PHUKET – Minuten vor der Landung geriet ein voll besetzter Etihad-Airways-Flug in ein tödliches Luftloch. Schwere Turbulenzen warfen Passagiere durch die Kabine. Der Phuket Airport löste sofort den Notfallplan aus.
Der Schockmoment kurz vor der Landung
Gegen 11:30 Uhr am 14. Januar befand sich Flug EY416 von Abu Dhabi nach Phuket im Landeanflug. Plötzlich schüttelte es die Maschine mit 160 Menschen an Bord wie eine Spielzeugpuppe.
Das Flugzeug war in ein heftiges Luftloch geraten. Die Passagiere erlebten Minuten purer Angst. Die Crew musste sich festhalten, während durch die Kabine Geschrei zu hören war.
Panik in der Kabine
„Es fühlte sich an, als würde der Boden unter uns weggezogen. Alles flog durch die Luft“, berichtete ein erschütterter Passagier später anonym.

Großalarm am Phuket International Airport
An Bord gab es erste Meldungen über mehrere Verletzte. Die Flugsicherung informierte sofort den Airport. Noch bevor das Flugzeug den Boden berührte, waren Notfallteams und mehrere Krankenwagen in höchster Alarmbereitschaft.
Der Flughafendirektor Monchai Tanode koordinierte persönlich den Großeinsatz. Alle Standard-Vorkehrungen für einen Ernstfall wurden aktiviert.
Sichere Landung unter Spannung
Um 11:51 Uhr setzte die Maschine endlich auf der Landebahn auf – sicher, aber unter den angespannten Blicken der bereitstehenden Rettungskräfte.
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Die erlösende Entwarnung
Die größte Angst aller Beteiligten bestätigte sich zum Glück nicht. Nach einer ersten Versorgung und Durchsage direkt an der Maschine kam die erlösende Nachricht.
Flughafendirektor Monchai gab gegen 12:00 Uhr Entwarnung: „Das Flugzeug ist sicher gelandet. Kein Passagier benötigt eine Krankenhausbehandlung.“
Alle Passagiere wohlauf
Alle 160 Passagiere konnten das Flugzeug eigenständig verlassen und ihre Reise zu ihren Unterkünften fortsetzen. Eine kollektive Erleichterung machte sich breit.
Warum Turbulenzen so gefährlich sind
Turbulenzen gehören zum Fliegen dazu, doch schwere Clear-Air-Turbulenzen – wie vermutlich in diesem Fall – sind tückisch. Sie sind für Piloten nicht vorhersehbar und treten plötzlich in klarer Luft auf.
Passagiere ohne angeschnallten Gurt können schwer verletzt werden, indem sie gegen die Decke oder Sitze geschleudert werden. Die Crew von Flug EY416 hatte offenbar rechtzeitig zum Anschnallen aufgefordert.
Die wichtigste Sicherheitsregel
Dieser Vorfall ist eine eindringliche Mahnung: Der Gurt bleibt immer angelegt, solange man sitzt.
Untersuchung des Vorfalls
Die Etihad Airways wird den Vorfall nun intern untersuchen. Die Flugschreiber-Daten werden ausgewertet, um die genaue Ursache und Stärke der Turbulenzen zu bestimmen.
Notfallplan erfolgreich getestet
Der Phuket International Airport hat seinen Notfallplan erfolgreich getestet. Die reibungslose Koordination zwischen Flugsicherung, Bodenpersonal und Rettungsdiensten funktionierte.
Für die Passagiere des Fluges EY416 bleibt ein Schock – und das Glück, einen Schrecken ohne schlimme körperliche Folgen überstanden zu haben.
🗣 Wenn Sekunden in der Luft zu einer Ewigkeit werden
Ein plötzlicher Ruck. Schreie. Angst. Notfallteams in Bereitschaft.
Und am Ende doch Entwarnung. Sind Turbulenzen ein unterschätztes Risiko der modernen Luftfahrt?
Oder zeigt dieser Fall, wie gut Notfallpläne inzwischen funktionieren?
Was zählt für dich mehr:
absolute Sicherheit – oder die Gewissheit, dass im Ernstfall sofort geholfen wird? Schreib offen, wie du das siehst.




„Dieser Vorfall ist eine eindringliche Mahnung: Der Gurt bleibt immer angelegt, solange man sitzt.“
Genau da. Bei Turbulenzen verletzen sich fast immer nur die Passagiere ohne angelegten Gurt und leider das Bordpersonal, was natürlich nicht angegurtet durchs Flugzeug laufen kann. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Passagiere kurz nach dem Abheben den Gurt ablegen. Haben die alle noch nicht so richtig starke Turbulenzen erlebt? Als Alternative einfach den Gurt etwas lockern. Dann fliegt man auch nicht an die Decke wenn das Flugzeug plötzlich durchsackt.
Was für ein Glück, dass in dem „Luftloch“ keiner erstickt ist!
Es gibt keine Luftlocher, sonder nur Fallboen Kaltluftturbulenzen und Leewinde!!!
Völlig richtig, physikalisch gibt es keine Luftlöcher. Journalistisch nutzen wir den Begriff jedoch als allgemeinverständliche Metapher. Er beschreibt präzise das subjektive Empfinden der Passagiere, während Fachbegriffe wie ‚Kaltluftturbulenzen‘ für Laien oft zu abstrakt sind. Danke für die fachliche Ergänzung!