PATONG, PHUKET – Ein Apotheker in Patong berichtet, dass ein ausländischer Mann ihn in einem Geschäft mit einer unbekannten Flüssigkeit besprüht habe. Kurz darauf bekam der Mann Herzrasen, Engegefühl in der Brust und Schwindel. Die Behörden prüfen nun, welche Substanz verwendet wurde.
Apotheker nach 20 Sekunden Sprühstoß fast kollabiert
Der Vorfall soll sich gegen 0.22 Uhr während seiner Arbeitszeit ereignet haben. Nach Angaben des Apothekers betrat ein Mann, der als Ausländer mit mutmaßlich nahöstlichem Erscheinungsbild beschrieben wurde, das Geschäft und gab vor, Medikamente kaufen zu wollen. Er verwickelte ihn dabei in ein Gespräch.
Wenig später holte der Mann eine Stofftasche unter dem Sitz eines Motorrads hervor. Daraus nahm er eine einer Parfümflasche ähnelnde Sprühflasche und besprühte den Apotheker rund 20 Sekunden lang, bis dessen Kleidung und Körper vollständig nass waren.
Herzrasen und Schwindel nach dem Kontakt
Nach dem Sprühen klagte der Apotheker über einen schnellen Herzschlag, ein Engegefühl in der Brust und Schwindel. Er drängte den Mann aus dem Geschäft und rief anschließend das Patong Hospital um Hilfe.
Rettungskräfte stellten bei ihm einen Blutdruck von 160 zu 100 mmHg fest. Zur Stabilisierung erhielt er Flüssigkeit über eine Infusion.
Hinweis auf weiteren ähnlichen Vorfall
Der Apotheker schrieb in seinem Beitrag in den sozialen Medien, Mitarbeiter des Krankenhauses hätten von einem ähnlichen Vorfall mit einem weiteren Apotheker in Patong berichtet.
Mit der Veröffentlichung wollte er andere Geschäftsinhaber warnen. Besonders Betriebe, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, sollten bei verdächtigen Kunden vorsichtig sein.
Substanz soll chemisch untersucht werden
Bislang ist nicht bestätigt, welche Flüssigkeit aus der Sprühflasche kam. Ebenso ist offen, ob die Substanz die beschriebenen Beschwerden auslösen konnte.
Die Ermittlungen laufen. Behörden sollen die Flüssigkeit chemisch untersuchen. Der Apotheker forderte außerdem mehr Sicherheitsmaßnahmen im Nachtleben-Viertel von Patong, um Anwohnern und Touristen mehr Sicherheit zu geben.

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