Stopp von Billig-Visa gefordert

Der frühere Geheimdienstmitarbeiter fordert Visa-Erleichterungen nach Qualität, Sicherheit und Gegenseitigkeit. Botschaften sollten Reisende prüfen.

Stopp von Billig-Visa gefordert
Naewna

BANGKOK, Thailand – Ein ehemaliger stellvertretender Direktor des Nationalen Nachrichtendienstes warnt davor, Thailands Tourismuspolitik allein an steigenden Besucherzahlen auszurichten. Nantiwat Samart fordert bei Visa-Erleichterungen mehr Augenmerk auf Qualität, Sicherheit und Gegenseitigkeit. Thailand dürfe keine Konflikte aus dem Nahen Osten ins Land holen.

Warnung vor Konflikten aus dem Nahen Osten

Nantiwat Samart schrieb, in mehreren Regionen gebe es Spannungen zwischen Menschen anderer Religionen und Israelis. Die Konflikte im Nahen Osten sollten nach seiner Einschätzung nicht nach Thailand gebracht werden.

Der frühere Sekretär des Außenministers und ehemalige stellvertretende Direktor des Nationalen Nachrichtendienstes äußerte sich dazu in einem Beitrag auf Facebook.

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Botschaften sollen Reisende besser auswählen

Thailand solle laut Nantiwat nicht nur auf die Zahl der Touristen schauen. Länder mit einer entwickelten Tourismuspolitik würden auf Besucher mit höherer Qualität setzen und keine Touristen niedriger Qualität willkommen heißen, die Probleme verursachen.

Visa könnten dabei helfen, Reisende auszuwählen. Thailändische Botschaften könnten nach seiner Einschätzung zumindest teilweise prüfen, wer ins Land kommt.

Freie Einreise nur bei Gegenseitigkeit

Eine visafreie Einreise solle nur für Länder gelten, deren Bürger voraussichtlich keine Probleme verursachen, schrieb Nantiwat. Dabei müsse Thailand auch prüfen, ob thailändische Bürger im jeweiligen Land dies ebenfalls erhalten.

Für ihn gehört die Gleichbehandlung beider Seiten zur Entscheidung über eine Visa-Befreiung. Thailänder müssten dies ebenfalls erhalten.

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Kritik an Zahlen und Billigtourismus

Nantiwat warnte davor, sich von luftigen Zahlen leiten zu lassen. Als Beispiel nannte er den sogenannten Null-Dollar-Tourismus.

Seine Botschaft: Thailand solle nicht allein auf die Zahl der Besucher schauen, sondern Qualität, Sicherheit und Gegenseitigkeit zwischen den Ländern berücksichtigen.

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Quelle: Naewna

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