BANGKOK, THAILAND – In den ersten zwei Monaten 2026 zählte das Tourismus- und Sportministerium 6.541.710 ausländische Besucher, ein Minus von 4,2 Prozent im Jahresvergleich. Gleichzeitig stieg der Februar deutlich, wobei China als größter Quellmarkt den Takt vorgab.
Jahresauftakt mit Delle bei Ankünften
Das Tourismus- und Sportministerium meldete für den Zeitraum 1. Januar bis 28. Februar insgesamt 6.541.710 internationale Ankünfte.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Rückgang um 4,2 Prozent.
Einnahmen nahezu stabil trotz weniger Gäste
Die kumulierten Erlöse aus internationalen Märkten bezifferte das Ministerium auf 322.595 Millionen Baht.
Das lag laut Behörde nur 0,6 Prozent unter dem Wert aus dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
China als Zugpferd – Neujahr bringt Spitzenwerte
Größter Einreisemarkt blieb China mit 1.078.089 Besuchern in den ersten zwei Monaten.
Im Februar sorgte das chinesische Neujahr für zusätzlichen Schub, wobei die täglichen Ankünfte aus China laut Statistiken bis rund 30.000 stiegen und sich bis zum 28. Februar wieder auf etwa 14.000 pro Tag einpendelten.
Top-5-Märkte bleiben unverändert
In der Rangliste der fünf wichtigsten Quellmärkte änderte sich in den ersten zwei Monaten nichts: China, Malaysia, Russland, Indien und Südkorea.
Für den Gesamtzeitraum kamen nach Ministeriumsangaben 616.835 Besucher aus Malaysia, 504.756 aus Russland, 417.114 aus Indien und 312.689 aus Südkorea.
Deutschland im Fernmarkt-Block über 200.000
Auch Fernmärkte hätten in der Hochsaison der ersten zwei Monate „solide Dynamik“ gezeigt, darunter Großbritannien, Deutschland, Frankreich und die USA.
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Aus Deutschland registrierte das Ministerium 235.158 Ankünfte, aus Großbritannien 242.711, aus Frankreich 234.158 und aus den USA 221.722.
Februar dreht ins Plus – andere Länder in den Top 10
Allein im Februar 2026 wurden 3.263.802 ausländische Ankünfte gezählt, ein Plus von 4,63 Prozent gegenüber Februar des Vorjahres.
In den Februar-Top-10 standen China (677.768), Malaysia (313.506), Russland (231.797), Indien (185.930), Südkorea (144.467), danach Frankreich (120.047), Deutschland (119.458), Japan (116.776), Großbritannien (114.136) und Taiwan (112.599).
Deine Meinung
Die Zahlen zeigen, wie stark der Tourismus von einzelnen Märkten und Feiertagseffekten wie dem chinesischen Neujahr abhängt.
Welche Entwicklung wirkt vor Ort plausibel: kurzfristige Dellen im Jahresvergleich oder ein Trend zu stabileren Einnahmen trotz schwankender Ankünfte?



Diese für dieses Jahr schon schlechten Zahlen, noch ohne die ganzen Auswirkungen des Iran-Krieges der USA und Israel, sollten den Regierenden in diesem Land ein Alarmsignal sein, dass die Melkkuh Internationaler Tourismus sehr viel weniger abwerfen könnte als man gerne hätte. Damit bricht ein wichtiges Standbein, nicht nur der Staatsfinanzen sondern auch der beschäftigungsintensiven Wirtschaft weg. Ob das tatsächlich so erkannt und berücksichtigt wird, wird sich erst noch zeigen. Geht los mit den Plänen die visafreien Einreisen von Touristen auf 30 Tage zu verkürzen, bis hin zu den geplanten Veränderungen im Visa- und Aufenthaltsrechten für Residenten. Selbst die praktizierten, lokal sehr unterschiedlichen, willkürlichen Auslegungen der diesbezüglich bestehenden Gesetze und Vorschriften würden auf den Prüfstand gehören um die zu erwartenden Mindereinnahmen zumindest nicht weiter zu vergrößern. Aber wie erwähnt, es bleibt nur abzuwarten was da jetzt noch auf uns zukommt. Das Beste hoffen und auf das Schlimmste vorbereitet zu sein.