BANGKOK, Thailand – Die thailändische Regierung warnt Arbeitgeber im ganzen Land davor, ausländische Arbeitskräfte ohne Arbeitserlaubnis zu beschäftigen oder sie in Berufen einzusetzen, die Thailändern vorbehalten sind. Arbeitgeber und ausländische Arbeitskräfte müssen mit Geldstrafen und weiteren Sanktionen rechnen. Bei Arbeitgebern sind Wiederholungsfälle auch mit Haft bedroht.
Arbeitgebern drohen hohe Strafen
Wer Ausländer ohne gültige Arbeitserlaubnis beschäftigt oder sie außerhalb der genehmigten Tätigkeit einsetzt, muss mit einer Geldstrafe von 10.000 bis 100.000 Baht pro Arbeitskraft rechnen.
Bei einem weiteren Verstoß drohen bis zu ein Jahr Haft oder eine Geldstrafe von 50.000 bis 200.000 Baht pro Person. Außerdem wird dem Arbeitgeber drei Jahre lang verboten, ausländische Arbeitskräfte zu beschäftigen.
Auch Arbeitskräfte werden belangt
Ausländische Arbeitskräfte, die ohne Erlaubnis arbeiten oder eine nicht genehmigte Tätigkeit ausüben, müssen mit einer Geldstrafe von 5.000 bis 50.000 Baht rechnen.
Nach Zahlung der Strafe werden sie außer Landes gebracht. Eine neue Arbeitserlaubnis dürfen sie anschließend zwei Jahre lang nicht beantragen.
Warnung vor verbotenen Tätigkeiten
Die Regierung fordert Arbeitgeber, Betriebe und auch Privatpersonen auf, keine ausländischen Arbeitskräfte ohne Erlaubnis zu beschäftigen oder ihre Dienste in Anspruch zu nehmen.
Als Beispiele nennt sie Thai-Massagen, Friseur- und Schönheitsarbeiten sowie das Führen von Fahrzeugen. Grundlage ist das Gesetz zur Verwaltung der Arbeit ausländischer Staatsangehöriger aus dem Jahr 2017.
Mehr als 74.000 Betriebe kontrolliert
Das Arbeitsministerium überprüft zusammen mit anderen Behörden fortlaufend und stichprobenartig Betriebe im ganzen Land. Die Regierung will damit korrekten und fairen Arbeitseinsatz fördern, Menschenhandel verhindern und Berufe schützen, die Thailändern vorbehalten sind.
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Im Haushaltsjahr 2569 wurden bereits mehr als 74.000 Betriebe mit ausländischen Beschäftigten überprüft. Dabei stellten die Behörden mehr als 1.700 ausländische Arbeitskräfte fest, die Tätigkeiten ausübten, die Thailändern vorbehalten sind. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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