PATTAYA, THAILAND – Zwei US-Soldaten dürfen nach einer Auseinandersetzung vor einer Bar in Pattaya den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln während des restlichen fünftägigen Hafenaufenthalts nicht mehr verlassen. Die Polizei stufte den Vorfall als geringfügig ein. Für die Besatzung war es der erste Landgang seit mehr als neun Monaten.
Beide Soldaten bleiben an Bord
Die beiden Männer wurden nach dem Vorfall zum gemeinsamen US-thailändischen Einsatzzentrum im Hard Rock Cafe gebracht und anschließend an den Flugzeugträger zurückgegeben.
An Land dürfen sie während des Aufenthalts nicht mehr. Beide wurden für den Rest des Hafenbesuchs auf das Schiff beschränkt. Ihre Namen wurden nicht veröffentlicht.
Polizei rückt nahe Walking Street an
Thailändische Polizisten wurden am Donnerstag gegen 1.30 Uhr zu einer Bar nahe der Walking Street gerufen. Ein Anwohner hatte den Notruf gewählt, weil er befürchtete, die Auseinandersetzung könne eskalieren.
Nach Angaben von Oberst Anek Srathongyoo, dem Polizeichef von Pattaya, waren beide US-Soldaten betrunken. Er bezeichnete den Vorfall als geringfügig.
5.000 Besatzungsmitglieder in Laem Chabang
Die USS Abraham Lincoln war am Mittwoch in Laem Chabang eingetroffen. Rund 5.000 Seeleute und Marinesoldaten befinden sich an Bord.
Für die Besatzung war es der erste Hafenaufenthalt mit Landgang während des Einsatzes. Dieser dauert bereits mehr als neun Monate und fand zu einem großen Teil während Kampfeinsätzen im Krieg mit Iran statt.
Flugzeugträger soll am Sonntag auslaufen
Die Meldung über die Auseinandersetzung wurde zuerst von MS NOW veröffentlicht. Marinevertreter in Washington, Japan und Thailand reagierten laut dem Bericht nicht auf Anfragen.
Die USS Abraham Lincoln soll Thailand am Sonntag verlassen und nach San Diego weiterfahren.

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