UDON THANI, THAILAND – Nach einem Facebook-Post hat die Polizei einen 49-Jährigen in Chiang Yuen aufgespürt, der nach eigenen Angaben Hundefleisch kochte. Bei dem Einsatz stellten die Beamten zudem einen positiven Methamphetamin-Test fest und erhoben mehrere Anklagen.
Facebook-Post führt Polizei zum Haus
Auslöser des Falls war ein Beitrag in sozialen Medien, in dem Fotos von Fleischportionen auf Tabletts und in Plastiktüten zu sehen gewesen sein sollen. Der Verfasser fragte öffentlich, ob Hunger eine solche Tat rechtfertigen könne, und markierte lokale Behörden.
In dem Post wurde außerdem argumentiert, der Vorfall verstoße gegen Thailands Tierschutzgesetz. Der Autor vermutete zudem, dass es sich um einen Hund mit Besitzer handeln könnte.
Einsatz am Vormittag in Chiang Yuen
Beamte der Polizeistation Huai Luang (Subdistrict) fuhren am 2. April gegen 11 Uhr zu dem genannten Grundstück im Unterbezirk Chiang Yuen. Vor Ort trafen sie auf den Verdächtigen, einen 49-jährigen Mann, der in Berichten als „Gok“ bezeichnet wird.
Die Polizisten fanden ihn demnach dabei, Fleisch in einem Topf zuzubereiten – für ein lokales Gericht namens „hyoi“. Auf Nachfrage soll er eingeräumt haben, dass es sich um Hundefleisch handelte.
Verdächtiger: Hund sei nach Unfall verendet
Laut Polizei erklärte der Mann, das Tier sei nach einem Zusammenstoß mit einem Fahrzeug gestorben. Er habe den Hund eigentlich vergraben sollen, nachdem der Besitzer ihn darum gebeten habe.
Als Gegenleistung sei ihm demnach eine Flasche lokaler weißer Schnaps angeboten worden. Statt zu begraben, habe er den Kadaver jedoch mit nach Hause genommen und gekocht.
Geständnisse und Hinweis auf Gesetzesverstoß
Der Verdächtige sagte den Beamten laut Bericht auch, er habe schon früher Hunde gegessen und möge das. Gleichzeitig habe er eingeräumt, dass dies gegen das Gesetz verstoße.
Er habe jedoch betont, den Hund nicht selbst getötet zu haben. Die Ermittlungen konzentrieren sich damit sowohl auf den Umgang mit dem Tier als auch auf mögliche weitere Straftatbestände.
Sicherstellungen und Drogentest: Methamphetamin positiv
Wie Khaosod berichtete, stellten die Beamten das gekochte Fleisch sicher. Zudem wurde ein Urintest durchgeführt, der positiv auf Methamphetamin ausfiel.
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Die Polizei erklärte, der Mann habe zugegeben, die Droge am Vortag konsumiert zu haben. Er blieb demnach in Gewahrsam, während weitere rechtliche Schritte vorbereitet wurden.
Anklagen nach Drogen- und Tierschutzrecht
Gegen den 49-Jährigen wurden laut Polizei Anklagen wegen Besitzes und Konsums eines Betäubungsmittels der Kategorie 1 erhoben. Zusätzlich wird ihm Tierquälerei nach Thailands Tierschutzgesetz vorgeworfen.
Der Facebook-Beitrag hatte ausdrücklich gefordert, rechtliche Schritte einzuleiten, und die Tat als Verstoß gegen das Tierschutzrecht bezeichnet. Die Behörden prüfen den Fall nun im Rahmen der geltenden Gesetze.
Weitere Vorwürfe aus der Nachbarschaft
Der Autor des Posts schrieb, es gebe genügend Alternativen wie Schweinefleisch, Fisch und Huhn, und forderte, Hunde in Ruhe zu lassen. Zudem wurde behauptet, der Verdächtige sei in der Gegend für Alkohol- und Drogenkonsum bekannt.
Außerdem hieß es, im vergangenen Jahr sei in der Umgebung bereits ein ähnlicher Hund unter verdächtigen Umständen verschwunden. Diese Angaben stammen aus dem Social-Media-Beitrag und sind Teil der öffentlichen Debatte rund um den Fall.
Ähnlicher Fall im Bezirk Ban Dung
In einem weiteren, ähnlich gelagerten Vorfall in Udon Thanis Bezirk Ban Dung soll ein Mann einen Hund getötet und dessen Überreste zum Verkauf ausgestellt haben. Der Hund soll zuvor in Panik vor Neujahrsfeuerwerk geflohen sein.
Berichten zufolge fiel das Tier anschließend dem „gestörten Verhalten“ des Mannes zum Opfer. Der Fall unterstreicht, dass Tierschutzverstöße in der Region wiederholt für Empörung sorgen.
Deine Meinung
Wie sollten thailändische Behörden deiner Ansicht nach bei Fällen vorgehen, in denen Social Media den entscheidenden Hinweis liefert – braucht es schnellere Verfahren oder härtere Strafen? Schreib uns in die Kommentare, wie du die Rolle von Facebook & Co. in solchen Ermittlungen bewertest.
Und was ist für dich der wichtigste Ansatz, um Tierquälerei wirksam zu verhindern: mehr Kontrollen, bessere Aufklärung oder konsequentere Strafverfolgung? Diskutiere mit der Community unten im Kommentarbereich.



Ist das Leben eines Hundes mehr wert, als das eines Schweins, eines Rinds, eines Huhns, eines Fisches? Klar, zu Hunden bestehen meist emotionale Beziehungen. Und was ist mit Pferden? Mit Katzen? Mit Ratten und Mäusen?
Persönlich halte ich das Töten von allen diesen Tieren für ungut. Denn der Mensch ist eigentlich kein Raubtier. Man betrachte nur das Gebiß und den Darm von Menschen und Raubtieren. Da sind gewaltige Unterschiede. Daher ist Fleischverzehr nicht förderlich für die Gesundheit.
Doch wer Fleisch essen will, der soll es tun, sollte sich aber der Folgen bewußt sein. Wohl bekomm´s.
Der Mensch wäre kein Raubtier? Selbst die Vorläufer des Homo sapiens haben schon vor mindestens 2.5 Millionen Jahre Fleisch verzehrt. Seit seiner Entstehung vor etwa 300.000 Jahren ist der moderne Mensch ein klassischer Allesfresser. Er passte seine Ernährung flexibel an seine Umwelt an – von den fleischlastigen Diäten der Eiszeitjäger bis hin zu fischreicher Kost an den Küsten.
Das Gehirn ist eines der energieintensivsten Organe des Körpers. Da Fleisch viel konzentriertere Energie und Nährstoffe liefert als Pflanzen, konnte sich im Laufe der Evolution der Verdauungstrakt (Darm) verkürzen, was Energie für das Gehirnwachstum freisetzte. Vielleicht mal ein schönes Steak probieren. Vielleicht hilft’s?
Ein Raubtier hat die Augen nach vorne gerichtet, wie auch bei Menschen. Bei den Fluchttieren sind die Augen mehr seitwärts, für einen besseren rund Umblick. Das ist natürlich nur eine Faustregel.
Auch mein Hund wurde absichtlich angefahren, geschlachtet und gefressen.