MAE HONG SON, THAILAND – Ein thailändischer Tourist ist beim Trekking in der Provinz Mae Hong Son mehr als 100 Meter in eine Schlucht gestürzt und von Spezialkräften gerettet worden. Rettungsteams von Militär, Krankenhaus und Stiftung arbeiteten stundenlang zusammen, um den Mann lebend aus dem steilen, schwer zugänglichen Gelände zu bergen.
Sturz in abgelegene Schlucht
Der Unfall ereignete sich gegen 16 Uhr am Doi Huai Phai Hok nahe Ban Nam Hu im Unterbezirk Huai Pu Ling des Bezirks Mueang, als der Mann mit Freunden auf einer Naturerkundung mit geplanter Übernachtung unterwegs war.
Der Tourist, identifiziert als Mr Somkuan Chomchuen, war nach dem Absturz in der Schlucht gefangen, konnte sich nicht selbst befreien und war auf sofortige Nothilfe angewiesen.
Ursache und Gelände
Nach ersten Berichten brach der Wanderstock, mit dem sich der Mann abstützte, wodurch er das Gleichgewicht verlor und über eine steile Böschung in die Tiefe rutschte.
Der Sturz ereignete sich in der Nähe eines Wasserfalls bei Ban Nam Hu, wobei die Umgebung als besonders steil, rutschig und gefährlich beschrieben wurde.
Koordinierte Rettungsaktion
Der Kommandeur der Singhanat Task Force, Oberst Yodchai Phuangwarin, ordnete den Einsatz eines Katastrophenhilfsteams seiner Einheit an, das gemeinsam mit der Mae Hong Son Disaster Relief Foundation zum Unfallort ausrückte.
Die Rettungskräfte begannen nach Eingang der Notfallmeldung eine abgestimmte Operation, um den schwer zugänglichen Hang zu sichern und den Verunglückten zu lokalisieren.
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Einsatz von Höhenrettungsspezialisten
Die Stiftung entsandte ein spezialisiertes Höhenrettungsteam, das rund einen Kilometer zu Fuß durch unwegsames Gelände zurücklegen musste, um die Absturzstelle zu erreichen.
Vor Ort untersuchten die Retter den Zustand des Mannes, leisteten Erste Hilfe und zogen ihn mit einem Seilsystem aus der Schlucht, das speziell für steiles Gelände ausgelegt ist.
Versorgung und Folgen
An der Operation waren neben der Stiftung auch das Sri Sangwan Hospital, die Singhanat Task Force und das Höhenrettungsteam des Flughafens Mae Hong Son beteiligt, die die technische Bergung und die medizinische Versorgung koordinierten.
Mr Somkuan wurde zur weiteren Behandlung in das Sri Sangwan Hospital gebracht, während die Behörden bestätigten, dass alle Einsatzkräfte um 19.10 Uhr unversehrt an ihre Stützpunkte zurückgekehrt seien.
Warnung vor Trekking-Risiken
Nach Angaben der Zeitung Khaosod zeigt der Vorfall, welche Risiken Trekking in abgelegenen Gebirgsregionen mit sich bringt, insbesondere dort, wo das Gelände steil ist und der Zugang für Rettungskräfte begrenzt bleibt.
Beamte machten keine weiteren Angaben zum Ausmaß der Verletzungen des Touristen, betonten jedoch, dass er weiterhin medizinisch versorgt werde und der Einsatz ohne zusätzliche Verletzte bei den Rettungsteams verlaufen sei.



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