BANGKOK, THAILAND – Thailands Wirtschaft blutet nach dem Kriegsbeginn im Nahen Osten. Die USA unter Trump lassen das Land mit den verheerenden Folgen allein. Jetzt sucht Bangkok Hilfe bei Russland und China.
„Dieser Krieg hätte nie anfangen dürfen“
Thailands Außenminister Sihasak Phuangketkeow macht seinem Ärger in einem Interview mit der Washington Post Luft. Der Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran trifft sein Land mit voller Härte.
Kein Angebot aus Washington, keine direkte Ansprache. Sihasak beklagt sich bitter: Die US-Regierung wisse um die Folgen, aber sie komme nicht auf Thailand zu und sage nicht: „Oh, wir verstehen, dass ihr die Auswirkungen ertragen müsst, und wir können euch helfen.“
Trump will nur sein Öl verkaufen
Das einzige, was von US-Präsident Donald Trump kam: ein Angebot, amerikanisches Öl und Gas zu kaufen. Thailand sollte also zahlen, statt Hilfe zu bekommen.
Für Sihasak klingt das nach Hohn. Seine Position bleibt glasklar: Der Krieg hätte gar nicht erst stattfinden dürfen. Thailand will die USA nicht direkt verurteilen, aber klar ist für den Minister: Etwas lief grundlegend falsch.
Russisches Öl und Dünger aus Moskau
Die Schifffahrtsrouten sind blockiert. Die Preise für Treibstoff und Düngemittel explodieren. Landwirtschaftsminister Suriya Jungrungreangkit reiste deshalb kürzlich nach Moskau.
Er verhandelte mit russischen Beamten über dringend benötigten Dünger. Thailand bemüht sich auch um russisches Rohöl. Doch die Banken im eigenen Land zögern, weil sie US-Sanktionen fürchten.
Waffenruhe in weiter Ferne
Vergangene Woche reiste Sihasak in den Oman. Sein Ziel: sichere Schiffswege durch die Straße von Hormus zu fordern. Er kehrte mit einem düsteren Eindruck zurück.
Die Omanis sehen kaum Hoffnung auf eine baldige Waffenruhe. Sihasak teilt diesen Pessimismus. Die Ziele der Trump-Regierung wechselten ständig, sagte er der Zeitung. Mal gehe es um Regime-Sturz, dann wieder um das Ende des iranischen Atomprogramms.
Unberechenbare US-Politik
Der Außenminister klagt über enorme Unberechenbarkeit in der amerikanischen Politik. Trumps Zoll-Welle traf selbst Verbündete mit voller Wucht.
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Die rasante Zerschlagung von US-Hilfsprogrammen ließ arme Gemeinden weltweit ohne Schutz dastehen. In dieser Unsicherheit sucht Thailand nach verlässlichen Partnern.
China als stabiler Anker
Während die USA Chaos verbreiten, zeigt sich China als beständiger Partner. Sihasak traf den chinesischen Außenminister Wang Yi in Krabi.
China benehme sich zwar auch wie eine Supermacht, wenn es um Kerninteressen geht, gesteht der Minister ein. Aber diese Interessen kenne man wenigstens. Thailand wolle in diesem Ringen keine Seite wählen, doch die USA zwingen das Land, manche Beziehungen neu zu denken.
Wer zahlt den Preis?
Millionen Bauern und Familien in Thailand leiden unter explodierenden Kosten für Dünger und Diesel. Die einst stabile Brücke zu Washington bröckelt gefährlich.
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eine der größten politischen Katastrophen nach dem zweiten Weltkrieg ist die Tatsache, das Donald Trump Präsident ist. Der dividiert die Nato und die westliche Welt auseinander durch das was der sogenannte „Dealmaker“ Politik nennt. Wir stehen vor einem Scherbenhaufen! Russland, China und die, die die westliche Welt nicht mögen reiben sich vor Freude die Hände! Gut ist, das sich auch unter den bisherigen Anhängern dieses sogenannten Präsidenten langsam Widerstand regt und die Erkenntnis wächst, was sie sich da für ein Kuckucksei auf den Präsidentensessel gelegt haben!
Das ist aber noch sehr nett und freundlich ausgedrückt. Könnte ich nicht. Mir würden bei diesem senilen Jesus-Verschnitt noch ganz andere Begriffe einfallen. Das wirklich Beängstigende ist für mich, dass dessen Amtszeit nominell noch über 2 1/2 Jahre mit dem Finger auf dem roten Knopf dauert. Und wer weiß schon was danach noch kommt? Das ist die Gelegenheit mal wieder meine Oma zu zitieren: „Was für ein Glück, dass ich schon so alt bin.“
ich würde für den noch kraftvollere Worte finden, ich möchte aber nicht gegen die Forenregeln verstossen😁