BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Seuchenbehörde Department of Disease Control warnt in der aktuellen Hitzewelle vor einer Zunahme von fünf häufigen Sommerkrankheiten, vor allem rund um Essen und Trinkwasser. Die Behörde empfiehlt konsequent durchgegartes Essen, Servierlöffel, häufiges Händewaschen und sauberes Trinkwasser, weil Wärme die Vermehrung vieler Erreger begünstigt.
Hitze als Turbo für Keime
Das Department of Disease Control erklärte, Phasen extremer Hitze seien ein zentraler Faktor dafür, dass sich viele Keime besonders gut ausbreiten.
Im Fokus stehen laut Behörde vor allem lebensmittel- und wasserbedingte Infektionen, die in der heißen Jahreszeit häufiger auftreten.
Durchfall bleibt der Klassiker
Als häufigste Erkrankung nennt die Behörde Durchfall, ausgelöst durch verunreinigte Nahrung oder Getränke mit Bakterien, Viren oder Parasiten.
Typisch seien mindestens drei wässrige Stuhlgänge in 24 Stunden, teils mit Schleim oder Blut, oft begleitet von Erbrechen, wobei starker Flüssigkeitsverlust besonders für kleine Kinder und ältere Menschen gefährlich werden könne.
Typhus – hohes Fieber und rote Flecken
Typhus entstehe durch Salmonella Typhi, wenn unsaubere Speisen oder Getränke die Bakterien übertragen.
Die Behörde nennt als Warnzeichen anhaltend hohes Fieber, Kopfweh, Müdigkeit sowie Bauchschmerzen, Blähungen oder Verstopfung, teils Durchfall, und als auffälliges Merkmal mögliche rote Flecken an Brust oder Oberkörper.
Lebensmittelvergiftung – wenn Gekochtes zu lange steht
Bei Lebensmittelvergiftungen ist laut Behörde häufig gekochtes Essen das Problem, das zu lange ungekühlt steht oder bei Hitze besonders schnell verdirbt.
Genannt werden Fieber, Kopfschmerzen, starke Übelkeit und Erbrechen sowie Bauchkrämpfe als typische Beschwerden.
Cholera – gefährlicher Flüssigkeitsverlust
Als besonders ernste Infektion führt die Behörde Cholera an, wenn Bakterien über nicht durchgegarte oder kontaminierte Lebensmittel in den Körper gelangen.
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Charakteristisch sei plötzlich einsetzender, sehr wässriger Stuhl in großen Mengen, oft reiswasserartig, dazu Übelkeit und Erbrechen, wobei der Körper rasch Wasser und Mineralstoffe verlieren könne.
Hepatitis A – erst unspezifisch, dann Gelbsucht
Hepatitis A verbreite sich über mit dem Virus verunreinigtes Essen oder Wasser oder durch engen Kontakt mit Infizierten, so die Behörde.
Zunächst seien die Symptome oft unspezifisch wie leichtes Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schmerzen im Oberbauch, später könnten dunkler Urin sowie eine Gelbfärbung von Haut und Augen hinzukommen.
Was die Behörde jetzt empfiehlt
Um in der heißen Saison sicher zu bleiben, rät das Department of Disease Control zu frisch gekochten, gut durchgegarten Mahlzeiten und dazu, Rohes oder Halbgares zu meiden.
Außerdem sollen Servierlöffel genutzt, die Hände häufig gewaschen und nur sauberes Wasser getrunken werden, etwa abgefülltes Wasser mit anerkanntem Siegel oder abgekochtes Wasser.



Von Lebensmittelvergiftung kann ich ein Lied singen. Das war vor 14 Jahren in Naklua. Der Chef vom Gästehaus schickte mich zu ner Chinesischen Apotheke. Für ca. 3 € war ich 3 Stunden später wieder komplett fit