BANGKOK, THAILAND – Wegen der Unruhen im Nahen Osten geraten Flugpläne durcheinander, und Thailand hat nach eigenen Angaben in den letzten zwei Wochen mehr als 4.500 ausländische Touristen mit konkreter Hilfe versorgt. Tourismus- und Sportministerium sowie Behörden an Flughäfen, in Provinzen und über Hotlines koordinieren dabei Unterstützung von Umbuchungen bis zu Notfall-Infos.
Hilfe für Tausende in nur zwei Wochen
Zwischen 28. Februar und 10. März erhielten laut Ministerium für Tourismus und Sport insgesamt 4.525 ausländische Besucher Unterstützung, weil die Lage im Nahen Osten Reisepläne beeinflusste.
Die Behörden betonten, es gehe vor allem darum, Menschen im Land handlungsfähig zu halten, während sie Flüge anpassen, Unterkünfte verlängern oder nötige Services organisieren.
Flughäfen als erste Anlaufstelle
Die sogenannten Tourist Assistance Centers an fünf großen Flughäfen – Suvarnabhumi, Don Mueang, Chiang Mai, Phuket und Krabi – betreuten in dem Zeitraum 2.833 Fälle.
Gerade an Umsteigepunkten würden Reisende häufig kurzfristig vor Problemen stehen, wenn Verbindungen ausfallen oder sich Einreise- und Transitbedingungen ändern, weshalb die Präsenz an den Terminals aus Sicht der Behörden entscheidend ist.
Hotline 1672 und Provinzämter im Einsatz
Über die Hotline 1672 bearbeitete die Tourism Authority of Thailand (TAT) laut Ministerium 918 Anliegen.
Parallel halfen Tourismus- und Sportämter in 32 Provinzen weiteren 774 Touristen, etwa wenn sie nicht an großen Airports strandeten, sondern bereits im Land unterwegs waren.
Der Druck bleibt hoch – 519 Fälle an einem Tag
Am 10. März allein seien 519 Touristen unterstützt worden, was nach Einschätzung der Behörden den anhaltenden Bedarf zeigt.
Als Reaktion wurden zusätzliche Kräfte zu den Assistance-Centern an den Flughäfen entsandt, um rund um die Uhr Auskünfte geben und Reisende zu passenden Anlaufstellen lotsen zu können.
Rabatte bei Hotels und verifizierte Informationen
Um das Problem verlängerten Aufenthalts abzufedern, koordiniert das Ministerium nach eigenen Angaben vergünstigte Unterkünfte mit 74 Hotels in neun Provinzen.
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Zugleich würden verifizierte Informationen verbreitet, um Gerüchte und Fehlbuchungen zu reduzieren, die in Krisenlagen besonders schnell zu zusätzlicher Unsicherheit führen.
Zusammenarbeit mit Botschaften, Immigration und Airlines
In Einzelfällen arbeite man eng mit Botschaften, der Immigration und Fluggesellschaften zusammen, um Lösungen möglichst schnell zu klären.
Das Ministerium stellt die Maßnahmen als abgestimmte Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen und privaten Partnern dar, damit Besucher während ihres Aufenthalts organisatorisch nicht allein bleiben.



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