PHUKET, THAILAND – Ein 26-jähriger Tourist von der Elfenbeinküste ist im Krankenhaus von Patong wegen des Verdachts des Kokainhandels und -konsums festgenommen worden. Die Festnahme am 12. Februar erfolgte im Rahmen einer breit angelegten Offensive gegen Drogen und organisierte Kriminalität in dem international beliebten Ferienziel.
Zugriff im Krankenhaus von Patong
Der Mann, der in den Unterlagen lediglich als Mr A geführt wird, wurde im Patong Hospital im Bezirk Kathu gestellt und unmittelbar von Sicherheitskräften festgesetzt.
Die Beamten stellten drei sogenannte Kategorie-1-Betäubungsmittel in Form von Kokain mit einem Gesamtgewicht von 4,31 Gramm sowie ein Mobiltelefon sicher.
Klagpunkte und Beweismittel
Nach Angaben der Behörden wird dem Touristen Besitz von Kokain zum Verkauf sowie zum Eigenkonsum ohne Genehmigung vorgeworfen.
Die sichergestellten Drogen und das Telefon wurden als Beweismittel protokolliert und bilden die Grundlage für die nun folgenden strafrechtlichen Schritte.
Einsatz unter Führung der Provinzspitze
Der Einsatz wurde nach offiziellen Angaben auf Anweisung von Phukets Gouverneur Nirut Pongphisitthaworn sowie weiterer ranghoher Provinzvertreter koordiniert.
Beteiligt waren unter anderem Vizegouverneur Oberst Adul Chuthong, der Provinz-Verwaltungschef Rungrueng Thimabut, der Bezirksleiter von Kathu Akkaraphon Suttirak Jitsusapha und Thammarong Chuai-aksorn, Leiter der Bezirksverwaltungsgruppe Kathu.
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Operative Durchführung vor Ort
Die eigentliche Festnahme wurde von Jirawat Namat, dem Chef für Sicherheitsangelegenheiten, und Anurak Poolsak von der Präventionsabteilung gemeinsam mit Mitgliedern der Freiwilligen Verteidigungseinheit Kompanie 2 des Bezirks Kathu durchgeführt.
Die Einheit war von der Provinzführung ausdrücklich beauftragt worden, in Patong gegen Drogenkriminalität mit besonderem Augenmerk auf touristisch stark frequentierte Bereiche vorzugehen.
Weitere Ermittlungen durch Polizei in Patong
Nach der Festnahme wurden der Verdächtige und alle Beweismittel an die Ermittler der Polizeistation Patong übergeben, wo das Verfahren nach geltendem Recht weitergeführt wird.
Die Polizei ermittelt nach Medienberichten auch zur möglichen Lieferkette und zu weiteren Beteiligten, um Verbindungen zu größeren Drogennetzwerken aufzudecken.
Teil einer breiteren Anti-Drogen-Strategie
Behördenvertreter betonten, der Zugriff sei Teil der Politik der Regierung und des Innenministeriums, die öffentliche Ordnung zu sichern und ein hartes Vorgehen gegen einflussreiche kriminelle Strukturen ohne Nachsicht durchzusetzen.
Die Verwaltung des Bezirks Kathu verweist darauf, dass verstärkte Kontrollen und Strafverfolgungsmaßnahmen im Drogenbereich fortlaufend umgesetzt werden, um die Sicherheit der Gemeinschaft und der zahlreichen Besucher zu gewährleisten.
🚔 Harte Linie gegen Drogen – schreckt das Täter wirklich ab?
Ein Tourist wird mit Kokain festgenommen – mitten im Krankenhaus. Die Behörden betonen erneut ihre Null-Toleranz-Strategie gegen Drogenkriminalität in Touristenregionen.
Sind solche Maßnahmen ein starkes Signal – oder zeigt der Fall, dass Dealer das Risiko weiterhin eingehen?
Schreib deine Meinung in die Kommentare.



Nach Angaben der Behörden wird dem Touristen Besitz von Kokain zum Verkauf sowie zum Eigenkonsum ohne Genehmigung vorgeworfen.
wusste garnicht das man eine genehmigung bekommen kann zum koksen und man versteckt sich seit jahren.
haette gern gewusst wo ich die genehmigung beantragen kann , vielen dank fuer die hilfe
frage fuer einen freund 🫂
In Thailand wird Kokain nach dem Narcotics Code (B.E. 2564) in Kategorie 2 eingestuft. Eine „Genehmigung“ gibt es laut Gesetz ausschließlich für streng kontrollierte medizinische oder wissenschaftliche Zwecke, die vorab von der thailändischen FDA (Food and Drug Administration) erteilt werden muss.
Wer Kokain ohne diese offizielle Erlaubnis besitzt oder konsumiert, verstößt gegen die Paragraphen 147 (Besitz) und 162 (Konsum) des Betäubungsmittelgesetzes. Bei Verdacht auf Verkaufsabsicht drohen laut Paragraph 148 bis zu lebenslange Haftstrafen. Die Erwähnung der „fehlenden Genehmigung“ im Artikel ist also die rein juristische Feststellung, dass keine legale medizinische Ausnahme vorlag.
danke fuer die info 🙏
Ich finde es sehr gut, so kompromisslos gegen Drogen vorzugehen. Drogen sind eines der Hauptprobleme unserer Zeit. Man braucht sich bloß die großen Städte in Europa und Amerika anzuschauen und zu sehen wieviel Leid und Probleme Drogen mit sich bringen. Es reicht schon ein Blick in Hamburg auf den Vorplatz des Dropin. Ähnliches oder sogar noch schlimmere Zustände gibt es wohl überall in der „zivilisierten“ Welt. Und das besonders Schlimme daran ist, das niemand bereit ist eine Lösung dafür zu finden.