Wirbel um Video im BTS-Zug

Wirbel um Video im BTS-Zug
KhaoSod English

BANGKOK – Ein Video ging viral, doch der Ärger ist noch größer: Ein mutmaßlicher Handy-Klau im BTS Skytrain entpuppte sich als dreiste Inszenierung. Jetzt muss sich der Creator für den Imageschaden für Thailand entschuldigen.

Video zeigt angeblichen Diebstahl in letzter Sekunde

Das Video schien den Albtraum jedes Pendlers zu zeigen: Ein Mann steht in der Tür des fahrenden Skytrains, vertieft in sein Handy. Plötzlich schnellt von außen eine Hand herein, reißt das Gerät an sich – im gleichen Moment schließen sich die Türen.

Die Mitfahrer schrecken auf, der vermeintliche Dieb entkommt. Der Clip verbreitete sich wie ein Lauffeuer und kratzte am Image der sicheren öffentlichen Verkehrsmittel in Bangkok. Mehr als eine Million Mal wurde die Szene angesehen.

Netzgemeinde durchschaut Fake und ist empört

Doch die Empörung im Netz drehte sich schnell nicht um den Diebstahl, sondern um den Urheber des Clips. Nutzer durchschauten, dass es sich um eine inszenierte Szene handelte, inspiriert von ähnlichen Trends aus dem Ausland.

Der Tenor war eindeutig: „Das ist nicht lustig, es schadet unserem Land“. Viele fürchteten, ausländische Touristen könnten das Video für echt halten und Thailand als unsicheres Reiseziel wahrnehmen.

Die Reputation des BTS Skytrain, eines Aushängeschilds der modernen Hauptstadt, sei mutwillig beschädigt worden.

Creator beugt sich dem Shitstorm und entschuldigt sich

Unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit gab der unbekannte Content Creator am 25. Januar 2026 nach. Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte er eine öffentliche Entschuldigung.

„Ich lag zu 100% falsch“, schrieb er. Der Clip sei als Scherz mit Freunden gedacht gewesen, ohne an die Konsequenzen zu denken. Er entschuldigte sich für den Schaden am Image Thailands und beim Verkehrsbetreiber BTS.

Er beteuerte, niemandem schaden zu wollen, und versprach: Ähnliche Inhalte werde es von ihm nie wieder geben.

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Der schmale Grat zwischen Humor und Verantwortung

Der Fall zeigt das explosive Potenzial von viralen Challenges im Zeitalter von Social Media. Was als privater Scherz beginnt, kann unkontrollierbare globale Wellen schlagen.

Die thailändische Netzgemeinde hat eine klare rote Linie gezogen: Humor, der das Ansehen des Landes im Ausland gefährdet, wird nicht toleriert.

Für Creator ist es eine harte Lektion in medialer Verantwortung. Die Grenze zwischen unterhaltsamem Content und irreführender Desinformation ist fließend.

Imageschaden für Bangkok?

Die Frage bleibt, ob der kurze Fake-Clip tatsächlich langfristige Folgen hat. Die Tourismusbehörde dürfte die Sache genau beobachten.

Fakt ist: Die Sicherheit im BTS ist ein ernstes Thema. Echte Vorfälle gibt es, auch wenn sie selten sind. Durch inszenierte Clips wird die Glaubwürdigkeit echter Warnungen untergraben.

Die schnelle und deutliche Reaktion der Online-Community zeigt jedoch auch: Thailand verteidigt seinen Ruf als gastfreundliches und sicheres Land entschlossen – auch in den sozialen Medien.

🎭 Fake, Klicks, Konsequenzen – wo endet der Spaß?

Ein inszenierter Diebstahl im BTS-Zug sorgt landesweit für Ärger. Viele fühlen sich getäuscht, andere sehen darin eine Gefahr für Thailands Image und den Tourismus.
War das nur ein dummer Scherz – oder schon verantwortungslos? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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Quelle: KhaoSod English

2 Kommentare zu „Wirbel um Video im BTS-Zug

  1. Was für ein Image. Das einzige Image das dieses Land hat, ist das Sex Image, was ein jeder überall auf der Welt kennt, und automatisch mit diesem Land verbindet.

    1. Sehr geehrter Herr Menster, können Sie ihre despektierlichen Kommentare nicht sein lassen? Sie meckern dauernd über Thailand, lassen Sie es sein , damit wir Ihre sinnlosen Ergüsse nicht noch lesen müssen. Sie leben ja jetzt an einem besseren Ort als Thailand, kümmern Sie sich um Ihre neue Bleibe!

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