BANGKOK, THAILAND – Mehr als 4,18 Millionen ausländische Besucher haben zwischen 1. Januar und 8. Februar Einnahmen von rund THB207,066 Millionen gebracht, obwohl die Gesamtankünfte im Vergleich zum Vorjahr um 10,77 Prozent gesunken sind.
Nach Angaben des Ministry of Tourism and Sports zeigt eine vorläufige Auswertung dennoch einen dynamischen Start in das Reisejahr mit besonders starkem Zuwachs aus China und einer spürbaren Belebung im Langstreckensegment.
Besucherzahlen und Einnahmen
Das Tourismusministerium meldete für den Zeitraum 1. Januar bis 8. Februar insgesamt 4.185.291 internationale Ankünfte, was trotz des Rückgangs von 10,77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein hohes Niveau der Reisetätigkeit widerspiegelt.
Die Ausgaben dieser ausländischen Gäste wurden auf THB207,066 Millionen geschätzt, was die Branche weiter als wichtigen Pfeiler der nationalen Wirtschaft positioniert.
Rolle Chinas und anderer Quellmärkte
Nach Ländern führt China mit 569.987 Ankünften die Rangliste der wichtigsten Quellmärkte an, gefolgt von Malaysia mit 377.860, Russland mit 340.618, Indien mit 285.767 und Südkorea mit 207.357 Besuchern.
Die ständige Staatssekretärin im Tourismusministerium, Natthriya Thaweevong, erklärte, die Zahl der chinesischen Gäste sei in den vergangenen Wochen „deutlich gestiegen und habe nun seit mehr als fünf Wochen in Folge zugelegt“.
Veränderter Reisetrend bei chinesischen Touristen
Natthriya verwies darauf, dass chinesische Reisende zunehmend ihre Ziele wechseln und verstärkt Südkorea und Länder der ASEAN-Region ansteuern, anstatt wie früher häufig Japan zu wählen.
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Sie betonte zugleich, dass die positive Entwicklung bei den Ankünften aus China maßgeblich durch Regierungsmaßnahmen zur Reiseankurbelung unterstützt worden sei.
Entwicklung in der Woche 2.–8. Februar
Für die Woche vom 2. bis 8. Februar verzeichnete das Land 796.978 internationale Ankünfte, ein Plus von 34.586 oder 4,54 Prozent gegenüber der Vorwoche, was einem Tagesdurchschnitt von 113.854 Einreisen entspricht.
In diesem Wochenzeitraum kamen erneut die meisten Gäste aus China mit 151.988 Ankünften (plus 30,45 Prozent Woche zu Woche), während Malaysia mit 62.745 Besuchern rückläufig war und Russland, Indien sowie Südkorea moderate Veränderungen zeigten.
Ausblick und Fördermaßnahmen
Das Ministerium rechnet damit, dass die internationalen Ankünfte in der laufenden Woche weiter steigen, getragen von Förderprogrammen für Langstreckenreisen und der Imagekampagne Trusted Thailand zur Stärkung des Sicherheits- und Qualitätsbewusstseins.
Zusätzliche Impulse sollen vereinfachte Einreiseprozesse durch Ease of travelling-Maßnahmen, der Verzicht auf die TM.6-Ein- und Ausreisekarte sowie Initiativen zur Erhöhung der Flugfrequenzen durch internationale Airlines bringen.
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Wenn man unbedingt einen Rückgang von über 10% im Vergleich zum Vorjahr als „Tourismusboom“ bezeichnen will, dann sollte man auch gleich noch anmerken, dass die 2025-Zahlen schon einen 7,2 %igen Rückgang gegenüber 2024 zeigten. Man kann sich ja alles und jedes schönreden. Über Ursachen und Wirkung wurde ja schon zigfach geschrieben und das böse Erwachen wird erst noch kommen.