Trotz Kriegsrecht: Touristen im Insel-Fieber!

Volle Hotels, volle Strände, volle Sehnsucht! Trotz Grenzstreit und Kriegsrecht in der Provinz Trat zieht es Europäer weiter massenhaft auf die Trauminseln Thailands. Was treibt sie in die angebliche Gefahrenzone?

Trotz Kriegsrecht: Touristen im Insel-Fieber!
KhaoSod English
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Touristen-Sturm auf Trat: Europas Urlauber trotzen Grenzkonflikt!

Die Strände von Koh Kood, Koh Mak und Koh Chang sind überlaufen wie nie – selbst jetzt, wo die Region offiziell unter Kriegsrecht steht. Hotels melden: Koh Mak komplett ausgebucht, auf Koh Kood kaum noch Zimmer frei, Koh Chang nur noch Restplätze.

Buchungsrekord trotz politischer Spannungen

Pichaya Thachaiaditrap, Präsident der Trat Hotel and Resort Association, bestätigt erstaunliche Zahlen: „Die territorialen Probleme sind nicht neu – es gibt sie seit Jahren ohne Auswirkungen auf ausländische Touristen.“ Tatsächlich ist die Lage paradox: Während Soldaten an der Grenze patrouillieren, genießen Europäer den Traumurlaub auf den umstrittenen Inseln.

Die Buchungszahlen sprechen eine klare Sprache: Koh Kood ist nahezu ausgebucht, Koh Mak komplett vergriffen und selbst auf Koh Chang werden die letzten Zimmer knapp. Der Andrang ist so groß, dass die Hotelbesitzer von einem Rekordquartal ausgehen.

Kriegsrecht als Versicherungsproblem

Doch nicht alles läuft perfekt: Wararat Chotiwanun, Besitzerin des Trat City Hotels, erklärt ein ernstes Problem: „Bei Kriegsrecht sorgen sich einige ausländische Touristen, dass ihre Reiseversicherung bei Vorfällen nicht greift.“ Diese Sorge führt tatsächlich zu Stornierungen – besonders bei vorsichtigen Reisenden.

Die thailändischen Behörden haben die gesamte Provinz Trat zur Kriegsrechtszone erklärt. Die örtliche Tourismusindustrie kämpft jetzt darum, diesen Status zumindest für die touristischen Kernzonen aufheben zu lassen. Eine schwierige Gratwanderung zwischen Sicherheit und Wirtschaftsinteressen.

Naturparadies in Regenpracht

Der viele Regen dieser Saison hat unerwartete Vorteile: Neramit Songsaeng, Leiter des Mu Ko Chang Nationalparks, schwärmt: „Die Wasserfälle führen besonders viel Wasser und sind atemberaubend.“ Wanderer erleben ein üppiges, grünes Paradies mit aktiver Tierwelt.

Sogar sportliche Events profitieren: Der Koh Chang Trail Running Wettbewerb zog dieses Jahr über 1.600 Teilnehmer an – dreimal so viele wie im Vorjahr. Abenteuertourismus hat in Trat offensichtlich Hochkonjunktur.

Nachhaltigkeit als Trumpfkarte

Ein weiteres Ass im Ärmel: Koh Chang wird für die Aufnahme unter die Top 100 nachhaltigen Reiseziele weltweit geprüft. Dieses Gütesiegel würde den europäischen Gästen, die immer mehr auf Ökotourismus achten, zusätzliche Sicherheit geben.

Die Tourism Authority of Thailand fördert Trat konsequent weiter – mit Erfolg. Die Botschaft: Die Inseln liegen nicht in Kampfgebieten und sind sicher zu bereisen. Eine Botschaft, die bei den Europäern offenbar ankommt.

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Qualitativ hochwertiger Tourismus

Die anhaltende Beliebtheit von Trats Inseln zeigt: Qualitativ hochwertiger Tourismus kann politische Spannungen überstrahlen. Europäische Urlauber scheinen zwischen der allgemeinen Sicherheit Thailands und lokalen Grenzstreitigkeiten klar zu unterscheiden.

Während Diplomaten verhandeln, genießen die Touristen schon heute das Inselparadies – und sorgen dafür, dass die Kassen in Trat weiter klingeln.

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Würden Sie trotz Grenzkonflikt nach Trat reisen?
Die Inseln Koh Kood, Koh Mak und Koh Chang sind bei europäischen Gästen so beliebt wie nie – trotz Spannungen an der kambodschanischen Grenze und trotz verhängtem Kriegsrecht in Teilen der Provinz. Viele Reisende setzen auf Natur und Strände, andere sorgen sich um Sicherheit und Versicherungsschutz. Wie sehen Sie das? Würden Sie Ihren Urlaub in Trat verbringen oder lieber eine andere Region Thailands wählen?

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Quelle: KhaoSod English

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