Arbeitserlaubnis für Migranten verlängert bis 2027

Hunderttausende Migranten dürfen länger in Thailand arbeiten – die Wirtschaft braucht sie dringend bis 2027.

Arbeitserlaubnis für Migranten verlängert bis 2027
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BANGKOK, Thailand – Das Kabinett hat die Aufenthalts- und Arbeitsfrist für Migrantinnen und Migranten aus Myanmar, Laos und Vietnam bis zum 11. Dezember 2027 verlängert. Ohne diesen Schritt wären unzählige Arbeitserlaubnisse noch im laufenden Jahr ausgelaufen. Vor allem Industrie, Bau und Tourismus hätten sofort unter einem verschärften Personalmangel gelitten.

Beschluss bis Ende 2027 – was die Regelung bedeutet

Am 14. Juli 2026 billigte das Kabinett die Verlängerung der Übergangsfrist. Stellvertretende Regierungssprecherin Patdarasm Thongsaluaykorn erläuterte die Einzelheiten am Sonntag.

Die Maßnahme erlaubt den Betroffenen, bis zum 11. Dezember 2027 in Thailand zu bleiben und zu arbeiten. Sie soll die Wirtschaft stützen und den Mangel an Arbeitskräften in Industrie und Dienstleistungen mildern.

Genehmigungen wären Ende 2026 ausgelaufen

Ohne den Kabinettsbeschluss hätten die Erlaubnisse der meisten Arbeitsmigranten schrittweise ihre Gültigkeit verloren. Der Druck auf thailändische Firmen wäre landesweit deutlich gestiegen.

In den Bereichen Fertigung, Baugewerbe, Dienstleistungen und Landwirtschaft wären Engpässe unvermeidlich gewesen. Besonders betroffen wären Industriegebiete und wichtige Tourismusprovinzen.

Planungssicherheit für Branchen und Regionen

Die Verlängerung verhindert einen abrupten Wegfall tausender Beschäftigter. Unternehmen in klassischen Zuwandererhochburgen wie der Ostküste oder den großen Urlaubsregionen können weiter mit ihren angelernten Kräften kalkulieren.

Gleichzeitig bleiben die Lieferketten in der Fertigung und die Abläufe in der Landwirtschaft stabil. Die Betriebe gewinnen Zeit, um langfristige Lösungen für den Arbeitskräftemangel zu entwickeln.

So sichert die Fristverlängerung den Arbeitsmarkt

Der Beschluss schützt unmittelbar die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen und gibt Planungssicherheit bis weit ins Jahr 2027. Betriebe in Bau, Dienstleistung und Industrie können Engpässe bei Auftragsspitzen vermeiden.

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Quelle: Nation Thailand

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