beitrag und teilte mit, er habe bereits Anzeige bei der Polizeistation Mueang Phichit erstattet.
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Er kündigte an, weitere Entwicklungen mit der Online-Community zu teilen.
Viral: Tausende Reaktionen und weitere Berichte von Männern
Der Beitrag verbreitete sich rasant und erreichte laut Bericht mehr als 1.000 Kommentare sowie 8.400 Shares.
In der Kommentarspalte schilderten auch viele Männer ähnliche Erfahrungen und erklärten, sie hätten sich kaum wehren können, weil die mutmaßlichen Täter in Gruppen aufgetreten seien.
Weitere Songkran-Fälle: Bangkok und Phuket
Ein weiterer Fall wurde aus Bangkok gemeldet: Auf der Rama-IV-Road soll ein Mann eine Journalistin begrapscht haben; sie habe um Hilfe geschrien, woraufhin der Verdächtige sofort festgenommen worden sei.
In Phuket kritisierten Einheimische und Touristen zudem eine Gruppe ausländischer Feiernder wegen aggressiven Verhaltens, darunter Belästigungen, das Blockieren einer Straße, Geldforderungen und das gewaltsame Öffnen eines Vans, um Wasser hineinzuspritzen.
Deine Meinung
Wie sicher fühlst du dich bei Songkran-Veranstaltungen in Thailand, und wo sollten aus deiner Sicht klare Grenzen zwischen „Feiern“ und Übergriff gezogen werden?
Sollten Polizei und Veranstalter stärker kontrollieren oder braucht es vor allem mehr Aufklärung und konsequente Anzeigen – was hast du selbst erlebt? Schreib es in die Kommentare.



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