Thailand beruhigt – doch für Pattaya-Rentner bleibt die Frage: Sind genug Medikamente da?

Thailand meldet stabile Medikamenten-Reserven für mehrere Monate. Doch gerade für Pattaya-Rentner mit Dauerrezepten bleibt die Unsicherheit: Was passiert bei Importproblemen oder Lieferstörungen? Behörden raten zur Wachsamkeit.

Thailand beruhigt – doch für Pattaya-Rentner bleibt die Frage: Sind genug Medikamente da?
Pattaya Mail

BANGKOK, THAILAND – Das thailändische Gesundheitsministerium meldet nach eigener Darstellung einen Vorrat an Medikamenten und medizinischem Material für rund drei bis vier Monate. Behörden beobachteten zugleich besonders störanfällige Präparate und Lieferwege, um Engpässe früh zu erkennen.

Bestände im Blick – aber nicht im Blindflug

Dr. Ekachai Piansriwatchara, Vize-Staatssekretär im Ministry of Public Health und Sprecher des Ministeriums, erklärte, die Lager seien derzeit für mehrere Monate gefüllt.

Parallel liefen engmaschige Kontrollen bei den als „sensibel“ eingestuften Artikeln, weil Lieferketten bei Rohstoffen und Importen jederzeit ins Stocken geraten könnten.

Zusammenarbeit mit FDA und Lieferanten

Das Ministerium arbeitet nach eigenen Angaben mit der Food and Drug Administration (FDA) Thailand sowie mit pharmazeutischen Lieferanten zusammen, um Angebot und Nachfrage besser zu steuern.

Dabei würden sowohl die Produktion der Hersteller als auch Importmengen und der Bedarf der Krankenhäuser landesweit fortlaufend abgeglichen.

Diese Medikamenten-Gruppen gelten als besonders heikel

Besondere Aufmerksamkeit gilt essenziellen Medikamenten, Mitteln zur Behandlung chronischer Erkrankungen sowie psychiatrischen Medikamenten, auf die viele Patienten dauerhaft angewiesen sind.

Grund ist das Risiko, dass ausgerechnet bei diesen Präparaten Rohstoffknappheit oder Importprobleme schneller zu Lücken führen können, die sich im Alltag der Kliniken sofort bemerkbar machen.

Digitaler Lagercheck über alle Regionen

Zur Überwachung setzt das Land auf ein Online-Inventarsystem, das die Bestände in Krankenhäusern sämtlicher Regionen erfasst.

Damit soll verhindert werden, dass Patienten ihre notwendige Therapie unterbrechen müssen, weil einzelne Häuser bestimmte Präparate kurzfristig nicht mehr ausgeben können.

Kliniken sollen notfalls umstellen – Telemedizin und Lieferservice

Das Ministerium kündigte an, Krankenhäuser könnten bei Bedarf ihre Versorgungsmodelle anpassen, etwa durch mehr Telemedizin-Sprechstunden.

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Zusätzlich sei eine Ausweitung von Hauszustellung von Medikamenten vorgesehen, um Wege zu reduzieren und den Betrieb auch bei Einschränkungen stabil zu halten.

Bedeutung für Ausländer in Pattaya mit Dauerrezepten

Für viele Rentner und Langzeitbesucher in Pattaya, die regelmäßig Rezepte für chronische Krankheiten benötigen, kann die Aussage zu stabilen Kurzfrist-Beständen zunächst beruhigend wirken.

Gleichzeitig raten Gesundheitsbehörden, den Kontakt zu Arzt und Apotheke eng zu halten, besonders wenn Patienten auf importierte Medikamente angewiesen sind.

Treibstoff für Rettungswagen – Absicherung der Notfallkette

Krankenhäuser im ganzen Land wurden angewiesen, mit lokalen Tankstellen zu koordinieren, damit Rettungswagen und Notfallfahrzeuge garantiert Treibstoff erhalten.

So sollen medizinische Notdienste auch dann ohne Unterbrechung funktionieren, wenn es andernorts zu Engpässen oder organisatorischen Reibungen kommt.

Deine Meinung

Reichen drei bis vier Monate Reserve, oder braucht es in einem Land mit vielen Import-Arzneien zusätzliche Sicherheitsnetze für chronisch Kranke und psychische Erkrankungen?

Welche Erfahrungen gibt es in Pattaya und anderen Regionen mit Verfügbarkeit, Alternativpräparaten und Kommunikation der Kliniken – bitte in die Kommentare schreiben.

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Quelle: pattayamail.com

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