BANGKOK, THAILAND â Heftige Böen, Gewitter mit Blitzschlag und örtlicher Hagel bedrohen bis mindestens 6. MĂ€rz den Norden und die Zentralregion, der staatliche Wetterdienst ruft Bevölkerung und Landwirtschaft zur Vorsicht auf. Eine einflieĂende Kaltluftmasse aus China trifft auf feuchtwarme Luft ĂŒber Oberthailand und sorgt nach Angaben der Meteorologen fĂŒr eine ausgeprĂ€gte instabile Wetterlage.
Warnung des Wetterdienstes
Die Meteorological Department (TMD) hat ihre bereits vierte dringende Warnung vor einem sogenannten âSommersturmâ fĂŒr Oberthailand veröffentlicht.
Die offizielle Anordnung wurde von Sugunyanee Yavinchan, der Generaldirektorin der Behörde, unterzeichnet und beschreibt eine Unwetterlage, die bis mindestens 6. MÀrz anhalten soll.
Betroffene Regionen
Laut TMD trifft das Unwetterfeld zunĂ€chst den Nordosten (Isan) und weitet sich anschlieĂend auf den Norden, die Zentralebene, den Osten und den GroĂraum Bangkok aus.
Damit sind sowohl lÀndliche Gebiete mit intensiver Landwirtschaft als auch dicht besiedelte urbane Zentren von den erwarteten Gewittern und Sturmböen betroffen.
Meteorologische Ursachen
Ursache der Turbulenzen ist ein aus China vordringendes Hochdruckgebiet mit Kaltluft, das in den Nordosten und die GewĂ€sser der SĂŒdchinesischen See einflieĂt.
Diese Kaltluftfront prallt auf die bestehende warme Luft ĂŒber Oberthailand, wĂ€hrend gleichzeitig ein westlich ausgerichteter Windtrog ĂŒber den nördlichen und oberen nordöstlichen Landesteilen verlĂ€uft und so eine stark labile AtmosphĂ€re erzeugt.
Risiken fĂŒr Bevölkerung
Der Wetterdienst warnt vor starken Winden und lokalem Hagel, die GebÀude, leichte Bauwerke und andere empfindliche Strukturen beschÀdigen können.
Zugleich besteht nach Angaben der TMD eine erhöhte Gefahr durch Blitzschlag, weshalb sich Menschen wĂ€hrend intensiver Gewitter nicht in offenen FlĂ€chen, in der NĂ€he groĂer BĂ€ume oder neben instabilen Werbetafeln aufhalten sollen.
Auswirkungen auf Landwirtschaft
Besonders Landwirte werden aufgefordert, StĂŒtzen fĂŒr ObstbĂ€ume zu verstĂ€rken und Vorkehrungen zum Schutz von Kulturen und Vieh vor plötzlichen Ăberschwemmungen und HagelschĂ€den zu treffen.
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Die Behörden betonen, dass der rasche Wechsel von Hitze, Starkregen und Wind die Ernte in weiten Teilen des Nordens und Nordostens empfindlich beeintrÀchtigen könnte.
Gesundheit und laufende Beobachtung
Angesichts der schnellen VerĂ€nderungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit empfiehlt die TMD der Bevölkerung, ihre Gesundheit aufmerksam zu beobachten und sich auf kĂŒhleres, feuchtes Wetter einzustellen.
Die Fachleute des Wetterdienstes verfolgen die Entwicklung des Systems fortlaufend und kĂŒndigen weitere Aktualisierungen an, sobald sich die Lage ĂŒber den zentralen und nördlichen Provinzen weiterentwickelt.



Bei uns im östlichen Isaan ist es fast windstill und seit ca. 1 Stunde am regnen. Die Natur dankt es, von Unwetter kann keine Rede sein.