Thailand drückt US-Zoll von 36 auf 19 Prozent

Mehr als 400.000 Arbeitsplätze hängen vom Zugang zum US-Markt ab. Thailand will im Gegenzug mehr US-Agrarprodukte, Energie und Flugzeuge kaufen.

Thailand drückt US-Zoll von 36 auf 19 Prozent
ThaiRath

BANGKOK,WASHINGTON – Thailand und die USA haben die Grundzüge ihres gegenseitigen Handelsabkommens vor der Veröffentlichung eines US-Prüfberichts abgeschlossen. Für thailändische Waren soll die Gesamtbelastung durch Einfuhrzölle bei höchstens 19 Prozent liegen. Am 1. September äußerte sich die Ministerin nach einem Gespräch in Washington dazu. Das ist für Thailands wichtigstes Exportziel und mehr als 400.000 Arbeitsplätze im Land von Bedeutung.

Gesamtzoll soll bei höchstens 19 Prozent liegen

Vize-Ministerpräsidentin und Handelsministerin Suphajee Suthumpun erklärte nach einem Gespräch mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer in Washington, beide Seiten hätten die wichtigen Punkte der Verhandlungen geklärt.

Die Einigung wurde erreicht, bevor die USA in der kommenden Woche die Ergebnisse ihrer Untersuchung nach Artikel 301 zur strukturellen Überproduktion bekannt geben. Auf Thailand entfallen nach Angaben der Ministerin 12,5 Prozent im Zusammenhang mit Zwangsarbeit sowie weitere Zölle wegen Überkapazitäten. Zusammen sollen es nicht mehr als 19 Prozent sein.

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USA bleiben Thailands wichtigster Exportmarkt

Die Vereinbarung soll die Wettbewerbsfähigkeit thailändischer Waren auf dem US-Markt sichern. Die USA sind Thailands größter Exportmarkt mit einem Exportwert von mehr als 2,37 Billionen Baht.

Nach Angaben der Handelsministerin geht es zugleich um den Schutz von mehr als 400.000 Arbeitsplätzen in Thailand.

Thailand war mit 36 Prozent unter Druck

Thailand war wegen seines Handelsüberschusses zunächst mit sogenannten Gegenzöllen von bis zu 36 Prozent konfrontiert. Über den Rahmen des gegenseitigen Handelsabkommens wurde die Belastung auf 19 Prozent gesenkt.

Die Einigung wurde auf technischer Ebene abgeschlossen.

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Mehr US-Importe und Investitionen vereinbart

Als Teil der Vereinbarung sagte Thailand zu, mehr Agrarprodukte, Energie und Flugzeuge aus den USA zu importieren. Auch mehr Investitionen in den Vereinigten Staaten sind vorgesehen.

Der Abschluss der technischen Verhandlungen habe bei Investoren in Thailand großes Vertrauen geschaffen, erklärte Suphajee. Die Ergebnisse der US-Untersuchung nach Artikel 301 sollen in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

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Quelle: Thairath

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