BANGKOK – Wegen eines Windpocken-Ausbruchs unter Studenten am Rangsit Campus der Thammasat Universität musste die Fakultät für Politikwissenschaft den Notfallplan aktivieren. Alle Vorlesungen fallen bis auf Weiteres aus – es gilt der digitale Klassenzimmer-Notstand!
Virus-Alarm auf dem Campus
Was als normaler Uni-Alltag begann, endete im Gesundheits-Chaos. Unter Studenten der Politikwissenschaft brach plötzlich die hochansteckende Krankheit aus. Die Uni-Leitung handelte sofort. Über Facebook verkündete die Fakultät die Schock-Nachricht: Alle Präsenzveranstaltungen werden gestoppt.
Statt in überfüllten Hörsälen sitzen die Studenten jetzt von heute bis Freitag allein vor ihren Laptops. „Die Sicherheit unserer Studenten und Dozenten hat oberste Priorität“, so die offizielle Mitteilung.
So läuft der Online-Notbetrieb
Die Umstellung erfolgt über die bekannten digitalen Plattformen. Die Vorlesungen finden jetzt via MS Teams oder Zoom statt. Die Studenten wurden aufgefordert, die Ankündigungen des Akademischen Büros genau zu verfolgen. Weitere Anweisungen folgen zeitnah.
Die Uni verspricht, die Entwicklung genau zu beobachten. „Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten“, heißt es in dem Statement.
Windpocken – keine harmlose Kinderkrankheit
Viele unterschätzen die Gefahr von Windpocken. Bei Erwachsenen kann der Verlauf schwer und komplikationsträchtig sein. Die Viren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen – in überfüllten Hörsälen eine tödliche Kombination. Hohes Fieber und schmerzhafter Hautausschlag sind typische Symptome.
Besonders gefährlich: Erkrankte sind schon ein bis zwei Tage vor dem Ausschlag ansteckend. Die Uni handelt daher aus reiner Vorsorge.
Hygienemaßnahmen verschärft
Die Uni-Leitung hat zusätzliche Maßnahmen angekündigt, falls nötig. Der Campus wird wohl verstärkt gereinigt und desinfiziert.
Ob auch andere Fakultäten nachziehen müssen, ist noch unklar. Bislang ist nur der Fachbereich Politikwissenschaft betroffen. „Wir werden die Situation kontinuierlich bewerten“, verspricht die Universität. Notfalls werde man weitere Schritte einleiten.
Studenten reagieren gespalten
Während einige die Vorsichtsmaßnahme begrüßen, stöhnen andere über die Umstellung. „Erst Corona, jetzt Windpocken – ich will endlich wieder normal studieren“, klagt ein Politik-Student. Andere zeigen Verständnis: „Lieber eine Woche Online-Unterricht als wochenlang krank im Bett zu liegen.“
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Die Stimmung auf dem Campus ist angespannt. Viele hoffen, dass der Ausbruch schnell unter Kontrolle gebracht wird.
Was jetzt zu tun ist
Alle betroffenen Studenten sollten ihre E-Mails und die Facebook-Seite der Fakultät im Auge behalten. Dort werden weitere Infos bereitgestellt.
Bei ersten Krankheitssymptomen – Fieber, Müdigkeit, juckender Ausschlag – sofort einen Arzt aufsuchen und den Kontakt zu anderen meiden. Die Uni appelliert an alle, die Hygieneregeln ernst zu nehmen. Nur gemeinsam lässt sich die Ausbreitung stoppen.



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